Archive for November, 2009

 

Prüfungen

Irgendwelche Prüfungen nicht zu bestehen, war in meiner Familie kein Thema. Besonders mein Vater setzte voraus, dass keine seiner Töchter durchfallen wird.

Punkt.

Ich also zur Abschlussprufung in die Wallachei.  Der Ort bestand aus dem Krankenhaus, einem Kloster und dem wichtigen Büdchen oder Koisk.

Ende, mehr war da nicht. Davon ist mir bis heute ein Trauma gblieben. Schon die Vorstellung ländlich wohnen zu sollen lässt mich grausen. Und das, obwohl ich in einem Dorf aufgewachsen bin.

Man muss nicht raten, denn sonst wäre ich keine Hebamme geworden. Natürlich bestand ich, und für die Umstände nicht einmal so schlecht.

Aber die nächste Herausforderung war schon in Sicht. Um in die Hebammenschule aufgenommen zu werden, mußte man dort eine Aufnahmeprüfung machen. Es gab damals schon mehr Bewerberinnen als Plätze.

Meine Zimmerkollegin, die mir diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte, fiel übrigens mit Pauken und Trompeten durch. Ich nicht!! Erwähnte ich schon, dass ich schließlich Hebamme werden wollte??

An diesem Tag lernte ich ein junges Mädchen kennen, die heute noch meine Freundin ist. Nicht zu fassen, aber natürlich wußten wir das damals nicht. Junge Mädchen sind wir auch nicht mehr.

Im Oktober 1971 war ich am Ziel. Die Ausbildung begann. Ich war nicht mehr auf dem Land, sondern geradezu in einer Großstadt.  Man wurde erst mit einunzwanzig volljährig, und mußte in der Schule wohnen. Das war mir völlig egal. Alles war besser als Klosterschule oder der letzte Job.

Dachte ich jedenfalls.

Posted by Hebamme4u under Hebamme Tags: ,  •  No Comments

Hebamme??

“Wie kommst Du denn darauf????”  Meine gesamte Familie fand es von furchtbar, über unanständig bis typisch Marlies.

Begeisterung hatte ich sowieso nicht erwartet.

Und dann flog ich auch noch aus der Klosterschule….Einzelheiten erspare ich mir hier. Ich war zu renitent, unbequem und wollte auch noch Hebamme werden. Das war wohl zu viel, und die klösterliche Erziehung hatte in diesem Bereich wenig Erfolg.

Nur kam bei uns zu Hause so etwas nicht vor. Entsprechend waren die Reaktionen. Aus unerfindlichen Gründen, hatte Frau Schuloberschwester Gnade walten lassen. Die Prüfung durfte ich ein Jahr später machen. Ohne Unterricht natürlich und wie ich an den Stoff kam, war meine Sache.

Na toll…Wenigstens gab es die Post, und hilfreiche Klassenkameradinnen.

Fax gab es nicht, und schon gar keine Computer. Zudem wurde ich umgehend wieder von zu Hause entfernt und mußte arbeiten. Ich war in einem Gästehaus einer Sportschule, mit mehr als voller Arbeitszeit.

Aber so waren  meine Schwestern nicht unter meinem üblen Einfluss, und die Nachbarschaft merkte nichts.

Es war eine elende Schinderei. Kochen, putzen, putzen kochen, kochen putzen….ich hasse Haushalt noch heute.

Zudem ein ewig anzüglicher Chef, keine Hilfe beim Lehrstoff, und kaum Geld für die schwere Arbeit.

Trotzdem habe ich mich zur Prüfung getraut, und auch die erforderlichen Arbeiten vorher abgegeben.

Nun erst Recht!! Ich wollte es allen zeigen.

Posted by Hebamme4u under Hebamme  •  No Comments

Le premier Schrei: Babys brüllen in ihrer Muttersprache

Schon Tage nach der Geburt zeigen Säuglinge Sprachtalent:

Sie schreien, wie ihre Eltern reden. Wie das klingt, haben sie noch im Mutterleib gelernt. Die Liste sprachlicher Fähigkeiten, die Kinder schon vor dem ersten Wort beherrschen, wird immer länger. Sie erkennen Fremd- und Muttersprache, lesen Mama von den Lippen ab, haben Rhythmusgefühl und können sich ganze Sätze merken. Jetzt haben Forscher den Beginn der linguistischen Leistungen auf den frühest möglichen Termin zurückverlegt: die Geburt.
Wenn Babys schreien, kopieren sie die typischen Melodieverläufe ihrer Muttersprache. Weil sie das bereits wenige Tage nach der Geburt tun, müssen sie den Klang im Mutterleib gelernt haben.

Babys brüllen in ihrer Muttersprache – so lässt sich das Forschungsergebnis des Teams um Kathleen Wermke von der Universität Würzburg zusammenfassen. Genauer gesagt: Sie imitieren die Sprachmelodie ihrer Eltern und kopieren dabei charakteristische Intonationsmuster aus deren Sprache. Zu diesem Ergebnis kamen Wermke und Kollegen nach einer phonetischen Analyse von mehr als 20 Stunden Neugeborenen-Geschrei. Die Produktion ihres Datenmaterials übernahmen je 30 französische und deutsche Babys – keines davon älter als fünf Tage – die beim Wickeln oder vor dem Stillen ins Mikrofon der Wissenschaftler brüllten. Später im Labor zeigte sich dann: Während deutsche Babys ihr Geschrei mit sinkender Tonhöhe intonierten, stieg die so genannte Grundfrequenz bei französischen Neugeborenen tendenziell an. A nders gesagt: Die Kurve, der bei beiderlei Nationalitäten Melodie und Lautstärke folgten, hatte ihr Maximum an unterschiedlichen Stellen – bei Deutschen lag es im Mittel früher, bei Franzosen eher am Ende. Genau dieselben gegensätzlichen Intonationskonturen kennzeichnen auch die Muttersprachen der Kleinen, wie beispielsweise das Wort „Mama“ demonstriert. Im Deutschen liegt die Betonung auf der ersten Silbe, während beim französischen „Maman“ die Stimme bei der zweiten Silbe ansteigt.
Frisch auf die Welt gekommen, startet bei den Kindern das angeborene Programm, mit dem sie die Aufmerksamkeit ihrer Betreuungspersonen auf sich zu ziehen versuchen. Imitation sei da ein probates Mittel, so Wermke und Kollegen, auch was die Lautproduktion angehe. Die nötigen Betonungsmuster konnten die Babys auf Grund ihres zarten Alters nur im Mutterleib gelernt haben, mutmaßen die Forscher.
Die Schreimelodien französischer und deutscher Babys unterscheiden sich deutlich in der Akzentuierung. Allerdings nehme der Fötus die Außenwelt wegen des Fruchtwassers verzerrt wahr, so Angela Friederici, die an der aktuellen Studie beteiligt war: „Was durchdringt, sind vor allem Melodie und Intonation der jeweiligen Sprache.“ Schon 2007 hatte ein Forscherteam um die Neurolinguistin vom Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften nachgewiesen, dass die Betonungsmuster der jeweiligen Muttersprache bereits bei vier Monate alten Säuglingen im Gehirn abgespeichert sind.

Dass Kinder indes in der Lage wären, diese Muster auch zu reproduzieren – wie das Team um Wermke jetzt zeigte – haben Wissenschaftler lange in Zweifel gezogen. Bei derart jungen Babys sei die Schreimelodie vor allem an den Atemrhythmus gekoppelt, hieß es bislang, Kehlkopf und Atmung könnten die Neugeborenen nicht gut genug kontrollieren. In diesem Fall wäre aber nicht nur zu erwarten gewe sen, dass schreiende Babys aus beiden Nationen gleich klängen, sondern auch dass Intensität und Tonhöhe mit nachlassendem Luftdruck in der Luftröhre absinken würden. Genau das Gegenteil war bei den französischen Säuglingen zu beobachten. Mehr als die Nachahmung grundlegender Intonationsmuster sei allerdings nicht drin, meinen die Wissenschaftler. Erst ab einem Alter von drei Monaten können Säuglinge die Vokale wiedergeben, die sie von ihren Bezugspersonen hören. Und noch später imitieren sie dann beim Brabbeln charakteristische Sprachlaute und Silben. Dass sie zu diesem Zeitpunkt schon die Grundlagen der Intonation meistern, dürfte ihnen dann sicherlich zugute kommen.
Quelle: Jan Dönges in spektrumdirekt vom 5.11.2009

Posted by Hebamme4u under Baby  •  No Comments

Da stand ich nun…

und hatte kein Peilung.

Krankenschwester wollte ich nicht werden, aber die Schulform legte mich auf einen Gesundheitsberuf fest. Eine Zimmerkollegin wollte Hebamme werden. Okayyyyyyy, warum nicht?

Dazu muss man aber wissen, ich hatte keinen Schimmer von diesem Beruf. Ich wußte damals nicht einmal so genau wie man Babys macht. Kaum zu glauben aber wahr. Leider war mein Elternhaus so verklemmt wie es die Zeit halt war. Mir wurde immer gesagt: “Pass auf dass Du nicht schwanger wirst!!!!”

Aber wie??  Keine Ahnung.  Wie wird man schwanger?? Vom Küssen vielleicht?  Und da ich trotz Klosterschule damals gerade meine ersten Versuche startete, lebte ich ständig in der Angst schwanger zu sein.

Glücklicherweise, war eben diese Zimmerkollegin nicht ganz so doof wie ich.

In dem in der Schule angeschlossenen Krankenhaus. arbeitete eine Beleghebamme. Der Kreißssal war für uns Sperrgebiet.

Bei einem Einsatz auf der Kinderstation, fragt ich sie trotzdem ob ich mal gucken dürfe. Sie war keine Nonne, und sah das nicht so eng. Durch ein kleines Fensterchen in der Besenkammer, sah ich die erste Geburt meines Lebens.

Und ich wusste: Das ist es!!!

Noch immer hatte ich keine genaue Vorstellung wie das Baby da hineingekommen ist, aber wie es herauskam war mir immerhin nun klar. Mir war nicht übel. ich war nicht geschockt sondern nur total begeistert.

Posted by Hebamme4u under Hebamme  •  No Comments

Wer sagt das eigentlich?

Ich grübel heute über die Anzahl von Schwangerschaftswehen.

Nicht über die Tatsache, dass Frau welche hat, sondern defitiv über Zahlen.

Wer setzt sie in die Welt? Woher kommt die Vorgabe mehr als zehn oder fünfzehn am Tag sind bedenklich? Welche tolle Studie habe ich mal wieder verpasst? Artikel? Fortbildungen??

Ich bin sehr bodenständig und eher nicht der wissenschaftliche Typ. Studien nehme ich gewöhnlich zur Kenntnis, hinterfrage zuerst wer sie bezahlt, und übernehme natürlich auch für mich Sinnvolles.

Nur bei diesen Wehen hake ich schon seit Jahren. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, eine Schwangere Wehen zählen zu lassen. Außer bei der Geburt natürlich.

Schwangerschaftwehen sind wichtig. Kein grundsätzliches Übel!

Kann man so vielleicht vorzeitige Wehen als Diagnose produzieren, hat eine Risikoschwangere mehr in der Praxis und kann so auch mehr abrechnen? Welch eine absurde Idee Marlies!!!

Richtige Frühzeitige Wehen von Übungswehen zu unterscheiden ist eigentlich für Fachleute nicht so schwer.  Ob eine Frühgeburt zu befürchten ist, hat allerdings weniger mit der Anzahl  zu tun. als mit anderen Kriterien. Wenige richtige Wehen richten oft mehr an, als viele harmlose Kontraktionen.

Also woher kommt die Zahl frage ich mich noch immer.

Wer bestimmt wieviele Wehen Frau haben darf? Welchen Sinn macht es, deswegen Ängste zu schüren?

Die Zahlen von Frühgeburten habe sich in Deutschland seit vielen Jahren kaum verändert. Und das trotz der vielen Zusatzuntersuchungen.

Komisch ist das……..

Posted by Hebamme4u under Schwangerschaft  •  No Comments

Wie kommt die Hebamme ins Internet?

Nunja, mit einem Computer, wie alle Menschen.

Ich weiß, das ist nicht sooo witzig.

Damit ich nicht nur Fachliches berichte und Meldungen einstelle, habe ich etwas beschlossen. Nämlich  mir selber aufzuschreiben, was mich bis hin zu Wordpress gebracht hat.

Es wird kein Tagebuch im eigentlichen Sinn werden, eher ein Rückblick. Wahrscheinlich gemischt mit meinen immer aktuellen ganz persönlichen Technikroblemen. Meinem Äger über die Allmacht von Google, und was mir sonst noch so unterkommt.

Schon meine Berufswahl war so nicht geplant, sondern eher eine Notlösung. Zufälle soll es ja angeblich nicht geben.

Mit knapp 15 kam ich aus der Schule. Gymnasium stand für mich als Arbeiterkind nicht zur Diskussion, schon gar nicht als Mädchen. Der Zeit entsprechend war die Auswahl an Berufen begrenzt, sofern man überhaupt etwas lernen durfte.

Ich wollte weg, und ich wollte etwas lernen. Und weil ich plante Säuglingsschwester zu werden, war ein bestimmter Ausbildungsweg notwendig.

So kam ich trotz vieler Stolpersteine in eine Art Internat. Dort konnte ich die heutige Fachoberschulreife erwerben. Es war schecklich, weil diese Schule von Nonnen geleitet wurde. Nun gut, zumindest war ich insofern priviligert , dass ich lernen durfte.

Die Ausbildungen im Pflegebereich kann man mit achtzehn beginnen. Im Laufe der Internatszeit schaute ich mir mit meinem Vater eine Kinderkrankenpflegeschule an. Und ich war geschockt. Nichts mit ständig niedliche kleine Baby wickeln und baden…..Nein, kranke Kinder mit Infusionen und in monströsen Inkubatoren. Das Berufsbild der Säuglingsschwester gab es schon gar nicht mehr.

Meine romatischen Vorstellungen mußte ich begraben, und diesen Berufswunsch auch. Ich war ungefähr sechzehn Jahre alt, und hatte keine Ahnung vom Leben. Leider aber auch keine mehr von meiner beruflichen Zukunft.

Posted by Hebamme4u under Hebamme  •  No Comments

Lecker!

Dazu muss man nicht viel sagen, nur hören.

Stillgenuss

Posted by Hebamme4u under Sonstiges, Stillen Tags: ,  •  No Comments

Schwangerschaftsstreifen verhindern!

Mir ist, bis vor einiger Zeit, noch kein wirksames Mittel dagegen untergekommen.

Bis ich die erste spanische Schwangere betreut habe, war mit diese Salbe unbekannt.

Salben, die den Pflanzenextract Centella asiatica enthalten, sind in der Lage das Bindegewebe zu stabilisieren und können nachgewiesen diese Streifen verhindern, trägt man die Creme täglich einmal auf die entsprechenden Zonen  auf.

Centella asiatica wird seit vielen Jahren in Spanien von Schwangeren angewendet .

Unerwünschte Wirkungen sind nicht bekannt geworden. Bei den Indianern ist diese Planze als brahmi lange in Gebrauch.
Königstieger wälzen sich zur Wundheilung in den Blättern der Pflanze und fressen sie, daher auch der Name “Tigergras”.

100 g Salbe reichen etwa 3 Wochen und kosten um € 10. Bereits vorhandene Streifen kann man damit leider nicht verschwinden lassen.

Posted by Hebamme4u under Schwangerschaft, Verbraucher  •  1 Comment

Sie haben leider nichts von ihrer Aktualität verloren.

Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

1. Die gesamte Öffentlichkeit sollte über die verschiedenen Verfahren der Geburtshilfe informiert sein, damit es jeder Frau möglich ist, die für sie richtige Art und Weise der Geburtshilfe zu finden.
2. Die Ausbildung der Hebammen und aller Berufsgruppen, die die Frau und das Kind rund um die Geburt betreuen, müssen gefördert werden. Die Betreuung einer normalen Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett gehört zum Aufgabenbereich der Hebammen und der angrenzenden Berufe.
3. Alle Krankenhäuser sollten den schwangeren Frauen Informationen über die von ihnen praktizierte Geburtshilfe (z.B. die Höhe ihrer Kaiserschnittrate) frei zugänglich machen.
4. Es gibt keinerlei Rechtfertigung für eine Kaiserschnittrate über 10 bis 15 %. (GreenBirth: In Sachsen ca 20 %, im Saarland ca. 37 %)
5. Einmal Kaiserschnitt muss nicht für alle folgenden Geburten auch Kaiserschnitt bedeuten. Nach einer solchen Operation, bei der die Gebärmutter an einer tiefliegenden Stelle geöffnet wurde, kann eine vaginale Entbindung angestrebt werden, wenn im Notfall schnell ein Eingriff durchgeführt werden kann.
6. Es gibt keine Beweise dafür, dass routinemäßge elektronische Dauerüberwachung der kindlichen Herztöne einen positiven Einfluss auf den Ausgang der Geburt hat.
7. Für eine Rasur der Schamhaare oder einen Einlauf vor der Geburt besteht kein Anlass.
8. Während der Wehentätigkeit sollten schwangere Frauen nicht auf dem Rücken liegen. Sie sollten angeregt werden, während der Wehen herumzulaufen und sich frei zu entscheiden, in welcher Position sie gebären möchten.
9. Routinemäßige Dammschnitte sind nicht zu rechtfertigen.
10. Geburtseinleitungen sollte nicht aus Bequemlichkeit stattfinden. Verabreichung von Wehenmitteln sollte nur nach strenger medizinischer Indikation erfolgen.
11. Schmerzstillende und betäubende Medikamente sollten nicht routinemäßig, sondern nur zur Behandlung oder Verhütung einer Geburtskomplikation eingesetzt werden.
12. Für eine frühzeitige Eröffnung der Fruchtblase als Routineeingriff gibt es keine wissenschaftliche Begründung.
13. Das gesunde Neugeborene gehört zu seiner Mutter, wenn es der Zustand von beiden erlaubt. Die Beobachtung des Kindes rechtfertigt nicht die Trennung von der Mutter.
14. Nach der Geburt sollte der Mutter möglichst bald Gelegenheit zum Stillen gegeben werden.
15. Geburtshilfliche Einrichtungen, die mit dem Einsatz von Technik kritisch umgehen und emotionale, psychische und soziale Aspekte in den Vordergrund stellen, sollten bekannt gemacht werden. Diese Projekte sollten gefördert werden, um als Modelle für andere geburtshilfliche Einrichtungen zu dienen und die Einstellung zur Geburtshilfe in der Öffentlichkeit zu verändern.
16. Regierungen sollten über die Schaffung von Bestimmungen nachdenken, die den Einsatz neuer Geburtstechnologien nur nach angemessener Prüfung erlauben.
April 1985 Bericht Appropriate Technology for Birth der Weltgesundheitsorganisation.
WHO Regional Office for Europa, 8 Scherfigovej, Kopenhagen, Dänemark.

Posted by Hebamme4u under Baby, Geburt, Schwangerschaft  •  1 Comment

Das Wochenbett

ist zu meinen größten Bedauern leider völlig out.

Da kommt ein Baby in die Famlie, und alle wundern sich, dass nichts mehr ist wie es war.

Der Anspruch toll auszusehen, ein regelmäßig schlafendes Kind zu haben, und auch noch einen perfekten Haushalt vorzuweisen ist viel zu hoch.

Nichts davon funktioniert wirklich, auch wenn es so in den Zeischriften abgebildet wird.

Sechs Wochen braucht der Körper einer Frau mindestens, um sich von der Geburt zu erholen. Man ist im Wochenbett nicht schlank, fitt und schön. Durch die vorhandenen Hormone ist es fast unmöglich, diesem Bild gerecht zu werden. Von daher wäre es besser, sich solche Ziele erst gar nicht zu stecken.

Klar weiß ich woher diese Vorstellungen kommen. Ich bin ja nicht von vorgerstern. Nur wäre für die  Familien vieles einfacher, wenn man seine und die Anspücher Anderer, zurückschrauben würde.

Posted by admin under Wochenbett  •  2 Comments