<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Fehlgeburten</title>
	<atom:link href="http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/tag/fehlgeburten/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de</link>
	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Dec 2011 09:33:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Bundestag debattiert über Präimplantationsdiagnostik</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/598</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/598#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 08:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Embo. PID. Präimplantationsdiagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Embryonen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie. schwanger. Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlgeburten]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=598</guid>
		<description><![CDATA[ Präimplantationsdiagnostik: Diskussion im Bundestag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Der Bundestag debattiert am 14. April ohne die übliche  Fraktionsdisziplin über den künftigen Umgang mit der  Präimplantationsdiagnostik (PID). Der Aussprache liegen drei  Gesetzentwürfe zugrunde, die von einem strikten Verbot bis zu einer  eingeschränkten Zulassung des umstrittenen Verfahrens reichen. Bei der  PID werden Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind,  vor der Einpflanzung in die Gebärmutter auf etwaige Krankheiten  untersucht und eventuell verworfen. Die Diskussion war nach einer  Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Leipzig vom vergangenen Juli in  Gang gekommen, der zufolge die PID nach dem 1991 in Kraft getretenen  Embryonenschutzgesetz nicht verboten ist.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Den weitgehendsten  Gesetzentwurf (17/5451), mit dem die PID eingeschränkt erlaubt werden  soll, haben mit 215 die meisten Abgeordneten aus allen Fraktionen  unterzeichnet. Zu den Initiatoren zählen die gesundheitspolitische  Sprecherin der FDP, Ulrike Flach, und den CDU-Abgeordnete Peter Hintze.</span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;"><br />
</span></strong></p>
<p>Die strikten Gegner von Erbguttests an Embryonen um die  gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen,  Birgitt Bender, und den stellvertretenden Vorsitzenden der  Unionsfraktion, Johannes Singhammer (CSU), konnten für ihren  Gesetzentwurf (17/5450) insgesamt 192 Unterzeichner aus allen Fraktionen  gewinnen. Eine weitere Abgeordnetengruppe um den Ethikexperten der  SPD-Fraktion, René Röspel, und die Sprecherin für Bildungspolitik und  Biotechnologie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Priska Hinz, will das  Verfahren „grundsätzlich“ verbieten, in Ausnahmefällen aber „für nicht  rechtswidrig“ erklären. Ihren Gesetzentwurf (17/5452) unterzeichneten 36  Abgeordnete aller Fraktionen, unter ihnen auch Bundestagspräsident  Norbert Lammert (CDU).<br />
Dem Entwurf der Abgeordnetengruppe um Flach und Hintze zufolge soll die  PID nach verpflichtender Aufklärung und Beratung sowie dem positiven  Votum einer Ethikkommission zulässig sein, wenn ein oder beide  Elternteile die Veranlagung für „eine schwerwiegende Erbkrankheit in  sich tragen oder mit einer Tot- oder <a title="Fehlgeburt" href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft/fehlgeburt.html" target="_blank">Fehlgeburt</a> zu rechnen ist“. Zur  Begründung heißt es: „Dadurch können bereits vor Einleitung der  <a title="Schwangerschaft" href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft.html" target="_blank">Schwangerschaft</a> Fehl- und Totgeburten und die Weitergabe von besonders  schweren Erkrankungen an das zukünftige Kind verhindert und schwere  Belastungen, insbesondere von den betroffenen Frauen, aber auch den  Familien insgesamt, abgewendet werden.“ Die Diagnostik müsse an  lizenzierten Zentren erfolgen.<br />
Die Abgeordneten schreiben weiter, ein explizites Verbot der PID mache  es „einschlägig vorbelasteten Paaren praktisch unmöglich“, eigene  genetisch gesunde Kinder zu bekommen, und stehe im Widerspruch zu der  Möglichkeit der Frau, bei einem im Wege einer Pränataldiagnostik  festgestellten schweren genetischen Schaden des Embryos und bei  Vorliegen der medizinischen Indikation die Schwangerschaft abbrechen zu  lassen. Der Bundesgerichtshof habe in seinem Urteil aus dem Juli 2010  darauf hingewiesen, „dass es widersprüchlich wäre, einerseits die  belastenden Schwangerschaftsabbrüche“ straffrei zu lassen und  andererseits die PID, „die auf einem weitaus weniger belastenden Weg  dasselbe Ziel verfolgt, bei Strafe zu untersagen“.<br />
Die PID-Gegner um Singhammer und Bender argumentieren, die Anwendung der  PID gefährde „die Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt“. Weiter heißt  es in dem Gesetzentwurf, der soziale Druck auf Eltern, „ein gesundes  Kind haben zu müssen“, werde erhöht. Die Werteordnung des Grundgesetzes  bestimme ausdrücklich, dass jeder Mensch den gleichen Anspruch auf Würde  und die gleichen Rechte auf Teilhabe besitze – mit einer Zulassung der  PID werde dieses Wertgefüge „nachhaltig beschädigt“.<br />
Die Abgeordneten schreiben in ihrem Entwurf, auch bei Spätabtreibungen  sei eine Aussortierung aufgrund von Behinderung „ausdrücklich nicht mehr  zulässig“. Voraussetzung sei vielmehr eine Gefahr für die körperliche  und seelische Gesundheit der Schwangeren. Einige der mittels PID  diagnostizierten Erkrankungen könnten „schon allein aufgrund ihrer  vergleichsweise geringen Folge eine solche Gefahr von sich aus schon  nicht begründen“.<br />
Die Gruppe um Röspel und Hinz will dann eine Ausnahme vom PID-Verbot  machen, wenn bei beiden Eltern oder einem Elternteil eine humangenetisch  diagnostizierte Disposition vorliegt, „die mit einer hohen  Wahrscheinlichkeit zu Fehl- oder Totgeburten oder zum Tod des Kindes im  ersten Lebensjahr führen kann“. Zudem müsse vor der Diagnostik eine  Beratung angeboten werden. In dem Gesetzentwurf wird ferner verlangt,  dass die PID künftig in einem lizenzierten Zentrum stattfindet und dass  die Entscheidung im Einzelfall durch eine Ethikkommission, die durch die  Bundesregierung berufen wird, erfolgt. Eine PID hingegen, die der  „Wunscherfüllung der Zusammensetzung genetischer Anlagen von Kindern  nach dem Willen der Eltern dienen soll“, bleibe damit weiterhin  verboten, heißt es in dem Gesetzentwurf weiter.</p>
<p><em>Quelle: heute im bundestag vom 13.4.2011</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/598/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich war immer noch schwanger</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/169</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/169#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlgeburten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Spätaborte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=169</guid>
		<description><![CDATA[Ich wollte trotzdem Hebamme werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pausen zwischen den Artikeln, muss ich kurz erklären.</p>
<p>Mir fällt es nach gefühlten einhundert Jahren immer noch schwer, an manche Dinge zurück zu denken. Da ich mich aber nun einmal entschlossen habe, dieses Projekt zu starten, brauche ich mehr Denkpausen als ich dachte. Zudem hatte ich ein langes Telefonat mit einer Uraltfreundin und Leidensgenossin aus diesen Zeiten. Sie hat mich in meinen Wahrnehmungen bestätigt. Danke Monika!!</p>
<p>Wo war ich&#8230;..</p>
<p>Bei der besagten Nachtwache&#8230;.nunja, ich mußte nicht auf diese dämliche Radiumstation. Jeder Gedanke, dieses Kind nicht zu bekommen, oder mich aufzuhängen, es zur Adoption freizugeben, ein Pflegestelle zu suchen, und wasweißchnoch&#8230;&#8230;.waren in diesem Moment vom Tisch.</p>
<p>Alle meinen schönen Zukunftspläne aber leider damit auch. Dabei wollte ich nach Südamerika in die Entwicklungshilfe. Heuuuuuuuuul&#8230;..:-(((</p>
<p>Eine Sicherheitsbewerbung in einer Münchener Privatklinik konnte ich auch in die Tonne drücken. Schwangere Hebammen nimmt man natürlich nicht.  Meine Eltern und die restliche Familie verdrängte ich erstmal.</p>
<p>Zunächst also weiter mit der Ausbildung.</p>
<p>Es war Psychoterror.</p>
<p>Warum weiß ich auch nicht, ich war ja nun nicht die einzige Schülerin, die ein Kind bekam. Nunja&#8230;.</p>
<p>In diesem Krankenhaus gab es einen großen Anteil an nicht normalen Schwangerschaften und Geburten. In so einem Zentrum ist es normal, dass sich solche Fälle häufen.</p>
<p>Nicht normal war aber, dass ich von dieser Kreißsaaloberhebamme nur noch für diese Frauen eingeteilt wurde. Ich hatte Fehlgeburten, Spätaborte, tote Kinder am Termin, schwere Störungen und körperliche Behinderungen zu betreuen. Mit ihr im Dienst, bekam ich keine einzige normale Geburt mehr zu sehen.</p>
<p>Da schüttelten sogar die sonst mir nicht so gewogenen Hebammen den Kopf. Nur die besagte Oberschulschwester grinste süffisant wenn sie mich sah. Sagte aber kein Wort.</p>
<p>Wie ich das ausgehalten habe ist mir ein Rätsel. Aber ich wollte Hebamme werden. Immer noch und erst recht. Zudem erwähnte ich schon, dass Aufgeben in meiner Familie nicht vorkam.</p>
<p>Damals wußte ich noch nicht, dass ich so gebacken bin. Hindernisse überwindet man und Widerstand stachelt mich an.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/169/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

