Das Wochenbett

ist zu meinen größten Bedauern leider völlig out.

Da kommt ein Baby in die Famlie, und alle wundern sich, dass nichts mehr ist wie es war.

Der Anspruch toll auszusehen, ein regelmäßig schlafendes Kind zu haben, und auch noch einen perfekten Haushalt vorzuweisen ist viel zu hoch.

Nichts davon funktioniert wirklich, auch wenn es so in den Zeischriften abgebildet wird.

Sechs Wochen braucht der Körper einer Frau mindestens, um sich von der Geburt zu erholen. Man ist im Wochenbett nicht schlank, fitt und schön. Durch die vorhandenen Hormone ist es fast unmöglich, diesem Bild gerecht zu werden. Von daher wäre es besser, sich solche Ziele erst gar nicht zu stecken.

Klar weiß ich woher diese Vorstellungen kommen. Ich bin ja nicht von vorgerstern. Nur wäre für die  Familien vieles einfacher, wenn man seine und die Anspücher Anderer, zurückschrauben würde.

This entry was posted on Sonntag, November 1st, 2009 at 12:28 and is filed under Wochenbett. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

2 Responses to “Das Wochenbett”

  1. pusteblume Says:

    Das stimmt leider wirklich- kaum eine Frau kann und darf es sich heute noch leisten wirklich Wochenbett zu haben…

    Hauptsache man funktioniert schnell wieder..

    Dabei läuft es viel leichter, wenn man diese Ansprüche an sich nicht stellt und einfach auch mal was liegen bleibt. Wichtig sind in der Zeit nur das Baby und die Eltern…

  2. admin Says:

    Hallo, ich sehe in der Praxis eher, dass die eigenen Ansprüche das größte Hindernis sind.
    Man kann vor der Geburt viele Dinge vorbereiten, und sich Hilfe sichern. Aber die meisten Frauen nehmen schwer Unterstützung an. Leider!
    Dazu kommt, dass man in der Schwangerschaft bis zur Geburt denkt, und alles was danach kommt, von rosaroten Hormonwolken umgeben ist. Ganz abgesehen von den madonnenhaften Fotos in den Medien. Von Problemen will man nichts hören.
    Früher war das Wochenbett die einzige Schonzeit im Leben schwer arbeitender Frauen.
    Diese Schonzeit hätte ich gerne zurück.

    Gruß Marlies

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