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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Hebamme</title>
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	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
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		<title>Gesundheitsministerium: kein gesetzlicher Handlungsbedarf</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
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		<description><![CDATA[bei Hebammenvergütung Eine Verbesserung der Vergütungssituation von Hebammen ist auch nach derzeit geltender Rechtslage erreichbar. Das machte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Daniel Bahr (FDP) am 28. Juni vor dem Petitionsausschuss deutlich. Der Grundsatz des Beitragssatzsicherungsgesetzes widerspräche keineswegs dem Anliegen, die Vergütungssituation der Hebammen zu verbessern, sagte Bahr. Bei den Verhandlungen zwischen Hebammen und Krankenkassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>bei Hebammenvergütung</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Eine Verbesserung der Vergütungssituation von Hebammen ist auch nach derzeit geltender Rechtslage erreichbar. Das machte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Daniel Bahr (FDP) am 28. Juni vor dem Petitionsausschuss deutlich. Der Grundsatz des Beitragssatzsicherungsgesetzes widerspräche keineswegs dem Anliegen, die Vergütungssituation der Hebammen zu verbessern, sagte Bahr.</p>
<p>Bei den Verhandlungen zwischen Hebammen und Krankenkassen müsse der Anstieg der Prämien für die Haftpflichtversicherung von freiberuflichen Hebammen Berücksichtigung finden.” Aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums bedarf es insoweit keiner Gesetzesänderung“, betonte Bahr. Er äußerte zugleich die Hoffnung, dass im aktuellen Schiedsverfahren möglichst schon Anfang Juli eine für Kassen und Hebammen akzeptable Lösung gefunden werde.<br />
Grundlage der Diskussion im Petitionsausschuss war eine von der Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Martina Klenk, eingebrachte Petition, in der festgestellt wurde, dass steigende Haftpflichtprämien und eine unzureichende Vergütung die Hebammen zum Aufgeben der Geburtshilfe zwängen. Dadurch könne die flächendeckende Versorgung ebenso wie die Wahlfreiheit der werdenden Mütter, wo und wie sie ihr Kind gebären möchten, nicht mehr sichergestellt werden. Mehr als 106.000 Personen hatten die E-Petition im Internet mit gezeichnet.<br />
Klenk zeigte sich vor dem Ausschuss erfreut über die große Unterstützung in der Bevölkerung für die Forderung ihres Verbandes an die Politik, „Sofortmaßnahmen“ zu ergreifen, um diese Entwicklung zu stoppen. Eine Steigerung der Haftpflichtprämie für das Berufsrisiko Geburtshilfe auf 3.689 Euro ab 1. Juli 2010 bei einem durchschnittlichen Jahresrealeinkommen von etwa 14.000 Euro sorge laut Klenk dafür, „dass sich der Beruf nicht mehr lohnt“. Der Deutsche Hebammenverband fordere daher, einen „steuerfinanzierten Fonds für Heilberufe“ einzurichten. Geburt und Schwangerschaft seien schließlich „keine Krankheiten“. Daher sollten nicht die Krankenkassen für die Leistungen einer Hebamme aufkommen.<br />
Abgeordnete aller Fraktionen dankten der Petentin dafür, die prekäre Situation der Hebammen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt zu haben. Die Unionsfraktion forderte, alles zu tun, um die Wahlfreiheit für Frauen bei der Geburt zu erhalten. Zugleich wurde infrage gestellt, ob es denn eine „Chancengleichheit“ bei den Verhandlungen zwischen Hebammen und Krankenkassen gebe. Auch aus Sicht der SPD-Fraktion stehe die Wahlfreiheit auf dem Spiel. Allein seine Hoffnungen darauf zu setzen, dass im Schiedsverfahren eine baldige Lösung gefunden werde, reicht aus Sicht der SPD jedoch nicht aus. Daher wurde angeregt, bei einem „schlechten Ergebnis“ für die Hebammen doch über einen „Steuerfonds“ nachzudenken. Diesem Ansinnen steht der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Hartmut Koschyk (CDU), kritisch gegenüber. Ein solcher Fonds könne nicht isoliert betrachtet werden, sondern müsse, „wenn er denn zustande käme“, innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung „or ganisiert und finanziert“ werden.<br />
Gegen die Forderung von Grünen- und Linksfraktion nach einem „Runden Tisch“ wandte sich Gesundheitsstaatssekretär Bahr. Allein schon da man keinen fachlichen Einfluss auf die Schiedsstelle nehmen wolle, wäre dieser ein „falsches Signal“. Zudem habe Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit allen beteiligten Parteien schon „intensive Gespräche“ geführt.<br />
Quelle: heute im bundestag vom 28.6.2010</p>
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		<title>Petitionsrekord für Hebammen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 07:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28.6 Termin beim Petitiionssausschuß. Live dabei sein:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dankeschön!!!!!</p>
<p>Ob elektronisch oder handschriftlich: Der  Petitionsrekord ist gebrochen.<br />
Herzlichen Dank an die  Unterstützerinnen<br />
und alle, die Stimmen gesammelt und für die Sache  der Hebammen geworben haben.</p>
<p>Das war eine unglaublich  erfolgreiche Petition: Nach Ablauf der Zeichnungsfrist am 17.Juni um 24  Uhr beträgt der aktuelle Stand der Petition<br />
des Deutschen  Hebammenverbandes 105.386 elektronisch und 80.970 schriftliche  Zeichnungen.</p>
<p>Jetzt kommt es auf den Termin im  Petitionsausschuss an:<br />
Was wir fordern, könnt ihr beim Anhang lesen.<br />
Die  Hauptforderung ist und bleibt: Uns SOFORT mehr Geld zur Verfügung zu  stellen.</p>
<p>Die Aktivitäten des DHV waren in den letzten Wochen  darauf ausgerichtet, noch vor der Sommerpause einen Termin des  Petitionsausschusses des Bundestages zu erhalten.<br />
Dass der Termin  bereits am 28. Juni, also nur 11 Tage (!) nach Petitionsende stattfinden  wird,<br />
ist ein großer Erfolg.</p>
<p>Ihr könnt live dabei sein.<br />
Hier  geht es zum Parlamentsfernsehen:<br />
<!-- m --><a href="http://www.contentforce.de/iptv/player/macros/_v_f_45_de/_s_live_mp3/_x_s-144277506/live_player.html">http://www.contentforce.de/iptv/player/  &#8230; layer.html</a><!-- m --></p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Renate Egelkraut</p>
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		<title>Botschaft der Hebammen ist angekommen.</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehr als 99.000 elektronische und 63.000 Unterschriften vor Ort sind keine Grund zum Ausruhen. Die Petition läuft noch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gesundheitsminister sagt Unterstützung zu</strong></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><strong>Es war eher ein Arbeitstreffen als ein Antrittsbesuch.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"> Wegen der dramatischen Situation der freiberuflichen Geburtshilfe hat sich der Deutsche Hebammenverband an das Gesundheitsministerium gewandt. Wie zu erwarten gab es keine sofortigen Lösungsangebote, um die steigenden Haftpflichtprämien für freiberufliche Geburtshilfe ab dem 1.7.2010 zu kompensieren. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">Stattdessen wurden in wohlwollender und wertschätzender Atmosphäre klare Abmachungen zwischen Gesundheitsminister Philipp Rösler und Martina Klenk, der Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, getroffen. Der Minister versprach zeitnahe Treffen zwischen dem Gesundheitsministerium und dem Spitzenverband der Krankenkassen bzw. dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">Auch ein runder Tisch zwischen dem Gesundheitsministerium, dem Familienministerium und dem Arbeitsministerium ist geplant, um die Zuständigkeiten für die Belange der Hebammen zu klären. Wenn ein Hebammensterben verhindert werden soll, müssen noch dieses Jahr die Weichen gestellt werden. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">Entweder müssen Hebammen so viel verdienen, dass sie davon die Versicherung zahlen können, oder es müsste als Zwischenlösung ein Fond zur Finanzierung der Haftpflichtprämie bereitgestellt werden. Im Ministerium ist bekannt, dass ab Juli 10 Prozent der Geburtshäuser keine Geburten mehr betreuen und flächendeckend kleine geburtshilfliche Abteilungen vor dem Aus stehen, wenn die dort arbeitenden freiberuflichen Beleghebammen aus ökonomischen Gründen die Geburtshilfe aufgeben.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><br />
Eine gute Hebammenbetreuung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ist Volkeswille. Das haben die knapp 100.000 Unterzeichner der E-Petition zum Ausdruck gebracht. Bis zum 17. Juni kann die Petition für die Sicherstellung freiberuflicher Hebammenhilfe noch unterzeichnet werden. Weitere Hintergrundinformationen zur E-Petition unter <a href="http://www.hebammenverband.de/">www.hebammenverband.de</a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><a href="http://www.hebammenverband.de/"></a><br />
Quelle: Pressemeldung des Deutschen Hebammenverbandes vom 26.5.2010</span></p>
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		<title>Müssen Frauen ab 1.7.10 auf Hebammenhilfe verzichten?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Versicherungsprämien und Gebührenverordnung gefährden die flächendeckende Versorgung mit Hebammen in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien – bei stagnierenden Einnahmen – verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden. War es früher selbstverständlich, dass eine Hebamme neben Vorsorge und Wochenbettbetreuung auch Geburten begleitet hat, so ist deren Anteil parallel zum Anstieg der Haftpflichtprämien drastisch gesunken.<br />
Von den freiberuflichen Hebammen sind gerade noch 23 Prozent mit Geburten als Beleghebamme, im Geburtshaus oder zu Hause tätig, obwohl es einen anhaltenden Trend gibt, Stellen für angestellte Hebammen in Kliniken abzubauen und stattdessen ins Belegsystem umzuwandeln. Ab dem 1.7.2010 erreichen die Haftpflichtprämien der Hebammen eine Höhe, die befürchten lässt, dass die Versorgung der Frauen nicht mehr flächendeckend sichergestellt werden kann. Den massiven Prämiensteigerungen stehen Gebühren gegenüber, die ohnehin inakzeptabel niedrig sind. Für die Betreuung einer Geburt, inklusive acht Stunden vor der Geburt und drei Stunden danach, bekommt die Hebamme 237 Euro für eine Geburt im Krankenhaus, 445 Euro für eine Geburt im Geburtshaus und 537 Euro für eine Hausgeburt.<br />
Bei einer Rundumbetreuung, mit Vorsorge, Kursen, Geburt, Wochenbett und Stillzeit betreut eine klinisch tätige Hebamme ca. 30 Frauen im Jahr, außerklinisch etwa 10 Frauen. Bei allen reichen nun die Einnahmen aus der Geburtshilfe gerade mal zur Deckung des neuen Versicherungsbeitrages von 3.689 Euro.<br />
Auch ohne Geburtshilfe ist es um die Einkommen der freiberuflichen Hebammen nicht rosig bestellt. Für einen Hausbesuch im Wochenbett erhält die Hebamme 26,52 Euro. Nach Abzug aller Kosten bleiben davon durchschnittlich 7,50 Euro. Durch diese Schieflage zwischen Einkommen und Ausgaben ist die Existenz vieler Hebammen akut gefährdet!<br />
Deshalb hatte der Deutsche Hebammenverband große Hoffnungen in die Verhandlungen mit den Krankenkassen über den „Ausgleich der Haftpflichtprämienerhöhung“ gesetzt. Leider wurden diese Verhandlungen am 29. März 2010 für gescheitert erklärt. „Der Grund für das Scheitern“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes, „sind die Spitzenverbände der Krankenkassen, die nicht bereit sind, die Vergütung für Hebammenleistungen auf ein Niveau anzuheben, das der hohen Verantwortung des Hebammenberufes gerecht wird und die massiv gestiegenen Versicherungsprämien kompensieren könnte. Die Schieflage wird zu einem reduzierten Angebot außerklinischer Geburtshilfe und Beleggeburten führen. Dadurch wird zukünftig das Recht der Frauen auf eine freie Wahl des Geburtsortes ausgehebelt“, so die Präsidentin.<br />
Verschärft wird diese Situation auch dadurch, dass zunehmend wohnortnahe geburtshilfliche Abteilungen an Kliniken aus Rentabilitätsgründen schließen. Dies könnte innerhalb weniger Jahre zu einer Monopolstellung großer geburtshilflicher Versorgungszentren führen. Auf dem freien Markt bewirken Monopolisierung und fehlende Konkurrenz immer eine Reduzierung, bzw. Verschlechterung des Leistungsangebotes. Dies befürchtet der Hebammenverband nun auch für die geburtshilfliche Situation in den Krankenhäusern. Die Leidtragenden sind die Mütter und Kinder mit ihren Familien, die dieser desolaten Versorgungssituation ausgeliefert sind.<br />
„Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, dass Hebammen wegen der drückenden Last der Haftpflichtprämien und der unzureichenden Anpassung der Gebühren die Geburtshilfe aufgeben müssen“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes. „Zumal die Erhöhung der Haftpflichtprämie nicht durch einen Anstieg der Schadensfälle verursacht worden ist, sondern durch massiv angestiegene Pflegekosten der Geschädigten. Deshalb dürfen diese hohen Schadensaufwendungen auch nicht den Hebammen aufgebürdet werden. Wenn es in dieser Angelegenheit keine zeitnahe Korrektur gibt, wird die flächendeckende Versorgung spätestens zum 1.7.2010 zusammenbrechen. Deshalb appellieren wir an die Politik! Wenn sie ihrem Sicherstellungssauftrag nachkommen will, muss sie sich gemeinsam mit uns für eine rasche politische Lösung einsetzen“, so die Vorsitzende abschließend.<br />
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. vom 7.4.2010</p>
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		<title>Zukunftspläne</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 08:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Baby kommt im Februar, und was dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schwangerschaft hatte ich sehr viel Zeit zum Nachdenken. Meine Verwandtschaft  auch. Um mich herum wurden diverse Pläne geschmiedet, aber mich fragte weiter keiner.</p>
<p>Rückblickend war ich noch ein Kind, aber ich bekam ein Baby. Hin und her gerissen zwischen Wunsch und Wirklichkeit saß ich da. Wir waren das, was man heute ein Patchworkfamilie nennt. Die Familien meiner beiden Mütter, waren dermaßen unterschiedlich geprägt, dass ich immer für einen Teil von ihnen etwas falsch machte. Nun wohnte ich aber bei der &#8220;richtigen&#8221; Familie, hörte nichts von meinem Vater, den Geschwistern und auch nicht von seiner Frau.</p>
<p>Also fühlte ich mich ihnen verplichtet. Unterschwellig wurde auch tagtäglich daür gesorgt, dass ich nie vergaß wie dankbar ich zu sein hatte.</p>
<p>Im Haus meiner Oma wurde eine Dachwohnung frei. Sie war möbliert und dort sollte ich einziehen. Dieses Haus war damals schon uralt, kalt und feucht. Es gab einen Kohleofen, der ständig ausging. Im Winter hatte man Eiszapfen am Fenster und im Sommer ging man da oben ein.</p>
<p>Meine Oma war zunächst nur mäßig begeistert.</p>
<p>Und ich? Horror! Mir standen die Haare zu Berge!!</p>
<p>Ich hasste damals schon Abhängigkeiten.</p>
<p>Also plante ich alleine vor mich hin. Im Februar war der Errechnete Termin. Im März wurde die Wohnung frei, und ich ergab mich zunächst meinem Schicksal.</p>
<p>Nunja, nicht so ganz, denn ein Anruf in einem der Krankenhäuser öffnete mir eine winzige Tür. Sie suchten dringend eine Hebamme. Allerdings viel früher, sofort und am besten gestern.</p>
<p>Trotzdem schwebte ich auf Wolken, soweit es mit dickem Bauch möglich war. Meine Hoffnung war, dass in diesem alten Gemäuer so schnell keine Kollegin arbeiten wollen würde.  Eine kleine Stadt am Rande der Ruhrgebiets war und ist sicher auch nicht sonderlich attraktiv.</p>
<p>Blieb noch das neue Haus. in dem ich mein Kind bekommen wollte.</p>
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		<title>Mein Baby wird ein Mädchen!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:57:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hebamme mit Fernweh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fiel nämlich kein Jungenname ein. Daran kann man vielleicht sehen, wie kindisch ich noch war.</p>
<p>Alle Versuche mir einen Jungennamen schmackhaft zu machen waren vergebens.  Zum Glück war wenigstens mein schreckliche Überlkeit verschwunden. Im Rückblick war sie mit Sicherheit nicht unerheblich mit der großen Belastung  zu erklären.</p>
<p>Freund weg, Examen, mein gespanntes Verhältnis zu meinem Elternhaus und die Verwandtschaft waren wohl etwas viel. Ich nahm insgesamt nur acht Kilo zu. Und das, obwohl ich ständig nur &#8220;herumhing&#8221;. Vor lauter Langeweile begann ich wieder zu häkeln und zu stricken. Ich hasse Handarbeiten!!!</p>
<p>Aber meine Oma liebte ich sehr, und ich wollte wenigstens etwas Dankbarkeit zeigen.</p>
<p>Natürlich kreisten meine Gedanken vorrangig um meine Zukunft. Es musste etwas geschehen. Das war klar.</p>
<p>Damals hatte mach acht Wochen Mutterschutz, es gab weder Kindergeld, kein Elterngeld und über etwaige Beihilfen war ich nicht informiert.</p>
<p>Im örtlichen Krankenhaus zu arbeiten kam nicht in Frage. Dort wurde eine miserable Geburtshilfe praktiziert. In der benachbarten Kreisstadt gab es zwei Krankenhäuser. Eines davon wollte ich testen, indem ich dort selber entbinden würde. Es war ein Neubau und sehr modern eingerichtet.</p>
<p>Die zweite Option war ein altes Haus, in dem ich selber geboren wurde.</p>
<p>Aber wie sollte das gehen? Ein Baby und voll arbeiten? Dazu kam noch ein weiter Fahrweg. Da saß ich nun fest. Ausgerechnet ich mit meinen hochfliegenden Plänen. Kleinstadtmief und Dorftratsch statt großer weiter Welt-</p>
<p>Ich wusste  zum  Glück nicht, dass mich mein Fernweh nie verlassen würde.</p>
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		<title>Das Familiengericht tagt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meinen Start als Hebamme hatte ich mir anders vorgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Omas Geburtstag&#8230;.tja&#8230;.da saßen alle alten Tanten die es in der Familie so gab.</p>
<p>Als sie die Tür öffnete, hatte mein Vater ihr ein  &#8220;die ist schwanger&#8221; entgegengeschleudert, meine Sachen in den Flur geworfen, und war entschwunden.</p>
<p>Meine arme Oma!!</p>
<p>Sie wurde ganz blass, aber sagte, sie habe es sich schon gedacht. Meine übermäßige Übelkeit war auch ihr nicht entgangen.</p>
<p>Was dann folgte, möchte ich lieber nicht bis ins Detail schildern. Da stellen sich mir heute noch die Haare zu Berge.</p>
<p>Aber ich bekam Asyl bei Oma. Der Preis war, dass ich schuldbeladen durch die Schwangerschaft gehen mußte.  Nach meinen eigenen Anlaufschwierigkeiten mit dem Kind, hatte ich gerade begonnen mich zu freuen. Klar war das &#8220;unvernünfig&#8221;, aber mir egal.</p>
<p>Meine Familie, die teilweise &#8220;rundherum&#8221; wohnte, erwartete ebenfalls ewige Dankbarkeit. Aber am liebsten hätten sich mich versteckt. &#8220;Was sollen denn die Leute denken&#8221;&#8230;&#8230;.Nunja&#8230;.davon hatte ich mich schon ziemlich lange befreit.</p>
<p>Aber ich habe mich ehrlich bemüht, brav zu sein. Natürlich sah ich ein, dass es für sie nicht leicht war.  Allerdings ist mein Onkel nur elf Jahre älter als ich. Da hätte ich schon etwas mehr Unterstützung erwartet.</p>
<p>Begonnen hat damit seine Frau. Meine Tante besorgte alle möglichen Sachen. Bett, Kinderwagen usw. Gebraucht und sehr günstig. Geld hatte ich keins. Ich bekam Arbeitslosengeld. Berechnet nach dem Schülerinnengehalt. Auf die Idee zum Sozialamt zu gehen, bin ich leider nie gekommen.</p>
<p>Der Postbote schleppte sich einen Ast. Ich bekam Pakete von meinen Kolleginnen. Die haben alles abgeklappert, was sie kannten. Boh&#8230;das hatte ich nicht erwartet. Keine Kohle, aber mein Kind hatte Klamotten wie eine Prinzessin.</p>
<p>Achso: natürlich würde ich ein Mädchen bekommen. Das stand fest. Nein, nicht mit Ultraschall. Die Technik war noch in den Kinderschuhen. Ich hatte das so beschlossen, und mich nicht einmal um einen Jungennamen gekümmert.</p>
<p>Leider schaffte ich es nicht immer ein nettes Mädchen zu sein. Wie anstrengend!!</p>
<p>Jedenfalls plante ich schon weiter. So konnte es nicht gut gehen. Natürlich war die Entwicklunghilfe kein Thema mehr. Leider! Aber mit einem Baby wollte ich nun lieber nicht im Urwald oder Slums landen. Meine Familie war sehr froh, dass ich diese dämliche Idee nicht in die Tat umsetzen konnte. Ich nicht.</p>
<p>Ich wollte endlich als Hebamme arbeiten. Für ein Bett bei Oma hatte ich nicht so lange gekämpft. Ich zog aber weiter den Kopf ein, freute mich heimlich und wartete auf die Geburt.</p>
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		<title>Ich war endlich Hebamme</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 10:14:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schwangere Hebamme unerwünscht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jawohl&#8230;&#8230;.Nur wollte mich keiner mehr. Duch die Schwangerschaft waren alle meine schönen Pläne für die Katz. Schwangere Hebammen, stellt keiner ein.</p>
<p>Dabei hatte ich zwei so tolle Optionen. Einmal war ich total wild darauf im Ausland zu arbeiten. Es gab damals nicht so viele Möglichkeiten dazu. Also hatte ich micht beim Deutschen Entwicklungsdienst beworben, und wolllte nach Südamerika.</p>
<p>Alternativ war da noch eine kleine Privatklinik in München, bei der ich mich beworben hatte. Nur so als Notlösung.</p>
<p>Ich wollte weg, raus aus dem Mief, und kam auf direktem Weg wieder rein. Nämlich in Omas 70sten Geburtstag. Horror.</p>
<p>Mein Vater holte mich also ab. Wie erwähnt, was das familiäre Verhältnis kompliziert und schwierig. Er wußte nichts von mir. Nichts von der Ausbildung, nichts von den Schwierigkeiten, und auch nichts von meinen Plänen.</p>
<p>Man wurde erst mit 21 volljährig, und ob ich für das Ausland sein Einverständnis bekommen hätte, weiß ich bis heute nicht. Deswegen auch die Option in München.</p>
<p>Rückblickend glaube ich, dass ich dort nicht besonders lange geblieben wäre, von daher war diese verpasste Gelegenheit nicht so schlimm. Das Ausland läuft mir immer noch hinterher, aber man kann nicht alle nachholen im Leben.</p>
<p>Jung und doof wie ich war, hatte ich halt keine wirkliche Peilung. Eigentlich wußte ich nur, was ich nicht wollte.</p>
<p>Bis heute weiß  ich noch den genauen Worlaut, meiner Beichte, dass ich schwanger wäre. Cool kalkuliert, während der Fahrt, damit er sich nicht nur darauf konzentrieren konnte.</p>
<p>Auch seine Reaktion ist mir immer noch sofort gegenwärtig. Danach sprach er kein Wort mehr mit mir. Er nahm mich auch nicht erst mit nach Hause, sondern lieferte mich gleich bei der Oma ab.</p>
<p>Doppelmoral hoch Drei&#8230;.denn er hatte selber ein &#8220;uneheliches&#8221; Kind, wie das hieß, und meine Stiefmutter ebenfalls. Sie dazu noch von einem verheirateten Mann.</p>
<p>Allerdings dachte mein Vater, ich wisse nichts von seinem &#8220;Fehltritt&#8221;.</p>
<p>So war das&#8230;.ich war und blieb das Schwarze Schaf, und wurde und auch noch zur Familienschande. Natürlich hatte ich gewußt, dass keiner erfreut sein würde. Schließlich lebte ich nicht auf dem Mond. Womit ich nicht gerechnet hatte, waren die Maßstäbe, die wohl nur für mich galten, nicht für meine Eltern.</p>
<p>Da kam ich also daher, geheimnisvoll gesegneten Leibes, denn den Vater kannte keiner aus der Familie.  Es war auch nicht wirklich wichtig, denn der &#8220;Papa&#8221; wußte auch nichts von seinem Glück. Er hatte sich gertrennt, und wegen eine Kindes geheiratet zu werden, ließ mein Stolz nicht zu.</p>
<p>Nienich, das wußte ich&#8230;&#8230;.</p>
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		<title>Examen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Examen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Examen, ein Hühnerhaufen war nichts dagegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl während der Ausbildung gesiebt worden war, waren wir  immer noch mehr als dreißig Schülerinnen. Ein zahlenmäßig ungewöhnlich starker Kurs</p>
<p>Das Schlimme daran war, dass wir geteilt wurden. Irgendwelche Vorschriften lassen es nicht zu, so viele mündliche Examen an einem Tag abzunehmen. Dem ABC sei Dank, kam ich am ersten Tag dran.</p>
<p>Gott war mit schlecht&#8230;..Durch meine Dauerübelkeit zu der Zeit hatte ich aufgehört zu rauchen. Aber ich mußte Eine qualmen. Mir wurde nur noch schlechter, und nach zwei Zügen was das Thema beendet.</p>
<p>Ich erinnere mich nur noch seeeeeehr dunkel an die Fragen, aber sehr gut an das Drumherum. Natürlich war ein Hühnerhaufen nichts gegen uns. Das kann man sich denken. Eine unsere Afrikanerinnen hatte gerade entbunden, und die Zweite lag sozusagen in den Wehen. Sie waren durch Sondergehmigungen trotz Mutterschutz zugelassen worden  Elsa hat wirklich am Tag nach dem Mündlichen entbunden.</p>
<p>Es gab mindestens zwei Wackelkandidaten, aber beide  der Schulleitung sehr zugetan.</p>
<p>Am Ende des Tages stand fest, dass wir alle bestanden hatten. Die Note war mir völlig egal. So richtig freuen konnten die Meisten sich aber trotzdem nicht, denn da waren noch die Kolleginnen. Meine Zimmergnossinnen und meine Freundin waren erst am nächsten Tag dran&#8230;..ohmann!!!</p>
<p>Wir haben alle bestanden. Die Lieblinge mit Vier Minus, was eigentlich ein Fünf  und durchfallen gewsen wäre. Kontakte sind alles, auch damals schon.</p>
<p>Da die Prüfungstermine sehr spät lagen, hatten wir nur noch wenig Zeit zum Feiern und Ausziehen.</p>
<p>Auf den Vater meines Kindes möchte ich nicht weiter eingehen. Zu diesem Zeitpunkt kam er nicht vor. Ich hatte beschossen das Leben mit Kind alleine zu stemmen. Moral von 1973 hin oder her. Dazu komme ich noch.</p>
<p>Nach den Examen war die Hölle los. begeisterte Eltern, Telegramme, Riesengeschenke und nicht zu vergessen unsere Erleichterung.</p>
<p>Mein Vater gehörte leider nicht zu den Begeisterten. Er setzte einfach voraus, dass man Prüfungen besteht. Meine Mutter ist früh gestorben, und meine Stiefmutter stand mir nicht sehr nahe.</p>
<p>Nunja, er hat zumindest angerufen, und sich unter Protest bereit erklärt, mich abzuholen. Meine Oma wurde an dem Tag siebzig Jahre alt, und natürlich wollte ich dabei sein. Damals hatten nicht sehr viele Leute ein Telefon. Mein Oma schon dreimal nicht. Also war mein Hebammexamen quasi ihr Geburtstgsgeschenk.</p>
<p>Wie ich nun meiner Families meine Schwangerschaft beibringen sollte, war mir noch unklar.</p>
<p>Die letzten Wote der Schulleiterin an mich waren: &#8220;Naaaaaaa???? Und Duuuhuuuuuuu???  Was willst Du jetzt machen?&#8221; Natürlich begleitet von ihrem typischen Grinsen.</p>
<p>&#8220;Das geht Sie nur wirklich nichts mehr an&#8221; war meine Antwort,  meinerseits begleitet von einem inneren Laubhüttenfest. Ich feier es heute noch.</p>
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		<title>Ich war immer noch schwanger</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlgeburten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Spätaborte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte trotzdem Hebamme werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pausen zwischen den Artikeln, muss ich kurz erklären.</p>
<p>Mir fällt es nach gefühlten einhundert Jahren immer noch schwer, an manche Dinge zurück zu denken. Da ich mich aber nun einmal entschlossen habe, dieses Projekt zu starten, brauche ich mehr Denkpausen als ich dachte. Zudem hatte ich ein langes Telefonat mit einer Uraltfreundin und Leidensgenossin aus diesen Zeiten. Sie hat mich in meinen Wahrnehmungen bestätigt. Danke Monika!!</p>
<p>Wo war ich&#8230;..</p>
<p>Bei der besagten Nachtwache&#8230;.nunja, ich mußte nicht auf diese dämliche Radiumstation. Jeder Gedanke, dieses Kind nicht zu bekommen, oder mich aufzuhängen, es zur Adoption freizugeben, ein Pflegestelle zu suchen, und wasweißchnoch&#8230;&#8230;.waren in diesem Moment vom Tisch.</p>
<p>Alle meinen schönen Zukunftspläne aber leider damit auch. Dabei wollte ich nach Südamerika in die Entwicklungshilfe. Heuuuuuuuuul&#8230;..:-(((</p>
<p>Eine Sicherheitsbewerbung in einer Münchener Privatklinik konnte ich auch in die Tonne drücken. Schwangere Hebammen nimmt man natürlich nicht.  Meine Eltern und die restliche Familie verdrängte ich erstmal.</p>
<p>Zunächst also weiter mit der Ausbildung.</p>
<p>Es war Psychoterror.</p>
<p>Warum weiß ich auch nicht, ich war ja nun nicht die einzige Schülerin, die ein Kind bekam. Nunja&#8230;.</p>
<p>In diesem Krankenhaus gab es einen großen Anteil an nicht normalen Schwangerschaften und Geburten. In so einem Zentrum ist es normal, dass sich solche Fälle häufen.</p>
<p>Nicht normal war aber, dass ich von dieser Kreißsaaloberhebamme nur noch für diese Frauen eingeteilt wurde. Ich hatte Fehlgeburten, Spätaborte, tote Kinder am Termin, schwere Störungen und körperliche Behinderungen zu betreuen. Mit ihr im Dienst, bekam ich keine einzige normale Geburt mehr zu sehen.</p>
<p>Da schüttelten sogar die sonst mir nicht so gewogenen Hebammen den Kopf. Nur die besagte Oberschulschwester grinste süffisant wenn sie mich sah. Sagte aber kein Wort.</p>
<p>Wie ich das ausgehalten habe ist mir ein Rätsel. Aber ich wollte Hebamme werden. Immer noch und erst recht. Zudem erwähnte ich schon, dass Aufgeben in meiner Familie nicht vorkam.</p>
<p>Damals wußte ich noch nicht, dass ich so gebacken bin. Hindernisse überwindet man und Widerstand stachelt mich an.</p>
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