Wie kommt die Hebamme ins Internet?
Nunja, mit einem Computer, wie alle Menschen.
Ich weiß, das ist nicht sooo witzig.
Damit ich nicht nur Fachliches berichte und Meldungen einstelle, habe ich etwas beschlossen. Nämlich mir selber aufzuschreiben, was mich bis hin zu WordPress gebracht hat.
Es wird kein Tagebuch im eigentlichen Sinn werden, eher ein Rückblick. Wahrscheinlich gemischt mit meinen immer aktuellen ganz persönlichen Technikroblemen. Meinem Äger über die Allmacht von Google, und was mir sonst noch so unterkommt.
Schon meine Berufswahl war so nicht geplant, sondern eher eine Notlösung. Zufälle soll es ja angeblich nicht geben.
Mit knapp 15 kam ich aus der Schule. Gymnasium stand für mich als Arbeiterkind nicht zur Diskussion, schon gar nicht als Mädchen. Der Zeit entsprechend war die Auswahl an Berufen begrenzt, sofern man überhaupt etwas lernen durfte.
Ich wollte weg, und ich wollte etwas lernen. Und weil ich plante Säuglingsschwester zu werden, war ein bestimmter Ausbildungsweg notwendig.
So kam ich trotz vieler Stolpersteine in eine Art Internat. Dort konnte ich die heutige Fachoberschulreife erwerben. Es war schecklich, weil diese Schule von Nonnen geleitet wurde. Nun gut, zumindest war ich insofern priviligert , dass ich lernen durfte.
Die Ausbildungen im Pflegebereich kann man mit achtzehn beginnen. Im Laufe der Internatszeit schaute ich mir mit meinem Vater eine Kinderkrankenpflegeschule an. Und ich war geschockt. Nichts mit ständig niedliche kleine Baby wickeln und baden…..Nein, kranke Kinder mit Infusionen und in monströsen Inkubatoren. Das Berufsbild der Säuglingsschwester gab es schon gar nicht mehr.
Meine romatischen Vorstellungen mußte ich begraben, und diesen Berufswunsch auch. Ich war ungefähr sechzehn Jahre alt, und hatte keine Ahnung vom Leben. Leider aber auch keine mehr von meiner beruflichen Zukunft.
