Listerienwarnung
Firma warnt vor gefährlichen Bakterien in gefüllten Paprika Dienstag, 27. September 2011 02:20
Ein Feinkosthersteller aus dem Kreis Tübingen hat vor dem Verzehr mehrerer seiner Antipasti gewarnt. Sowohl in Minipaprika als auch in roten und grünen Peperoni – jeweils gefüllt mit Frischkäse – sind Listerien gefunden worden, teilte das Unternehmen Momeni Feinkost am Montag in Ammerbuch (Kreis Tübingen) mit. Der Verzehr der mit den Bakterien belasteten Antipasti könne Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall verursachen. Sie wurden in rund 40 Geschäften in mehreren Bundesländern offen an der Bedientheke verkauft – auch in Berlin und Brandenburg.
Die Firma rief die Geschäfte auf, noch vorhandene Ware zu vernichten. Die durch Bakterien verursachte Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können dagegen schwer erkranken. Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen (Blutvergiftungen) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen. Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal. Nach Angaben des Unternehmens aus Baden-Württemberg wurden die gefüllten Peperoni und Minipaprika in Berlin bis zum 19. September in folgenden Geschäften als offene Ware an den Bedientheken verkauft: Kaufland, Döberitzer Weg 3, 14624 Dallgow-Döberitz; Kaufland, Weisenhöher Str. 88-108, 12683 Berlin-Biesdorf; Kaufland, Romain-Rolland-Str. 13, 13089 Berlin-Weißensee; Ghorbani, Breisgauer Str. 1, 14129 Berlin. Quelle: Morgenpost.de
Lieber Leser
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Weltkindertag 2011
- Kinder haben was zu sagen!
Am 20. September ist der Weltkindertag. Mit dem diesjährigen Weltkindertags-Motto „Kinder haben was zu sagen!“ will UNICEF das Recht aller Kinder auf Beteiligung stärken. Denn Kinder haben ein Recht darauf, dass wir ihnen zuhören. Das ist in der Familie so, aber auch in der Politik. Kinder wollen beteiligt werden – und sollen es auch: Das fängt bei der Gestaltung von Spielplätzen an und hört bei der Schülermitverwaltung noch lange nicht auf.
WDR schreibt Kinderrechte-Preis 2012 aus
Mit dem Preis werden Einzelpersonen (Erwachsene und Kinder), Gruppen und Organisationen sowie Institutionen aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, die sich nachhaltig, vorbildlich und unkonventionell für Kinderrechte in Deutschland oder im Ausland einsetzen. Einsendeschluss für den mit 5.500 Euro dotierten Preis ist der 31. März 2012. Die Preisverleihung findet im September 2012 beim Kölner Weltkindertagsfest statt. Der WDR stellt die Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger in seinem Programm und in einer Broschüre vor.
Die Kinderrechte sind in der im November 1989 verabschiedeten UN-Kinderrechte-Konvention festgelegt. Mit der Preisverleihung soll die öffentliche Diskussion über die Rechte von Kindern auf Schutz, Entwicklung und Beteiligung verstärkt werden. Die Schirmherrschaft übernimmt der Kölner Musiker und Künstler Wolfgang Niedecken, der sich seit langem für Kinderrechte vor allem in Afrika einsetzt. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern von Kinderorganisationen (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk, terre des hommes, Kindernothilfe, National Coalition für die Umsetzung der Kinderrechte), WDR Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz und dem Schirmherr Wolfgang Niedecken. Auch eine gleichberechtigte Kinderjury wird die Einsendungen prüfen.
Der WDR vergibt den Preis seit 1996. Zu den Ausgezeichneten zählen u. a. eine Gruppe behinderter Kinder, die sich für Kinder in Russland engagiert, und ein Verein, der für Flüchtlingskinder Lehrstellen und Projekte gegen sexuellen Missbrauch organisiert. Mit der Preisvergabe wurden diese Initiativen nicht nur ermutigt, sich weiterhin zu engagieren, zusätzlich wurde die öffentliche Diskussion über die Kinderrechte deutlich belebt.
Hintergrund für den seit 1996 vergebenen WDR-Preis ist die Tatsache, dass die UN-Konvention über die Rechte des Kindes noch immer vielen unbekannt ist. In der Konvention werden Kindern umfassende Bürgerrechte zugesichert und die Unterzeichnerstaaten zum Schutz der Kinder verpflichtet. Deutschland hat die Konvention 1992 unterzeichnet, doch zwischen formaler Akzeptanz und ihrer Verwirklichung besteht nach wie vor ein großer Unterschied.
Nähere Informationen zum Wettbewerb und kostenlose Faltblätter mit den Details gibt es beim WDR unter Telefon 0221-56789-555 oder per E-Mail an kinderrechtepreis@wdr.de und im Netz unter www.wdr.de/radio/home/kinderrechte. Wettbewerbseinsendungen gehen per Post an: WDR, Kennwort Kinderrechte, 50608 Köln
Quelle: ots-Originaltext: WDR Westdeutscher Rundfunk vom 8.9.2011
Zu viel Essen endet als Müll
Jeder zweite Kopfsalat, jedes fünfte Brot landen in Deutschland im Müll statt im Magen. Weggeworfene Lebensmittel kosten die Welt wertvolle Ressourcen und den Verbraucher viel Geld. Mit Aktionen gegen Lebensmittelverschwendung machen heute Brot für die Welt, der Evangelische Entwicklungsdienst und Slow Food auf die Vergeudung aufmerksam. test.de gibt Tipps, wie jeder etwas dagegen tun kann.
15 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall
Wenn alle in Deutschland weggeworfenen Lebensmittel auf eine Waage kämen, würde diese ein Gewicht von 20 Millionen Tonnen anzeigen. Die Vergeudung kostet jeden Bundesbürger im Jahresdurchschnitt 330 Euro. Die Welt verliert ohne Not wertvolle Ressourcen – Wasser, Energie, Dünger, Pestizide und zum Teil Regenwaldfläche. Auch das Klima wird belastet, Verpackungsmüll bleibt unentsorgt. Das alles erscheint unverantwortlich – gerade vor dem Hintergrund, das etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern und sich das Klima auf der Welt verändert.
Abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum, verdorbene Ware
Warum werfen die Bundesbürger so viel weg? Das Bundesministerium für Verbraucherschutz hat kürzlich einige Bürger nach den Gründen befragt: 84 Prozent der Befragten gaben an, Lebensmittel zu entsorgen, weil sie verdorben seien oder das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen. Etwa 25 Prozent erklärten, oft zu viel zu kaufen. 19 Prozent nennen zu große Packungen als Hauptgrund und 16 Prozent der Bürger trennen sich vorzeitig von Lebensmitteln, weil sie ihnen nicht schmecken. Immerhin 69 Prozent der Befragten gestanden, dass sie beim Wegwerfen von Lebensmitteln ein schlechtes Gewissen haben. In einer Studie soll jetzt genauer ermittelt werden, welche Lebensmittel und wie viel genau als Abfall enden. Erste Ergebnisse sind für Ende 2011 angekündigt.
Müllproblem nicht nur in Deutschland
Doch nicht nur Deutschland hat ein Müllproblem. Alle Industriestaaten und sogar auch arme Länder leiden darunter. Dort verdirbt Nahrung, weil Lager und geeignete Verpackungen fehlen. Laut FAO geht etwa ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion als Abfall verloren. Der Auftakt eines schlimmen Kreislaufs: Je mehr Essen im Müll landet, desto stärker wächst die Nachfrage nach Rohstoffen. Die Preise steigen, arme Menschen können die Nahrung nicht mehr bezahlen.
Dokumentarfilm „Taste the Waste“
Der aktuelle Dokumentarfilm „Taste the Waste“ und das ergänzende Buch „Die Essensvernichter“ von Valentin Thurn prangern diese Missstände an. Einige Thesen: Das Überangebot an Lebensmitteln und ihre niedrigen Preise verführe die Menschen, mehr zu kaufen als sie essen können. Doch nicht nur der Verbraucher, auch der Handel trage Verantwortung. Dort würden Salate wegen eines braunen Blatts ausgemustert, ganze Stiegen mit Pfirsichen landeten wegen einer einzigen faulen Frucht auf dem Müll. Früchte mit Schönheitsfehlern erreichen den Handel nach den Recherchen von Thurn erst gar nicht: Landwirte mustern zum Beispiel Äpfel mit großen Schorf-Flechen aus oder Möhren mit zwei Trieben.
Wertschätzung für Lebensmittel gefragt
Inzwischen treten zahlreiche Akteure gegen die Lebensmittelverschwendung auf den Plan. Sie plädieren dafür, Lebensmittel wieder stärker wertzuschätzen. Das kann unter anderem durch den Kauf von Bio-Lebensmitteln gelingen. Sie stehen für eine umweltverträgliche und tiergerechte Produktion. Auf die Herkunft der Öko-Ware ist nach den bisherigen Testergebnissen der Stiftung Warentest meist Verlass. Dafür müssen Konsumenten zwar einen höheren Preis zahlen, doch sie unterstützen eine nachhaltige Landwirtschaft. Auch fair gehandelte Lebensmittel versprechen einen besonderen Wert, nämlich dass die Menschen in der Herstellungskette fair behandelt und angemessen bezahlt wurden. Auch regionale Lebensmittel können Nachhaltigkeit bieten. Sie stellen in Aussicht, dass sie nicht weit transportiert wurden und die Region stärken. Doch nach Recherchen der Stiftung Warentest ist darauf nicht immer Verlass: Regionale Lebensmittel: Herkunft oft unklar (test 04/2011)
Weitere Tipps bei Stiftung Warentest
Der «moderne Mann» ist out
Frauen stufen sich eher als modern ein als Männer. Das Stereotyp «moderner Mann», der sich partnerschaftlich an Hausarbeit und Kindererziehung beteiligt, verliert bei Männern an Attraktivität. Das zeigen Ergebnisse einer deutschen Studie.
Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte im Auftrag der Staubsaugerfirma Vorwerk über 1700 Personen in Deutschland zum Thema Familienarbeit. Eines der Ergebnisse ist gemäss einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag, dass 58 Prozent aller Frauen, aber nur noch 47 Prozent der Männer ab 16 Jahre sich als «moderne Frau» bzw. «moderner Mann»» sehen.
Bei den jungen Erwachsenen unter 30 Jahren stufen sich sogar 78 Prozent als moderne Frau ein, während sich gleichaltrige Männer nur zu 49 Prozent als modern einstufen. Das «könnte ein Indiz dafür sein, dass das Stereotyp des «modernen Mannes» – vor allem bei jüngeren Männern – an Profil und Attraktivität verliert», heisst es in der Studie.
Mit einer modernen Frau verbinden die Befragten Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung, Berufstätigkeit, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Als modernen Mann bezeichnen die meisten dagegen einen Mann, der sich partnerschaftlich an der Hausarbeit und Kindererziehung beteiligt und familienorientiert ist. 70 Prozent stimmen der Aussage zu, dass ein moderner Mann in seiner Freizeit, so viel es geht, mit den Kindern unternimmt. Er trifft zudem wichtige Entscheidungen mit seiner Partnerin gemeinsam.
Quelle: Familienleben.ch
Titelthema: Anregendes für Vorschulkinder
P r e s s e m i t t e i l u n g
FLIMMO-Ausgabe 3/2011 jetzt kostenlos erhältlich
Titelthema: Anregendes für Vorschulkinder
München, 30. August 2011 – Inzwischen richten sich immer mehr Fernsehsendungen gezielt an Vorschulkinder. Und einige haben den jungen Zuschauern durchaus mehr zu bieten als oberflächlichen Spaß und seichte Unterhaltung. Bei Meister Manny erfahren die Kinder ganz nebenbei etwas über Freundschaft. Dora spricht mit ihnen Englisch. Kikaninchen fordert sie zum Mitmachen auf und beim Klassiker Die Sendung mit der Maus wird den jungen Zuschauern anschaulich die Welt erklärt.
Bei solchen Sendungen sind schon Vorschulkinder begeistert bei der Sache. Ihnen gefällt es, wenn sie ihren Alltag in den Geschichten wiederfinden oder erfahren, wie etwas funktioniert. Die Eltern sind zufrieden, wenn die Sendungen nicht nur unterhalten, sondern darüber hinaus auch ein gewisser Mehrwert zu erkennen ist. Gut zu wissen also, dass es im Fernsehprogramm für Vorschulkinder durchaus Sendungen gibt, die beidem gerecht werden: Den Ansprüchen der Eltern, aber auch dem Wunsch der Kinder nach Vergnügen und Unterhaltung. Besonders toll ist es, wenn die Eltern auch noch mit zusätzlichen Erklärungen zur Seite stehen und Dinge nachgebastelt oder selbst ausprobiert werden können. Denn dann fällt es den jungen Zuschauern viel leichter Zusammenhänge wirklich zu verstehen und vielleicht sogar das ein oder andere Wissenswerte zu lernen.
Im Laufe der Kindergartenzeit wird der Fernseher immer interessanter und die Eltern müssen entscheiden, was der Nachwuchs sehen darf. Damit ihnen die Auswahl leichter fällt, erklärt FLIMMO in der aktuellen Ausgabe, worauf es bei den Sendungen für Vorschulkinder ankommt und hat gleich noch ein paar besondere ausgewählt.
Die ganze FLIMMO-Broschüre gibt es jetzt auch als Download im Internet unter www.flimmo.tv
Nicht zu fassen:
Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 17 Instant-Tees für Neugeborene unter die Lupe genommen und kommt zu keinem guten Ergebnis: Nur ein Tee wurde als “sehr gut” beurteilt, zwei Tees erhielten die Note “gut”. Mit “mangelhaft” oder “ungenügend” sind gleich acht Produkte durchgefallen. Viele der untersuchtes Tees enthalten Zucker oder ähnliche Stoffe wie z.B. Traubenzucker (Glukose), Glukosesirup, Milchzucker oder Maltodex- trin. Außerdem entdeckte das Labor in fast jeder Tee-Probe Mineralöl und in manchen Tees wurden sogar Pestizidrückstände nachgewiesen. Die untersuchten Produkte stammten aus Supermärkten, Bio-Läden, Drogeriemärkten und Apotheken.
Das Verbrauchermagazin kritisiert, dass Babytees überhaupt Zucker (welcher Form auch immer) zugesetzt wird und das in Mengen, die nicht zu rechtfertigen sind. Teilweise entsprechen die Kohlenhydrate in einem Tee vom Gewicht her bis zu 16 Stück Würfelzucker pro Liter. Die Experten weisen ausdrücklich darauf hin, dass nicht immer ersichtlich ist, ob in einem Babytee Zucker enthalten ist, denn nicht jeder zucker-ähnliche Stoff muss als Zucker deklariert werden, obwohl die chemische Struktur sehr ähnlich ist. Das gilt z.B. für Maltodextrin, eine Substanz, die aus sehr kleinen Bruchstücken von Stärke gewonnen wird. Manche dieser Bruch- stücke sind so klein, dass sie mit den Grundbausteinen von Zucker identisch sind. Öko-Test weist in diesem Zusammenhang auf einen Anbieter (Alete) eines Fenchel-Tees hin, der sogar auf der Verpackung mit den Worten “ohne Zuckerzusatz” wirbt, obwohl der Tee Maltodextrin enthält. Maltodextrin kann genauso wie Zucker zu Karies führen. Im Alete Bio-Fenchel-Tee (ungesüßt) wurden zudem Rückstände des Pestizids Azoxystrobin nachgewiesen, die über der zulässigen Menge liegen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist das in fast allen Beuteltees nachgewiesene Mineralöl. Nur ein Tee (Lebensbaum Family Babytee Kräutermischung) war frei von Mineralölrückständen. Es ist zu vermuten, dass diese mit großer Wahrscheinlichkeit von Druckfarben auf der Verpackung stammen. Auch in anderen, in Kartons verpackten Lebensmitteln wie z.B. Cornflakes oder Reis hat das Verbrauchermagazin in der Vergangenheit solche Rückstände gefunden. Diese können auf Lebensmittel übergehen und können vom Körper nur schwer ausgeschieden werden, so dass sie sich dort anreichern und eventuell zu gesundheitlichen Problemen führen.
Experten zufolge befinden sich in jedem menschlichen Körper vermutlich einige Gramm dieser Rückstände. Noch gibt es wenige wissenschaftliche Untersuchungen zu den möglichen Folgen und Risiken, die diese Rück- stände bergen. Allerdings warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung davor, dass bestimmte Bestandteile von Mineralöl Leber, Herzklappen und Lymphknoten schädigen können und andere Bestandteile sogar krebserregend sind. Auch die Deklaration der Tees lässt zu wünschen übrig: So fehlen auf 10 der 17 Produkte im Test wichtige Warnhinweise wie z.B. die Information, dass Dauernuckeln Zahnschäden verursachen kann. Vier Hersteller vermerken explizit auf ihren Verpackungen, dass sie keine Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen verwen- den, dabei sind diese Stoffe sowieso in Babynahrung verboten.
Testsieger und der einzige “sehr gute” Tee im Test von Öko-Test wurde der “Bauchwohl-Tee” von Milupa, der mit 0,24 Euro pro Liter nicht nur zu den preiswertesten Produkten im Test gehört, sondern auch keine bedenklichen Inhaltsstoffe und keinen Zucker enthält. (mh)
Quelle: dailygreen
UNICEF: Kinder in Ostafrika brauchen schnelle und massive Hilfe
Köln, den 25.7.2011. Anlässlich des heutigen Treffens auf Einladung der Vereinten Nationen in Rom ruft UNICEF dazu auf, die Hilfe für Kinder in Ostafrika massiv zu verstärken. UNICEF-Direktor Anthony Lake richtet einen dringenden Hilfsappell an die Teilnehmer: “Dies ist eine Hungersnot der Kinder. Wir müssen sofort handeln, jeder Tag kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Auch angesichts einer Hungersnot, die Millionen betrifft, zählt jedes einzelne Leben.”
Lake rief dazu auf, die unmittelbare Hilfe zu verstärken und den Familien auch langfristig zu helfen. In Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti sind bereits über 2,3 Millionen Kinder akut mangelernährt. Über 500.000 Mädchen und Jungen sind so ausgezehrt, dass nur sofortige Behandlung ihr Leben retten kann. In einigen von Hungersnot betroffenen Regionen von Lower Shabelle in Somalia sterben von 10.000 Menschen bereits 13 bis 20 pro Tag.
UNICEF weitet seine Hilfe deshalb massiv aus: Für heute Abend wird ein weiterer Hilfsflug in Nairobi erwartet. Er enthält Medikamente und medizinischen Bedarf, Notapotheken, Hebammenausstattung sowie Zucker-Salz-Mischung zur Behandlung von Durchfall. Insgesamt benötigt UNICEF für die Nothilfe in der Region bis Ende des Jahres nach jüngster Schätzung rund 300 Millionen Dollar.
Das tut UNICEF
In Somalia versorgt UNICEF die Kinder mit Zusatznahrung, Trinkwasser und Medikamenten: UNICEF arbeitet seit Jahren im Land und verfügt über ein Netzwerk von rund 100 Partnerorganisationen. UNICEF koordiniert auch die internationale Nothilfe für mangelernährte Kinder sowie die Trinkwasserversorgung. Im Süden Somalias ist UNICEF mit lokalen Mitarbeitern tätig. Allein seit Anfang 2010 wurden 100.000 mangelernährte Kinder in Hunderten von einfachen Ernährungszentren behandelt. 1,2 Millionen Menschen erhalten sauberes Trinkwasser. UNICEF unterstützt im Süden Somalias rund 300 Gesundheitsstationen und Krankenhäuser mit Medikamenten. In den nächsten zwei Monaten sollen 360.000 mangelernährte Kinder unter fünf Jahren Zusatznahrung erhalten.
In Kenia plant UNICEF in der Region Dadaab eine große Impfkampagne gegen Masern und Polio. Denn die geschwächten Kinder sind besonders anfällig für Infektionen.
Auch in Äthiopien und Dschibuti sind zusätzliche Impfkampagnen geplant. UNICEF versorgt die Flüchtlingsfamilien auch hier mit Zusatznahrung und sauberem Trinkwasser.
UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Kinder in Ostafrika auf:
Spendenkonto: 300.000
Bank für Sozialwirtschaft Köln; BLZ 370 205 00
Stichwort: Ostafrika
Immunologische Sterilität verhindert Schwangerschaft
Immunologische Sterilität
Wenn eine sogenannte immunologische Sterilität vorliegt, nimmt das Immunsystem die eigenen Ei- oder Samenzellen als Fremdkörper war und bekämpft sie.
Antikörper gegen eigene Eizellen
Bei manchen Frauen greift das Immunsystem die eigenen Eizellen an; es bildet Antikörper. Der Eisprung wird so vom eigenen Immunsystem verhindert und die Befruchtung der Eizelle ist nicht möglich.
Antikörper gegen eigene Spermien
Auch beim Mann kann eine immunologische Sterilität auftreten. In dem Fall werden die Spermien als Fremdkörper vom eigenen Immunsystem bekämpft, sobald sie außerhalb des Hodens mit Blut in Kontakt kommen. Die Folge: Die Spermien verklumpen und sind kaum noch beweglich. So können sie die Eizelle nicht mehr erreichen.
Immunologische Inkompatibiltät von Mann und Frau
Eine weitere Form der immunologischen Sterilität ist, dass im Sekret des Gebärmutterhalses oder in der Gebärmutterschleimhaut Antikörper gegen die Spermien des Mannes sein können. Auch in diesem Fall kann keine Befruchtung stattfinden und eine Schwangerschaft wird unmöglich.
In seltenen Fällen kann eine immunologische Sterilität auch zu einer Fehlgeburt führen: Dann wird der Embryo vom eigenen Immunsystem bekämpft, da er zu Hälfte das Genmaterial des Mannes in sich trägt.
Behandlung von immunologischer Sterilität
Eine immunologische Sterilität kann man durch eine Blutuntersuchung feststellen. Wenn eine immunologische Sterilität festgestellt wird, lassen Sie sich auf jeden Fall bei Ihrem Arzt über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten. Möglich kann eine aktive Immunisierung oder manchmal auch eine In-Vitro-Fertilisation sein.
Quelle: Familie.de
