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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Geburt</title>
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	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
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		<title>Väter sitzen länger im Büro als Kinderlose</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Väter, die Teilzeit arbeiten oder gar Hausmänner, die sich um die Kinder kümmern, sind heute keine Seltenheit mehr – oder eben doch? Das deutsche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung fand kürzlich heraus, dass junge Väter meist sogar länger arbeiten als ihre kinderlosen Arbeitskollegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Väter, die Teilzeit arbeiten oder gar Hausmänner, die sich um die Kinder kümmern, sind heute keine Seltenheit mehr – oder eben doch? Das deutsche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung fand kürzlich heraus, dass junge Väter meist sogar länger arbeiten als ihre kinderlosen Arbeitskollegen.</strong></p>
<div>
<p>Bis zu zwei Stunden wöchentlich arbeiten Väter länger als ihre Kollegen ohne Kinder.</p>
</div>
<p>Auf dieses Ergebnis kam das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) dank «Mikrozensus 2010», einer Haushaltsbefragung vom vergangenen Jahr. Der Untersuchung zufolge arbeiten 25- bis 39-jährige <strong>Väter</strong> im Wochenschnitt zwei Stunden länger als ihre Kollegen ohne Kinder. Ebenfalls ein interessanter Trend zeigt sich bei den Arbeitszeiten der Ü40-Männer: Während Alleinstehende dann eher weniger arbeiten, steigt die Anzahl Arbeitsstunden bei Familienvätern sogar etwas an.</p>
<div id="rectangle_detail">
<div>
<div>Windeln wechseln, Hausarbeit, Zankereien – nach einem langen Arbeitstag wartet auf einen arbeitstätigen Vater zuhause tatsächlich nicht immer Erfreuliches. Bleibt manch ein Familienmann deshalb länger im Büro und drückt sich so vor seinen privaten Verpflichtungen? Das sei nicht der Hauptgrund, sagt Martin Bujard, wissenschaftlicher Mitarbeiter des BiB im Gespräch mit Spiegel Online. Seine Schlussfolgerung ist pragmatischer: «Viele Frauen machen bei der <a title="Geburt" href="http://http://www.hebamme4u.net/geburt.html" target="_blank">Geburt</a> eines Kindes Mutterschaftsurlaub und reduzieren danach ihre Erwerbstätigkeit. Väter müssen dann für das fehlende Einkommen sorgen.»</div>
</div>
</div>
<p>So festige sich die klassische Rollenverteilung in der Familiendynamik, erläutert Bujard gegenüber Spiegel Online. Ist also die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt und das lockere, unkonventionelle Familienbild der Gegenwart etwa nur eine Illusion? So sei es dann doch nicht ganz, sagt Bujard. <a title="Väter" href="http://www.hebamme4u.net/baby/wochenbett/maenner-0.html" target="_blank">Väter</a> seien generell durchaus bereit, ihr Engagement für die Familie auch mal in den Haushalt zu verlagern. «Um innerhalb der Familie für eine gerechtere Arbeitsverteilung zu sorgen, brauchen Väter offensichtlich Unterstützung und Anreize seitens der Liebsten.»</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,803790,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a></p>
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		<title>Das Angebot außerklinischer Geburten durch Hebammen ist überzeugend gut</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Ergebnis des Pilotprojektes kann sich sehen lassen. Der Vergleich der klinischen Perinataldaten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Ergebnis des Pilotprojektes kann sich sehen lassen. Der Vergleich der klinischen Perinataldaten aus Hessen mit den statistischen Daten der Geburten in Geburtshäusern, sogenannten Hebammen geleiteten Einrichtungen (HgE) brachte die Bestätigung. Die von QUAG erfassten Daten der HgE’s sind in einigen Bereichen sogar überzeugend besser. Verschiedene vergleichbare Parameter wurden für die Studie ausgewählt und ein neuer Parameter entwickelt: Die gemeinsame Entlassung von Mutter und Kind nach Hause. Die gemeinsame Entlassung bildet den Gesundheitszustand von Mutter und Kind gleichermaßen ab. Deutlich häufiger als bei einer Geburt im Krankenhaus können nach einer Geburt im Geburtshaus Mutter und Kind zusammen nach Hause entlassen werden, selbst wenn zuvor eine Risikoselektion bei Krankenhausgeburten durchgeführt wurde, die ausschließlich reif- und spontan geborene Einlinge berücksichtigt hat. Die Daten zeigen auch , dass es in HgE seltener zu mütterlichen Dammverletzungen kommt als in der Klinik. Zudem bestätigen die Prozessparameter, dass in HgE weniger Medikamente zum Einsatz kommen und die Varianz hinsichtlich der Gebärpositionen deutlich größer ist.<br />
Erfolgsentscheidend für die deutsche außerklinische Geburtshilfe in Hebammen geleiteten Einrichtungen, im Vergleich zu internationalen Ergebnissen, ist offensichtlich der Einsatz qualifizierter Hebammen. Nach Ansicht der Hebammenverbände spiegelt das gute Ergebnis aus Hessen einen bundesweiten Trend wider, denn seit Jahren arbeiten die 161 Geburtshäuser in Deutschland an der Optimierung eines QM-Systems, um eine hohe Betreuungsleistung garantieren zu können.<br />
„Dieses gute Ergebnis der hessischen Perinatalstudie, an der sowohl die Krankenkassen als auch die Hebammenverbände mitgewirkt haben, freut mich sehr“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. „Das Ergebnis verdeutlicht den hohen Sicherheitsstandard in den Geburtshäusern, zeigt aber auch, dass eine gekonnte Nichtintervention durch Hebammen sich positiv auf das gesundheitliche Wohlergehen von Müttern und Kinder auswirkt. Umso unverständlicher ist deshalb das Angebot der Krankenkassen, das sie Mittwoch dieser Woche den Hebammenverbänden für eine Geburt im Geburtshaus gemacht haben“. Bislang erhält ein Geburtshaus für eine Geburt 550 Euro, obwohl eine Abfrage in den Hebammen geleiteten Einrichtungen ergeben hat, dass ein Bedarf von über 1.300,- Euro pro Geburt besteht, um kostendeckend arbeitend zu können.<br />
Aus Protest gegen das mangelhafte Angebot der Krankenkassen haben die Hebammenverbände am Mittwoch die Verhandlungen unterbrochen. Sie erwarten bis kommenden Montag (5. Dezember) ein deutlich besseres Angebot.<br />
Weitere Infos unter: Qualitätssicherung in der außerklinischen Geburtshilfe www.quag.de<br />
Deutscher Hebammenverband www.hebammenverband.de</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes vom 2.12.2011</em></p>
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		<title>Elterngeld: Väterbeteiligung im Jahresverlauf 2009 weiter gestiegen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 09:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Väter und Elterngeld]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Der Anteil der Väter, die Elterngeld in Anspruch nehmen, ist auch im  Jahresverlauf 2009 weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt  (Destatis) mitteilt, haben Väter bei rund 157.000 der insgesamt 665.000  im Jahr 2009 geborenen Kinder Elterngeld bezogen. Dies entspricht einer  Väterbeteiligung von 23,6 Prozent. Wie bereits im Jahr 2008, ist die  Väterbeteiligung im Zeitverlauf angestiegen; und zwar von 23,0 Prozent  im ersten Quartal auf 23,9 Prozent im dritten und vierten Quartal.  Mütter bezogen in durchschnittlich 96 Prozent der Fälle Elterngeld.<br />
Am häufigsten bezogen nach wie vor Väter in Sachsen (30,7 Prozent)  Elterngeld, gefolgt von Bayern (30,2 Prozent) und Berlin (29,6 Prozent).  In Sachsen stieg die Väterbeteiligung von 29,9 Prozent im ersten auf  32,0 Prozent im vierten Quartal 2009. Die mit Abstand geringste  Inanspruchnahme des Elterngeldes gab es bei Vätern im Saarland (14,0  Prozent). Aber auch hier stieg die Quote an: von 12,2 Prozent im ersten  auf 14,9 Prozent im vierten Quartal.<br />
Veränderungen bei der Dauer der Inanspruchnahme gab es kaum. Nach wie  vor bezogen drei von vier Vätern Elterngeld für maximal zwei Monate. Der  Anteil der Väter mit einer zweimonatigen Bezugsdauer an allen Vätern  mit Elterngeldbezug ist im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr leicht  gestiegen, und zwar von rund 72 Prozent auf fast 75 Prozent. Mütter  bezogen weiter in neun von zehn Fällen das Elterngeld für zwölf Monate.<br />
Der durchschnittliche Elterngeldanspruch von Vätern, die vor der Geburt  des Kindes erwerbstätig waren, lag im ersten Bezugsmonat bundesweit bei  1.171 Euro und damit mehr als ein Drittel (36 Prozent) höher als der  vergleichbare Anspruch bei Müttern (861 Euro). Während der Anspruch bei  Vätern sich im ersten Bezugsmonat um 40 Euro (+ 3,5 Prozent gegenüber  2008) erhöhte, stieg der Anspruch bei den Müttern um durchschnittlich 17  Euro beziehungsweise 2,0 Prozent.<br />
Detaillierte Ergebnisse der Elterngeldstatistik für im Jahr 2009  geborene Kinder sind abrufbar im Internetangebot des Statistischen  Bundesamtes (www.destatis.de/publikationen) unter dem Stichwort  „Elterngeld“. Bei der Elterngeldstatistik steht die rückwirkende  Betrachtung der beendeten Leistungsbezüge im Vordergrund. Aussagen über  die aktuelle Inanspruchnahme des Elterngeldes sind damit nicht möglich.</p>
<p><em>Quelle: ots-Originaltext: Statistisches Bundesamt vom 19.5.2011</em></p>
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		<title>GrünenFraktion: Leistungen bei Schwangerschaft u. Geburt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 07:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hebammhilfe: ein Anlauf im Bundestag ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>„zeitgemäß ausgestalten“</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Die Regelungen zu Schwangerschaft und Geburt für Versicherte der  Gesetzlichen Krankenversicherungen sollen nach dem Willen der Fraktion  Bündnis 90/Die Grünen von der Reichsversicherungsordnung (RVO) in das  Fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) überführt und dabei „umfassend  überarbeitet“ werden.</p>
<p>Vielen Schwangeren seien ihre gesetzlichen  Ansprüche auf die Unterstützung durch Hebammen in der Schwangerschaft,  während der Geburt sowie im Wochenbett und der Stillzeit nicht bekannt,  heißt es in einem Antrag der Fraktion. Dies hänge auch damit zusammen,  dass die Regelungen zu Schwangerschaft und Geburt für diese Versicherten  in der RVO „faktisch nicht auffindbar“ seien. Auch würden die  Regelungen der RVO „weder der Praxis noch den zeitgemäßen Anforderungen  an eine gesetzliche Regelung gerecht“.</p>
<p>Es fehlten unter anderem eine  gesetzliche Definition der Hebammenhilfe, die   „Benennung aller <a href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft/babys-geburtsort.html" target="_blank">Geburtsorte</a> (Klinik, Geburtshaus, Hausgeburt)“ sowie  „Leistungsansprüche bei der Adoption von Säuglingen oder für Väter. wenn  die Mutter verstirbt, nicht verfügbar oder nicht in der Lage ist, den  Säugling zu versorgen“, bemängeln die Abgeordneten. Ebenso wenig sei  geregelt, dass Schwangere einen „Anspruch auf die Begleitung durch  Hebammen bei späten Abbrüchen und dem sich anschließenden Wochenbett  haben“. Zudem sollten neben medizinischen auch psychosoziale Aspekte wie  etwa die Förderung der Mutter-Kind-Bindung aufgenommen werden.<br />
Weiter fordert die Fraktion in dem Antrag die Bundesregierung auf,  „schnellstmöglich“ einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die im SGB V  geregelte Berücksichtigung der „berechtigten wirtschaftlichen Interessen  der freiberuflich tätigen Hebammen bei den Vergütungsverhandlungen mit  den gesetzlichen Krankenkassen konkretisiert, um eine angemessene  Honorierung von Hebammen zu gewährleisten“. Ferner solle die Regierung  unter anderem Vorschläge unterbreiten, wie „die Sicherstellung der  Versorgung von Schwangeren vor, während und nach der Geburt durch  Hebammen gewährleistet werden kann“.</p>
<p><em>Quelle: heute im bundestag vom 23.3.2011</em></p>
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		<item>
		<title>Müssen Frauen ab 1.7.10 auf Hebammenhilfe verzichten?</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/235</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Versicherungsprämien und Gebührenverordnung gefährden die flächendeckende Versorgung mit Hebammen in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien – bei stagnierenden Einnahmen – verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden. War es früher selbstverständlich, dass eine Hebamme neben Vorsorge und Wochenbettbetreuung auch Geburten begleitet hat, so ist deren Anteil parallel zum Anstieg der Haftpflichtprämien drastisch gesunken.<br />
Von den freiberuflichen Hebammen sind gerade noch 23 Prozent mit Geburten als Beleghebamme, im Geburtshaus oder zu Hause tätig, obwohl es einen anhaltenden Trend gibt, Stellen für angestellte Hebammen in Kliniken abzubauen und stattdessen ins Belegsystem umzuwandeln. Ab dem 1.7.2010 erreichen die Haftpflichtprämien der Hebammen eine Höhe, die befürchten lässt, dass die Versorgung der Frauen nicht mehr flächendeckend sichergestellt werden kann. Den massiven Prämiensteigerungen stehen Gebühren gegenüber, die ohnehin inakzeptabel niedrig sind. Für die Betreuung einer Geburt, inklusive acht Stunden vor der Geburt und drei Stunden danach, bekommt die Hebamme 237 Euro für eine Geburt im Krankenhaus, 445 Euro für eine Geburt im Geburtshaus und 537 Euro für eine Hausgeburt.<br />
Bei einer Rundumbetreuung, mit Vorsorge, Kursen, Geburt, Wochenbett und Stillzeit betreut eine klinisch tätige Hebamme ca. 30 Frauen im Jahr, außerklinisch etwa 10 Frauen. Bei allen reichen nun die Einnahmen aus der Geburtshilfe gerade mal zur Deckung des neuen Versicherungsbeitrages von 3.689 Euro.<br />
Auch ohne Geburtshilfe ist es um die Einkommen der freiberuflichen Hebammen nicht rosig bestellt. Für einen Hausbesuch im Wochenbett erhält die Hebamme 26,52 Euro. Nach Abzug aller Kosten bleiben davon durchschnittlich 7,50 Euro. Durch diese Schieflage zwischen Einkommen und Ausgaben ist die Existenz vieler Hebammen akut gefährdet!<br />
Deshalb hatte der Deutsche Hebammenverband große Hoffnungen in die Verhandlungen mit den Krankenkassen über den „Ausgleich der Haftpflichtprämienerhöhung“ gesetzt. Leider wurden diese Verhandlungen am 29. März 2010 für gescheitert erklärt. „Der Grund für das Scheitern“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes, „sind die Spitzenverbände der Krankenkassen, die nicht bereit sind, die Vergütung für Hebammenleistungen auf ein Niveau anzuheben, das der hohen Verantwortung des Hebammenberufes gerecht wird und die massiv gestiegenen Versicherungsprämien kompensieren könnte. Die Schieflage wird zu einem reduzierten Angebot außerklinischer Geburtshilfe und Beleggeburten führen. Dadurch wird zukünftig das Recht der Frauen auf eine freie Wahl des Geburtsortes ausgehebelt“, so die Präsidentin.<br />
Verschärft wird diese Situation auch dadurch, dass zunehmend wohnortnahe geburtshilfliche Abteilungen an Kliniken aus Rentabilitätsgründen schließen. Dies könnte innerhalb weniger Jahre zu einer Monopolstellung großer geburtshilflicher Versorgungszentren führen. Auf dem freien Markt bewirken Monopolisierung und fehlende Konkurrenz immer eine Reduzierung, bzw. Verschlechterung des Leistungsangebotes. Dies befürchtet der Hebammenverband nun auch für die geburtshilfliche Situation in den Krankenhäusern. Die Leidtragenden sind die Mütter und Kinder mit ihren Familien, die dieser desolaten Versorgungssituation ausgeliefert sind.<br />
„Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, dass Hebammen wegen der drückenden Last der Haftpflichtprämien und der unzureichenden Anpassung der Gebühren die Geburtshilfe aufgeben müssen“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes. „Zumal die Erhöhung der Haftpflichtprämie nicht durch einen Anstieg der Schadensfälle verursacht worden ist, sondern durch massiv angestiegene Pflegekosten der Geschädigten. Deshalb dürfen diese hohen Schadensaufwendungen auch nicht den Hebammen aufgebürdet werden. Wenn es in dieser Angelegenheit keine zeitnahe Korrektur gibt, wird die flächendeckende Versorgung spätestens zum 1.7.2010 zusammenbrechen. Deshalb appellieren wir an die Politik! Wenn sie ihrem Sicherstellungssauftrag nachkommen will, muss sie sich gemeinsam mit uns für eine rasche politische Lösung einsetzen“, so die Vorsitzende abschließend.<br />
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. vom 7.4.2010</p>
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		<title>Das Familiengericht tagt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meinen Start als Hebamme hatte ich mir anders vorgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Omas Geburtstag&#8230;.tja&#8230;.da saßen alle alten Tanten die es in der Familie so gab.</p>
<p>Als sie die Tür öffnete, hatte mein Vater ihr ein  &#8220;die ist schwanger&#8221; entgegengeschleudert, meine Sachen in den Flur geworfen, und war entschwunden.</p>
<p>Meine arme Oma!!</p>
<p>Sie wurde ganz blass, aber sagte, sie habe es sich schon gedacht. Meine übermäßige Übelkeit war auch ihr nicht entgangen.</p>
<p>Was dann folgte, möchte ich lieber nicht bis ins Detail schildern. Da stellen sich mir heute noch die Haare zu Berge.</p>
<p>Aber ich bekam Asyl bei Oma. Der Preis war, dass ich schuldbeladen durch die Schwangerschaft gehen mußte.  Nach meinen eigenen Anlaufschwierigkeiten mit dem Kind, hatte ich gerade begonnen mich zu freuen. Klar war das &#8220;unvernünfig&#8221;, aber mir egal.</p>
<p>Meine Familie, die teilweise &#8220;rundherum&#8221; wohnte, erwartete ebenfalls ewige Dankbarkeit. Aber am liebsten hätten sich mich versteckt. &#8220;Was sollen denn die Leute denken&#8221;&#8230;&#8230;.Nunja&#8230;.davon hatte ich mich schon ziemlich lange befreit.</p>
<p>Aber ich habe mich ehrlich bemüht, brav zu sein. Natürlich sah ich ein, dass es für sie nicht leicht war.  Allerdings ist mein Onkel nur elf Jahre älter als ich. Da hätte ich schon etwas mehr Unterstützung erwartet.</p>
<p>Begonnen hat damit seine Frau. Meine Tante besorgte alle möglichen Sachen. Bett, Kinderwagen usw. Gebraucht und sehr günstig. Geld hatte ich keins. Ich bekam Arbeitslosengeld. Berechnet nach dem Schülerinnengehalt. Auf die Idee zum Sozialamt zu gehen, bin ich leider nie gekommen.</p>
<p>Der Postbote schleppte sich einen Ast. Ich bekam Pakete von meinen Kolleginnen. Die haben alles abgeklappert, was sie kannten. Boh&#8230;das hatte ich nicht erwartet. Keine Kohle, aber mein Kind hatte Klamotten wie eine Prinzessin.</p>
<p>Achso: natürlich würde ich ein Mädchen bekommen. Das stand fest. Nein, nicht mit Ultraschall. Die Technik war noch in den Kinderschuhen. Ich hatte das so beschlossen, und mich nicht einmal um einen Jungennamen gekümmert.</p>
<p>Leider schaffte ich es nicht immer ein nettes Mädchen zu sein. Wie anstrengend!!</p>
<p>Jedenfalls plante ich schon weiter. So konnte es nicht gut gehen. Natürlich war die Entwicklunghilfe kein Thema mehr. Leider! Aber mit einem Baby wollte ich nun lieber nicht im Urwald oder Slums landen. Meine Familie war sehr froh, dass ich diese dämliche Idee nicht in die Tat umsetzen konnte. Ich nicht.</p>
<p>Ich wollte endlich als Hebamme arbeiten. Für ein Bett bei Oma hatte ich nicht so lange gekämpft. Ich zog aber weiter den Kopf ein, freute mich heimlich und wartete auf die Geburt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich war immer noch schwanger</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/169</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wollte trotzdem Hebamme werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pausen zwischen den Artikeln, muss ich kurz erklären.</p>
<p>Mir fällt es nach gefühlten einhundert Jahren immer noch schwer, an manche Dinge zurück zu denken. Da ich mich aber nun einmal entschlossen habe, dieses Projekt zu starten, brauche ich mehr Denkpausen als ich dachte. Zudem hatte ich ein langes Telefonat mit einer Uraltfreundin und Leidensgenossin aus diesen Zeiten. Sie hat mich in meinen Wahrnehmungen bestätigt. Danke Monika!!</p>
<p>Wo war ich&#8230;..</p>
<p>Bei der besagten Nachtwache&#8230;.nunja, ich mußte nicht auf diese dämliche Radiumstation. Jeder Gedanke, dieses Kind nicht zu bekommen, oder mich aufzuhängen, es zur Adoption freizugeben, ein Pflegestelle zu suchen, und wasweißchnoch&#8230;&#8230;.waren in diesem Moment vom Tisch.</p>
<p>Alle meinen schönen Zukunftspläne aber leider damit auch. Dabei wollte ich nach Südamerika in die Entwicklungshilfe. Heuuuuuuuuul&#8230;..:-(((</p>
<p>Eine Sicherheitsbewerbung in einer Münchener Privatklinik konnte ich auch in die Tonne drücken. Schwangere Hebammen nimmt man natürlich nicht.  Meine Eltern und die restliche Familie verdrängte ich erstmal.</p>
<p>Zunächst also weiter mit der Ausbildung.</p>
<p>Es war Psychoterror.</p>
<p>Warum weiß ich auch nicht, ich war ja nun nicht die einzige Schülerin, die ein Kind bekam. Nunja&#8230;.</p>
<p>In diesem Krankenhaus gab es einen großen Anteil an nicht normalen Schwangerschaften und Geburten. In so einem Zentrum ist es normal, dass sich solche Fälle häufen.</p>
<p>Nicht normal war aber, dass ich von dieser Kreißsaaloberhebamme nur noch für diese Frauen eingeteilt wurde. Ich hatte Fehlgeburten, Spätaborte, tote Kinder am Termin, schwere Störungen und körperliche Behinderungen zu betreuen. Mit ihr im Dienst, bekam ich keine einzige normale Geburt mehr zu sehen.</p>
<p>Da schüttelten sogar die sonst mir nicht so gewogenen Hebammen den Kopf. Nur die besagte Oberschulschwester grinste süffisant wenn sie mich sah. Sagte aber kein Wort.</p>
<p>Wie ich das ausgehalten habe ist mir ein Rätsel. Aber ich wollte Hebamme werden. Immer noch und erst recht. Zudem erwähnte ich schon, dass Aufgeben in meiner Familie nicht vorkam.</p>
<p>Damals wußte ich noch nicht, dass ich so gebacken bin. Hindernisse überwindet man und Widerstand stachelt mich an.</p>
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		<title>Eine wichtige Frage!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:39:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächtlicher Aruf zur Geburt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte keine Hausgeburt anstehen, und schlief entsprechend tief .</p>
<p>Trotzdem klingelte da das Telefon? Oder schon der Wecker? Ein verschlafener Blick auf den Selbigen teilte mir mit: es ist 1.30 Uhr. Nachts natürlich.</p>
<p>Nicht der Wecker also. Hartnäckig klingelte es weiter. Meine Mann, Kummer gewohnt, grunzte nur und schlief selig weiter. Kein Zweifel, ich war gemeint. Völlig verschlafen, nahm ich ab.</p>
<p>Eine putzmuntere Männerstimme tönte mir entgegen: &#8220;Sind Sie Hebamme?&#8221;  Ich:  &#8220;Jahaha.&#8221;</p>
<p>Ohmann ich liiiiiiiiiiebe meinen Beruf, besonders in solchen Momenten. Um diese Zeit bin ich gewöhnlich sonderlich gespächig, aber es schallte bereits weiter in mein Ohr: &#8220;Was kostet bei Ihnen eine Geburt?&#8221;  ?????????  Denken ging auch nicht.</p>
<p>Aber das war auch nicht weiter nötig, denn der aufgeregte Herr (von dem ich bis heute keinen Namen weiß) teilte mir mit:  &#8220;Wissense, wir haben kein Geld und brauchen eine billige Geburt.&#8221;</p>
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		<title>Ich frage mich wirklich wie ich hier gelandet bin&#8230;.</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 09:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<category><![CDATA[Computertechnik. Pressemeldungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum eine Hebamme zur Bloggerin mutiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignleft size-full wp-image-11" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Marlies_19b1" src="http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/wp-content/uploads/2009/10/Marlies_19b1.JPG" alt="Marlies_19b1" width="190" height="261" /> Als <a href="http://www.hebamme4u.net/hebammen-kompetenz.html" target="_blank">Hebamme </a>mit 35 Berufsjahren im Rücken, treibe ich mich nun auch noch bei WordPress herum. Die meisten Leute in meinem Alter machen es sich gemütlich, surfen vielleicht ein wenig herum, oder wollen mit Computern nichts zu tun haben.</p>
<p>Und ich? Warum tue ich mir das an? Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht so genau. Mir fehlt das auch das Vorstellungvermögen um zu denken, dass mein Alltag interessant sein könnte.</p>
<p>Deswegen werde ich hier natürlich auch Wichtiges, Pressemeldungen und Ähnliches aus meinem Fachgebiet unterbringen. <a href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft.html" target="_blank">Schwangerschaft</a>, <a href="http://www.hebamme4u.net/geburt.html" target="_blank">Geburt</a>, <a href="http://www.hebamme4u.net/baby/wochenbett.html" target="_blank">Wochenbett</a>, <a href="http://www.hebamme4u.net/baby/stillen.html" target="_blank">stillen</a> und <a href="http://www.hebamme4u.net/ernaehrung/beikost-0.html" target="_blank">Beikost </a>bzw. <a href="http://www.hebamme4u.net/ernaehrung.html" target="_blank">Ernährung </a>sind die Bereiche, in denen ich mich sicher bewege. Mit <a href="http://www.hebamme4u.net/baby.html" target="_blank">Babys</a> im Bauch und draußen kenne ich mich wirklich aus.</p>
<p>Zuerst muss ich mich allerdings mit der Technik vertraut machen, und mich etwas umschauen.</p>
<p>Da wäre schon wieder die Frage: warum tue ich mir so etwas an?</p>
<p>Weil ich neugierig bin, Computerechnik fazinierend finde, auch wenn sie mich zur Verzweiflung treibt und ich nicht einrosten will.  Alle Welt bloggt, networkt und twittert, warum also nicht auch ich?</p>
<p>Was dabei herauskommt, werden wir ja sehen.</p>
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		<title>Nun ist er da, der Blog!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 10:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Und was mache ich damit? Dazu sollte man sich schon ein paar Gedanken machen, fand ich.  Zwar sind meine Überlegungen ganz sicher noch nicht zu Ende, trotzdem ein paar davon vorab. Bloggen ist angesagt wurde mir von hoffentlich kompetenter Seite mitgeteilt. &#8220;Und weil wir sowieso gerade dabei sind, die Seite völlig umzumodeln, machen wir auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und was mache ich damit? Dazu sollte man sich schon ein paar Gedanken machen, fand ich.  Zwar sind meine Überlegungen ganz sicher noch nicht zu Ende, trotzdem ein paar davon vorab.</p>
<p><span id="more-1"></span></p>
<p>Bloggen ist angesagt wurde mir von hoffentlich kompetenter Seite mitgeteilt.</p>
<p>&#8220;Und weil wir sowieso gerade dabei sind, die Seite völlig umzumodeln, machen wir auch noch einen Blog&#8221;!</p>
<p>Tja, gesagt getan.</p>
<p>Zunächst wollte ich gerne die ehemaligen News retten. Auch wenn es nicht immer mehr unbedingt News sind, enthalten sie doch viele hilfreiche Infos.</p>
<p>Sie werden nach und nach wieder erscheinen.<br />
Ja, ich weiß, dass ein Blog eigentlich ein Tagebuch sein soll. Für mich ist es aber kein Problem, einen Mix daraus zu machen. Mir begegnen viele Meldungen und Merkwürdigkeiten bei meinen Recherchen. Viele davon sind es sicher wert, zur Kenntnis genommen zu werden.</p>
<p>Sollten eingefleischte Blogger hier erscheinen, hoffe ich, sie werden es mir nachsehen.</p>
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