Archive for the ‘Ernährung’ Category

 

Deutsches Kinderhilfswerk sucht

„Eine gesunde Ernährung und Bewegung sind die wesentlichen Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Dabei ist das Ernährungsverhalten ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Dieser wird wesentlich im Kindesalter erlernt und gebildet. Die hier erworbenen Ernährungsmuster behalten Kinder und Jugendliche oft ein Leben lang“, betont die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Dr. Heide-Rose Brückner. „Die zwölf besten Ernährungsprojekte nehmen an einem kostenlosen Qualifizierungsworkshop mit dem bekannten Vegankoch Björn Moschinski im Mai 2012 in Berlin teil. Der Workshop dient der Qualifizierung, der Vernetzung und dem Austausch der Koch- und Ernährungsprojekte“ so Brückner weiter.

In Deutschland gibt es Koch- und Ernährungsprojekte in Schulen, Kindergärten, Kinderhäusern und Jugendeinrichtungen, die sich engagiert dafür einsetzen, dass Kinder lernen, zu kochen und sich ausreichend und gesund zu ernähren. Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft bundesweit diese Projekte auf, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Das Programm findet in Kooperation mit der Albert Schweizer Stiftung für unsere Mitwelt statt und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Schirmherrschaft hat der Modedesigner und Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes, Harald Glöckler übernommen.
Beim Workshop im Mai 2012 werden in Arbeitsgruppen die u.a. die Themen „Ausgewogene Ernährung für Kinder“ und „Kochen mit kulturellem Hintergrund“ diskutiert. Alle Projektkosten (Reise- und Übernachtungskosten/Wareneinsatz) werden vom Deutschen Kinderhilfswerk übernommen. In einem Jahreskalender 2013 werden Fotos und Kochrezepte der prämierten Projekte veröffentlicht. Außerdem erhalten die zwölf Nominierten 500 Euro für den Kauf von Küchenequipment.
Für interessierte Projekte steht unter www.dkhw.de ein Bewerbungsformular bereit. Ergänzend können Plakate oder dokumentierende Fotos oder auch andere Medien eingereicht werden – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Beiträge sind bis zum 5. März 2012 einzureichen.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 3.2.2012

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Stillkommission: Künstliche Säuglingsmilch ist nicht

gleichwertig mit Muttermilch

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Säuglinge in den ersten Monaten. Sie ist gut verdaulich und so zusammengesetzt, dass sie im ersten Lebenshalbjahr den Bedarf an Nährstoffen und Flüssigkeit deckt. Werbung für Säuglingsmilch darf daher nicht den Eindruck erwecken, dass Flaschennahrung der Muttermilch gleichwertig oder überlegen ist. In jüngerer Zeit beobachtet die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zunehmend eine nicht akzeptable, gegen den breiten Konsens von Wissenschaft und Gesundheitswesen verstoßende Werbung für Säuglingsnahrung.

Kritisiert wird insbesondere die Vermarktung von Flaschennahrung mit Slogans wie „nach dem Vorbild der Muttermilch“ und Bildern stillender Mütter, durch die industrielle Säuglingsnahrung der Muttermilch gleichgesetzt wird. „Sachlich falsche Werbeaussagen und unzulässige Abbildungen können Eltern verunsichern und täuschen“, sagt die Geschäftsführerin der Nationalen Stillkommission am BfR Frau PD Dr. Diana Rubin.
Wissenschaft und Gesundheitswesen sind sich absolut einig in der Beurteilung des Stillens als unersetzlichen Wert für den Säugling, etwa durch die bedarfsgerechte Nährstoffzufuhr und eine Verminderung des Risikos für infektiöse Atemwegs- und Durchfallerkrankungen. Darüber hinaus zeigt Stillen auch wichtige langfristige Auswirkungen, da ehemalige Stillkinder deutlich seltener an kindlichem Übergewicht und Adipositas leiden sowie später eine bessere kognitive Leistungsfähigkeit entwickeln.
Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, des Berufsverbands der Frauenärzte, der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, des Deutschen Hebammenverbands und der Nationalen Stillkommission am BfR kritisieren die Vermarktung von Flaschennahrung mit Slogans wie „nach dem Vorbild der Muttermilch“ und Bildern stillender Mütter, wodurch die künstliche Säuglingsmilch der Muttermilch gleichgesetzt wird. Die Werbung darf nicht geeignet sein, Eltern zu der falschen Annahme zu verleiten, dass die beworbenen Flaschennahrungen von vergleichbarem Wert wie das Stillen seien und damit das Stillen zu gefährden.
Die angewendeten Werbemaßnahmen verstoßen gegen den entsprechenden WHO-Codex und gegen die Rechtsvorschriften für die Vermarktung von künstlicher Säuglingsmilch.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung vom 28.10.2011

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Listerienwarnung

Firma warnt vor gefährlichen Bakterien in gefüllten Paprika Dienstag, 27. September 2011 02:20

Ein Feinkosthersteller aus dem Kreis Tübingen hat vor dem Verzehr mehrerer seiner Antipasti gewarnt. Sowohl in Minipaprika als auch in roten und grünen Peperoni – jeweils gefüllt mit Frischkäse – sind Listerien gefunden worden, teilte das Unternehmen Momeni Feinkost am Montag in Ammerbuch (Kreis Tübingen) mit. Der Verzehr der mit den Bakterien belasteten Antipasti könne Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall verursachen. Sie wurden in rund 40 Geschäften in mehreren Bundesländern offen an der Bedientheke verkauft – auch in Berlin und Brandenburg.

Die Firma rief die Geschäfte auf, noch vorhandene Ware zu vernichten. Die durch Bakterien verursachte Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können dagegen schwer erkranken. Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen (Blutvergiftungen) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen. Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal. Nach Angaben des Unternehmens aus Baden-Württemberg wurden die gefüllten Peperoni und Minipaprika in Berlin bis zum 19. September in folgenden Geschäften als offene Ware an den Bedientheken verkauft: Kaufland, Döberitzer Weg 3, 14624 Dallgow-Döberitz; Kaufland, Weisenhöher Str. 88-108, 12683 Berlin-Biesdorf; Kaufland, Romain-Rolland-Str. 13, 13089 Berlin-Weißensee; Ghorbani, Breisgauer Str. 1, 14129 Berlin. Quelle: Morgenpost.de

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Lieber Leser

vielleicht bist Du einer von vier Millionen Menschen mit Neurodermitis in Deutschland. Oder Dein Kind ist wie jedes fünfte bis siebte Kind hierzulande von dieser Krankheit betroffen. Vielleicht hast Du schon zahlreiche Behandlungen ausprobiert, aber den Überblick darüber verloren, welcher Ansatz wirklich helfen kann. Und vielleicht bist Du deswegen auf der Suche nach unabhängigen und verständlichen Informationen, nach Erfahrungsberichten anderer Betroffener und nach einem Austausch. Dann könnte jucknix.de das Richtige für Dich sein.

jucknix.de ist das große deutsche Neurodermitisportal, gegründet nach 30 Jahren eigener Erfahrung des federführenden Autors mit Neurodermitis, nach unzähligen Arztbesuchen und nach der Erkenntnis: es gibt nicht die eine Therapie, die bei jedem gleich gut anschlägt, aber es gibt Dinge, die oft sehr viel besser helfen als andere. Um diese zu finden, werten wir nicht nur den aktuellen wissenschaftlichen Stand aus, sondern zeigen auch an Fallgeschichten, dass es Möglichkeiten jenseits der Schulmedizin gibt, die die Chance auf spürbare und dauerhafte Linderung bieten. jucknix.de lebt also von all den Menschen, die mitmachen, ihre Geschichte erzählen und so neue Hoffnung und neue Erkenntnisse liefern.

Da jucknix auf großes Interesse gestoßen ist und viel freundliche Unterstützung erfährt, haben wir das Informationsgebiet erweitert, sodass  neben Neurodermitis</a> inzwischen auch die Themen Allergie, Asthma, Schuppenflechte und Nesselsucht ausführlich behandelt werden.

Wir freuen uns über Deinen Besuch

Dein jucknix-Team

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Zu viel Essen endet als Müll

 

Jeder zweite Kopfsalat, jedes fünfte Brot landen in Deutschland im Müll statt im Magen. Wegge­worfene Lebensmittel kosten die Welt wertvolle Ressourcen und den Verbraucher viel Geld. Mit Aktionen gegen Lebensmittelverschwendung machen heute Brot für die Welt, der Evangelische Entwicklungsdienst und Slow Food auf die Vergeudung aufmerksam. test.de gibt Tipps, wie jeder etwas dagegen tun kann.

15 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall

Wenn alle in Deutschland weggeworfenen Lebensmittel auf eine Waage kämen, würde diese ein Gewicht von 20 Millionen Tonnen anzeigen. Die Vergeudung kostet jeden Bundesbürger im Jahresdurchschnitt 330 Euro. Die Welt verliert ohne Not wertvolle Ressourcen – Wasser, Energie, Dünger, Pestizide und zum Teil Regenwaldfläche. Auch das Klima wird belastet, Verpackungsmüll bleibt unentsorgt. Das alles erscheint unverantwortlich – gerade vor dem Hintergrund, das etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern und sich das Klima auf der Welt verändert.

Abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum, verdorbene Ware

Warum werfen die Bundesbürger so viel weg? Das Bundesministerium für Verbraucherschutz hat kürzlich einige Bürger nach den Gründen befragt: 84 Prozent der Befragten gaben an, Lebensmittel zu entsorgen, weil sie verdorben seien oder das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen. Etwa 25 Prozent erklärten, oft zu viel zu kaufen. 19 Prozent nennen zu große Packungen als Hauptgrund und 16 Prozent der Bürger trennen sich vorzeitig von Lebensmitteln, weil sie ihnen nicht schmecken. Immerhin 69 Prozent der Befragten gestanden, dass sie beim Wegwerfen von Lebensmitteln ein schlechtes Gewissen haben. In einer Studie soll jetzt genauer ermittelt werden, welche Lebensmittel und wie viel genau als Abfall enden. Erste Ergebnisse sind für Ende 2011 angekündigt.

Müllproblem nicht nur in Deutschland

Doch nicht nur Deutschland hat ein Müllproblem. Alle Industriestaaten und sogar auch arme Länder leiden darunter. Dort verdirbt Nahrung, weil Lager und geeignete Verpackungen fehlen. Laut FAO geht etwa ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion als Abfall verloren. Der Auftakt eines schlimmen Kreislaufs: Je mehr Essen im Müll landet, desto stärker wächst die Nachfrage nach Rohstoffen. Die Preise steigen, arme Menschen können die Nahrung nicht mehr bezahlen.

Dokumentarfilm „Taste the Waste“

Der aktuelle Dokumentarfilm „Taste the Waste“ und das ergänzende Buch „Die Essensvernichter“ von Valentin Thurn prangern diese Missstände an. Einige Thesen: Das Überangebot an Lebensmitteln und ihre niedrigen Preise verführe die Menschen, mehr zu kaufen als sie essen können. Doch nicht nur der Verbraucher, auch der Handel trage Verantwortung. Dort würden Salate wegen eines braunen Blatts ausgemustert, ganze Stiegen mit Pfirsichen landeten wegen einer einzigen faulen Frucht auf dem Müll. Früchte mit Schönheitsfehlern erreichen den Handel nach den Recherchen von Thurn erst gar nicht: Landwirte mustern zum Beispiel Äpfel mit großen Schorf-Flechen aus oder Möhren mit zwei Trieben.

Wertschätzung für Lebensmittel gefragt

Inzwischen treten zahlreiche Akteure gegen die Lebensmittelverschwendung auf den Plan. Sie plädieren dafür, Lebensmittel wieder stärker wertzuschätzen. Das kann unter anderem durch den Kauf von Bio-Lebensmitteln gelingen. Sie stehen für eine umweltverträgliche und tiergerechte Produktion. Auf die Herkunft der Öko-Ware ist nach den bisherigen Testergebnissen der Stiftung Warentest meist Verlass. Dafür müssen Konsumenten zwar einen höheren Preis zahlen, doch sie unterstützen eine nachhaltige Landwirtschaft. Auch fair gehandelte Lebensmittel versprechen einen besonderen Wert, nämlich dass die Menschen in der Herstellungskette fair behandelt und angemessen bezahlt wurden. Auch regionale Lebensmittel können Nachhaltigkeit bieten. Sie stellen in Aussicht, dass sie nicht weit transportiert wurden und die Region stärken. Doch nach Recherchen der Stiftung Warentest ist darauf nicht immer Verlass: Regionale Lebensmittel: Herkunft oft unklar (test 04/2011)

Weitere Tipps bei Stiftung Warentest

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Nicht zu fassen:

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 17 Instant-Tees für Neugeborene unter die Lupe genommen und kommt zu keinem guten Ergebnis: Nur ein Tee wurde als “sehr gut” beurteilt, zwei Tees erhielten die Note “gut”. Mit “mangelhaft” oder “ungenügend” sind gleich acht Produkte durchgefallen. Viele der untersuchtes Tees enthalten Zucker oder ähnliche Stoffe wie z.B. Traubenzucker (Glukose), Glukosesirup, Milchzucker oder Maltodex- trin. Außerdem entdeckte das Labor in fast jeder Tee-Probe Mineralöl und in manchen Tees wurden sogar Pestizidrückstände nachgewiesen. Die untersuchten Produkte stammten aus Supermärkten, Bio-Läden, Drogeriemärkten und Apotheken.

 

Das Verbrauchermagazin kritisiert, dass Babytees überhaupt Zucker (welcher Form auch immer) zugesetzt wird und das in Mengen, die nicht zu rechtfertigen sind. Teilweise entsprechen die Kohlenhydrate in einem Tee vom Gewicht her bis zu 16 Stück Würfelzucker pro Liter. Die Experten weisen ausdrücklich darauf hin, dass nicht immer ersichtlich ist, ob in einem Babytee Zucker enthalten ist, denn nicht jeder zucker-ähnliche Stoff muss als Zucker deklariert werden, obwohl die chemische Struktur sehr ähnlich ist. Das gilt z.B. für Maltodextrin, eine Substanz, die aus sehr kleinen Bruchstücken von Stärke gewonnen wird. Manche dieser Bruch- stücke sind so klein, dass sie mit den Grundbausteinen von Zucker identisch sind. Öko-Test weist in diesem Zusammenhang auf einen Anbieter (Alete) eines Fenchel-Tees hin, der sogar auf der Verpackung mit den Worten “ohne Zuckerzusatz” wirbt, obwohl der Tee Maltodextrin enthält. Maltodextrin kann genauso wie Zucker zu Karies führen. Im Alete Bio-Fenchel-Tee (ungesüßt) wurden zudem Rückstände des Pestizids Azoxystrobin nachgewiesen, die über der zulässigen Menge liegen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das in fast allen Beuteltees nachgewiesene Mineralöl. Nur ein Tee (Lebensbaum Family Babytee Kräutermischung) war frei von Mineralölrückständen. Es ist zu vermuten, dass diese mit großer Wahrscheinlichkeit von Druckfarben auf der Verpackung stammen. Auch in anderen, in Kartons verpackten Lebensmitteln wie z.B. Cornflakes oder Reis hat das Verbrauchermagazin in der Vergangenheit solche Rückstände gefunden. Diese können auf Lebensmittel übergehen und können vom Körper nur schwer ausgeschieden werden, so dass sie sich dort anreichern und eventuell zu gesundheitlichen Problemen führen.

Experten zufolge befinden sich in jedem menschlichen Körper vermutlich einige Gramm dieser Rückstände. Noch gibt es wenige wissenschaftliche Untersuchungen zu den möglichen Folgen und Risiken, die diese Rück- stände bergen. Allerdings warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung davor, dass bestimmte Bestandteile von Mineralöl Leber, Herzklappen und Lymphknoten schädigen können und andere Bestandteile sogar krebserregend sind. Auch die Deklaration der Tees lässt zu wünschen übrig: So fehlen auf 10 der 17 Produkte im Test wichtige Warnhinweise wie z.B. die Information, dass Dauernuckeln Zahnschäden verursachen kann. Vier Hersteller vermerken explizit auf ihren Verpackungen, dass sie keine Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen verwen- den, dabei sind diese Stoffe sowieso in Babynahrung verboten.

Testsieger und der einzige “sehr gute” Tee im Test von Öko-Test wurde der “Bauchwohl-Tee” von Milupa, der mit 0,24 Euro pro Liter nicht nur zu den preiswertesten Produkten im Test gehört, sondern auch keine bedenklichen Inhaltsstoffe und keinen Zucker enthält. (mh)

Quelle: dailygreen

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Hypoallergene Babymilch bringt nichts Expertin: Toleranz entsteht erst bei Kontakt mit Allergenen

 

Mit hypoallergener Babynahrung hofften Eltern bisher, das Allergierisiko ihres Kleinkindes nach Ende der Stillzeit zu senken. Außer einer Beruhigung der Eltern bewirken die Spezialprodukte jedoch nichts, zeigen australische Forscher. Wie sie im “Journal of Allergy and Clinical Immunology” berichten, haben hypoallergen gefütterte Säuglinge später genauso oft Allergien wie Kuhmilchtrinker – was auch für Kinder aus Risikogruppen gilt.

Kein Vorteil zu Kuhmilch

“Erst seit wenigen Jahren weiß man, dass die lange Vermeidung des Kontakts mit Allergenen langfristig kontraproduktiv ist. Wenn Kinder hingegen etwa eine steigende Dosis von Erdnüssen zu sich nehmen, kann ihr Immunsystem viel eher eine Toleranz entwickeln”, erklärt die Allergologin Fatima Ferreira von der Universität Salzburg http://www.uni-salzburg.at im pressetext-Interview. Die aktuelle Studie deute darauf, dass hydrolysierte Babynahrung keine derartige Toleranz erzeugt und somit auch keine Allergie-Prävention ist.

Die australischen Forscher um David Hill begleiteten 620 Kinder vom Neugeborenen-Alter bis zum Schuleintritt. Überprüft wurde in Allergietests, wie sich die gewählte Ernährungsform nach Ende der Stillzeit – zur Auswahl standen hypoallergene Produkte, Kuhmilch oder Babymilch aus Soja – auf die Ausprägung von Allergien auswirkte. Das Ergebnis: Für typische Reaktionen wie Ekzeme, Asthma oder Heuschnupfen machte es überhaupt keinen Unterschied, was die Kinder nach der Stillzeit bekommen hatten.

Bauernhof und Muttermilch

Schon ab dem vierten Lebensmonat sollten Kinder mit Allergie-auslösenden Nahrungsmitteln in Kontakt kommen, raten Kinderärzte (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20100906002 ). Nicht Babys in steriler Umgebung, sondern Bauernkinder sind am besten vor Allergien gefeit, wobei Forscher Bestandteile von Heustaub als Trainer des Immunsystems identifiziert haben (siehe: http://pressetext.com/news/20100720026 ).

(UPDATE 22.07., 9:10 Uhr) Als beste Prävention gilt jedoch weiterhin die Muttermilch. Wie Forscher um Agnes Sonnenschein-van der Voort vom Erasmus Medical Center http://www.erasmusmc.nl im “European Respiratory Journal” belegen, reduziert das ausschließliche Stillen sechs Monate nach der Geburt asthmatische Erscheinungen wie pfeifende Atemgeräusche oder Verschleimung im frühen Kindesalter deutlich. 5.000 Kleinkinder wurden dazu bis zum fünften Lebensjahr jährlich untersucht.

Das Märchen vom Eisenmangel bei Stillkindern

Schon lange wettere ich gegen Institutionen und undurchschaubare Beikostempfehlungen. Da kommt mir “öffentliche” Unterstützung immer gelegen. Zwar bin ich bemüht, mir ein objektive Bild zu schaffen, aber es ist nicht leicht. Zudem bin ich ja “nur Hebamme” und offensichtlich nicht immer glaubwürdig. Das sagen mir verunsicherte Rückfragen in meinem Forum, die nach Studien und Belegen lechzen. Studien? Hier ist ein Paradebeispiel, warum man nicht immer alles glauben muss.  Schon gerade und erst recht nicht vom einflussreichen FKE in Dortmund!!!

Fleisch ist………….ein Stück Lebenskraft, nicht wahr?

http://www.welt.de/gesundheit/article8600541/Studie-empfiehlt-fuer-Babys-Fleisch-und-schuert-Angst.html

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Ich frage mich wirklich wie ich hier gelandet bin….

Marlies_19b1 Als Hebamme mit 35 Berufsjahren im Rücken, treibe ich mich nun auch noch bei WordPress herum. Die meisten Leute in meinem Alter machen es sich gemütlich, surfen vielleicht ein wenig herum, oder wollen mit Computern nichts zu tun haben.

Und ich? Warum tue ich mir das an? Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht so genau. Mir fehlt das auch das Vorstellungvermögen um zu denken, dass mein Alltag interessant sein könnte.

Deswegen werde ich hier natürlich auch Wichtiges, Pressemeldungen und Ähnliches aus meinem Fachgebiet unterbringen. Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, stillen und Beikost bzw. Ernährung sind die Bereiche, in denen ich mich sicher bewege. Mit Babys im Bauch und draußen kenne ich mich wirklich aus.

Zuerst muss ich mich allerdings mit der Technik vertraut machen, und mich etwas umschauen.

Da wäre schon wieder die Frage: warum tue ich mir so etwas an?

Weil ich neugierig bin, Computerechnik fazinierend finde, auch wenn sie mich zur Verzweiflung treibt und ich nicht einrosten will.  Alle Welt bloggt, networkt und twittert, warum also nicht auch ich?

Was dabei herauskommt, werden wir ja sehen.

Nun ist er da, der Blog!

Und was mache ich damit? Dazu sollte man sich schon ein paar Gedanken machen, fand ich.  Zwar sind meine Überlegungen ganz sicher noch nicht zu Ende, trotzdem ein paar davon vorab.

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