<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Geburten</title>
	<atom:link href="http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/tag/geburten/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de</link>
	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Dec 2011 09:33:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Neuer Verband setzt sich für kinderreiche Familien ein</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/933</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/933#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 09:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kinderfreundlich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=933</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt haben sich die kinderreichen Familien in Deutschland zu einem Verband zusammengeschlossen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Deutschland ist nicht kinderfreundlich. Regelmäßig ist die größte Volkswirtschaft in Europa das Schlusslicht in Sachen Familie. Die Geburtenrate ist eine der niedrigsten, die Deutschen selbst schätzen sich als kinderunfreundlich ein. Dabei gehört Deutschland zu den reichsten Ländern der Erde. Auch die Privatvermögen steigen kontinuierlich. Eine Diskrepanz, die zunehmend auf Widerstand stößt.<br />
Jetzt haben sich die kinderreichen Familien in Deutschland zu einem Verband zusammengeschlossen. Die Interessenvereinigung aller Familien mit drei und mehr Kindern wendet sich gegen die Diskriminierung des Lebensmodells kinderreicher Familien.</p>
<p>Dr. Elisabeth Müller, Vorstandsvorsitzende des Verbandes: „Wir wollen dafür kämpfen, dass Großfamilien in Zukunft weder als phänomenal noch als asozial angesehen werden, sondern einfach als normal. Auch kreist die Debatte über Familienfreundlichkeit in Deutschland immer wieder um Begriffe wie Finanzen und Betreuungsangebote. Das ist definitiv der falsche Ansatz. Niemand bekommt Kinder aus ökonomischen Erwägungen. Das macht auch niemand für die Gesellschaft, sondern allein für sich und seine Familie.“<br />
Wie der Verband kinderreicher Familien die Rahmenbedingungen für eine kinderfreundlichere Gesellschaft beeinflussen will, zeigt Andreas Konrad, stellvertretender Vorsitzender auf: „Wir sind erst ganz am Anfang unserer Arbeit und wollen noch nicht an jeder Stelle provokante Forderungen an die Politik richten. Schließlich geht es um Dialog, nicht um Konfrontation. Für uns ist jedoch von Beginn an klar, dass solche Dinge, wie das Familiensplitting, die Anrechnung von Betreuungszeiten auf die Rentenansprüche sowie die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum steuerfreien Existenzminimum entschieden angefasst werden müssen.“<br />
Für kinderreiche Familien selbst sieht sich der Verband als Austausch und Meinungsforum. Vielfältige Unterstützungs- und Beratungsangebote sollen folgen. So ist eine Karte „Familie 3+“ in Planung. Hiermit sollen unter anderem für die Mitglieder des Verbandes Rabatte und weitere Vergünstigungen bei Unternehmen möglich sein. Der Verband setzt dabei auf die Bereitschaft der Wirtschaft, sich durch vielfältige Unterstützung für eine gesellschaftlich wichtige Zielgruppe einzusetzen.</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des Verbandes kinderreicher Familien Deutschland e. V. vom 17.10.2011</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/933/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Normale Geburt soll mehr Anerkennung erfahren&#8221;</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/727</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/727#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 07:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eingriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kreißsaal]]></category>
		<category><![CDATA[medizinische]]></category>
		<category><![CDATA[Neugeborene]]></category>
		<category><![CDATA[schwanger]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangere]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=727</guid>
		<description><![CDATA[Eine Doktorarbeit zur normalen Geburt: braucht man so etwas? Leider ja wie es aussieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="@p430112-author_text">Dr. Christiane Krüger</div>
<div id="@p430112-department_id">Pressestelle</div>
<p><a href="http://www.idw-online.de/pages/de/institution1554">Hochschule für Gesundheit</a></p>
<div id="@p430112-official_date">27.06.2011 12:44</div>
<div id="@p430112-@l0-abstract">„Die  physiologische Geburt, die umgangssprachlich oft als normale Geburt  bezeichnet wird, muss in Deutschland wieder eine größere  gesellschaftliche Anerkennung und Bedeutung erfahren. Es ist  nachweislich so, dass eine physiologische Geburt bei gesunden  Schwangeren und Gebärenden gefördert wird, wenn die Frauen im Kreißsaal  ausschließlich von Hebammen betreut werden. Die Betreuung durch Hebammen  wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mutter  und Kind aus. Hierdurch werden medizinische Interventionen signifikant  seltener eingesetzt“, sagte Prof. Dr. Nicola Bauer heute in Bochum.</div>
<div id="@p430112-@l0-text">Die  im April 2010 an die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum berufene  Professorin für Hebammenwissenschaft hat auf dem Internationalen  Hebammenkongresses vom 19. bis zum 23. Juni in Durban (Südafrika) die  Ergebnisse ihrer Promotion vorgestellt, die ihre Forderung untermauern.</div>
<div>
<p>Bauer: „Die meisten schwangeren Frauen benötigen bei der Geburt kein  medizinisches Eingreifen. Denn nach den Kriterien der World Health  Organization sind etwa 70 bis 80 Prozent aller Schwangeren bei  Geburtsbeginn als gesund einzustufen. Dennoch steigt die Zahl der  geburtshilflichen Interventionen und Kaiserschnitte in Deutschland sowie  weltweit an. In Deutschland erleben nur 8,2 Prozent der gesunden  Schwangeren eine Geburt ohne medizinisches Eingreifen“.</p>
<p>In ihrer Dissertation mit dem Titel „Das Versorgungskonzept  Hebammenkreißsaal und die möglichen Auswirkungen auf Gesundheit und  Wohlbefinden von Mutter und Kind“ belegt Bauer, dass sich gesunde  Schwangere, die während der Geburt von Hebammen in einem  Hebammenkreißsaal im klinischen Setting betreut werden, nachweisbar  seltener medizinische Interventionen oder einen Kaiserschnitt erhalten,  dass sie im Geburtsverlauf häufiger ihre Position wechseln und häufiger  eine alternative Geburtsposition zur Geburt ihres Kindes einnehmen. „Die  Hälfte der Schwangeren in meiner Studie, die im Hebammenkreißsaal  betreut werden, erleben eine interventionsfreie Geburt, also eine  physiologische Geburt. In der Vergleichsgruppe im ärztlich geleiteten  Kreißsaal waren es nur 22,6 Prozent“, erläutert Prof. Bauer.</p>
<p>In ihrer Doktorarbeit untersuchte Nicola Bauer das in Deutschland neue  Versorgungskonzept Hebammenkreißsaal anhand einer Studie. Hierbei wurden  die Auswirkungen des Versorgungskonzeptes Hebammenkreißsaal im  Vergleich zum üblichen, ärztlich geleiteten Kreißsaalmodell verglichen.  Frauen der Hebammenkreißsaal-Gruppe haben deutlich häufiger spontan  geboren und eine signifikant niedrigere Kaiserschnittrate als Frauen in  der Arztkreißsaal-Gruppe. Auch beim Stillen gab es nachweislich  Unterschiede in den beiden Gruppen: Von Hebammen betreute Frauen stillen  häufiger. 72,8 Prozent der Frauen in der Hebammenkreißsaal-Gruppe  stillten noch acht Wochen nach der Geburt ihr Kind ausschließlich. In  der Kontrollgruppe waren es nur 47,4 Prozent. Der Gesundheitsstatus des  Neugeborenen wies direkt nach der Geburt keine signifikanten  Unterschiede auf.</p>
<p>„International sind in den Industrieländern steigende Raten von  Kaiserschnitten sowie medizinischen Interventionen während der Geburt zu  verzeichnen. Dies wird von Hebammenwissenschaftlerinnen weltweit mit  großer Sorge wahrgenommen und kritisiert“, fasst Prof. Bauer ihre  Eindrücke aus Durban zusammen.</p>
</div>
<div id="@p430112-@l0-urls">
<div>
<div>Weitere Informationen:</div>
<div><a href="http://www.hs-gesundheit.de/" target="_new">http://www.hs-gesundheit.de</a></div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/727/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GrünenFraktion: Leistungen bei Schwangerschaft u. Geburt</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/561</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/561#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 07:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Familie. schwanger. Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Neugeborene]]></category>
		<category><![CDATA[Spätaborte]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=561</guid>
		<description><![CDATA[Hebammhilfe: ein Anlauf im Bundestag ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>„zeitgemäß ausgestalten“</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Die Regelungen zu Schwangerschaft und Geburt für Versicherte der  Gesetzlichen Krankenversicherungen sollen nach dem Willen der Fraktion  Bündnis 90/Die Grünen von der Reichsversicherungsordnung (RVO) in das  Fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) überführt und dabei „umfassend  überarbeitet“ werden.</p>
<p>Vielen Schwangeren seien ihre gesetzlichen  Ansprüche auf die Unterstützung durch Hebammen in der Schwangerschaft,  während der Geburt sowie im Wochenbett und der Stillzeit nicht bekannt,  heißt es in einem Antrag der Fraktion. Dies hänge auch damit zusammen,  dass die Regelungen zu Schwangerschaft und Geburt für diese Versicherten  in der RVO „faktisch nicht auffindbar“ seien. Auch würden die  Regelungen der RVO „weder der Praxis noch den zeitgemäßen Anforderungen  an eine gesetzliche Regelung gerecht“.</p>
<p>Es fehlten unter anderem eine  gesetzliche Definition der Hebammenhilfe, die   „Benennung aller <a href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft/babys-geburtsort.html" target="_blank">Geburtsorte</a> (Klinik, Geburtshaus, Hausgeburt)“ sowie  „Leistungsansprüche bei der Adoption von Säuglingen oder für Väter. wenn  die Mutter verstirbt, nicht verfügbar oder nicht in der Lage ist, den  Säugling zu versorgen“, bemängeln die Abgeordneten. Ebenso wenig sei  geregelt, dass Schwangere einen „Anspruch auf die Begleitung durch  Hebammen bei späten Abbrüchen und dem sich anschließenden Wochenbett  haben“. Zudem sollten neben medizinischen auch psychosoziale Aspekte wie  etwa die Förderung der Mutter-Kind-Bindung aufgenommen werden.<br />
Weiter fordert die Fraktion in dem Antrag die Bundesregierung auf,  „schnellstmöglich“ einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die im SGB V  geregelte Berücksichtigung der „berechtigten wirtschaftlichen Interessen  der freiberuflich tätigen Hebammen bei den Vergütungsverhandlungen mit  den gesetzlichen Krankenkassen konkretisiert, um eine angemessene  Honorierung von Hebammen zu gewährleisten“. Ferner solle die Regierung  unter anderem Vorschläge unterbreiten, wie „die Sicherstellung der  Versorgung von Schwangeren vor, während und nach der Geburt durch  Hebammen gewährleistet werden kann“.</p>
<p><em>Quelle: heute im bundestag vom 23.3.2011</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/561/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Müssen Frauen ab 1.7.10 auf Hebammenhilfe verzichten?</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/235</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/235#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=235</guid>
		<description><![CDATA[Versicherungsprämien und Gebührenverordnung gefährden die flächendeckende Versorgung mit Hebammen in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien – bei stagnierenden Einnahmen – verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden. War es früher selbstverständlich, dass eine Hebamme neben Vorsorge und Wochenbettbetreuung auch Geburten begleitet hat, so ist deren Anteil parallel zum Anstieg der Haftpflichtprämien drastisch gesunken.<br />
Von den freiberuflichen Hebammen sind gerade noch 23 Prozent mit Geburten als Beleghebamme, im Geburtshaus oder zu Hause tätig, obwohl es einen anhaltenden Trend gibt, Stellen für angestellte Hebammen in Kliniken abzubauen und stattdessen ins Belegsystem umzuwandeln. Ab dem 1.7.2010 erreichen die Haftpflichtprämien der Hebammen eine Höhe, die befürchten lässt, dass die Versorgung der Frauen nicht mehr flächendeckend sichergestellt werden kann. Den massiven Prämiensteigerungen stehen Gebühren gegenüber, die ohnehin inakzeptabel niedrig sind. Für die Betreuung einer Geburt, inklusive acht Stunden vor der Geburt und drei Stunden danach, bekommt die Hebamme 237 Euro für eine Geburt im Krankenhaus, 445 Euro für eine Geburt im Geburtshaus und 537 Euro für eine Hausgeburt.<br />
Bei einer Rundumbetreuung, mit Vorsorge, Kursen, Geburt, Wochenbett und Stillzeit betreut eine klinisch tätige Hebamme ca. 30 Frauen im Jahr, außerklinisch etwa 10 Frauen. Bei allen reichen nun die Einnahmen aus der Geburtshilfe gerade mal zur Deckung des neuen Versicherungsbeitrages von 3.689 Euro.<br />
Auch ohne Geburtshilfe ist es um die Einkommen der freiberuflichen Hebammen nicht rosig bestellt. Für einen Hausbesuch im Wochenbett erhält die Hebamme 26,52 Euro. Nach Abzug aller Kosten bleiben davon durchschnittlich 7,50 Euro. Durch diese Schieflage zwischen Einkommen und Ausgaben ist die Existenz vieler Hebammen akut gefährdet!<br />
Deshalb hatte der Deutsche Hebammenverband große Hoffnungen in die Verhandlungen mit den Krankenkassen über den „Ausgleich der Haftpflichtprämienerhöhung“ gesetzt. Leider wurden diese Verhandlungen am 29. März 2010 für gescheitert erklärt. „Der Grund für das Scheitern“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes, „sind die Spitzenverbände der Krankenkassen, die nicht bereit sind, die Vergütung für Hebammenleistungen auf ein Niveau anzuheben, das der hohen Verantwortung des Hebammenberufes gerecht wird und die massiv gestiegenen Versicherungsprämien kompensieren könnte. Die Schieflage wird zu einem reduzierten Angebot außerklinischer Geburtshilfe und Beleggeburten führen. Dadurch wird zukünftig das Recht der Frauen auf eine freie Wahl des Geburtsortes ausgehebelt“, so die Präsidentin.<br />
Verschärft wird diese Situation auch dadurch, dass zunehmend wohnortnahe geburtshilfliche Abteilungen an Kliniken aus Rentabilitätsgründen schließen. Dies könnte innerhalb weniger Jahre zu einer Monopolstellung großer geburtshilflicher Versorgungszentren führen. Auf dem freien Markt bewirken Monopolisierung und fehlende Konkurrenz immer eine Reduzierung, bzw. Verschlechterung des Leistungsangebotes. Dies befürchtet der Hebammenverband nun auch für die geburtshilfliche Situation in den Krankenhäusern. Die Leidtragenden sind die Mütter und Kinder mit ihren Familien, die dieser desolaten Versorgungssituation ausgeliefert sind.<br />
„Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, dass Hebammen wegen der drückenden Last der Haftpflichtprämien und der unzureichenden Anpassung der Gebühren die Geburtshilfe aufgeben müssen“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes. „Zumal die Erhöhung der Haftpflichtprämie nicht durch einen Anstieg der Schadensfälle verursacht worden ist, sondern durch massiv angestiegene Pflegekosten der Geschädigten. Deshalb dürfen diese hohen Schadensaufwendungen auch nicht den Hebammen aufgebürdet werden. Wenn es in dieser Angelegenheit keine zeitnahe Korrektur gibt, wird die flächendeckende Versorgung spätestens zum 1.7.2010 zusammenbrechen. Deshalb appellieren wir an die Politik! Wenn sie ihrem Sicherstellungssauftrag nachkommen will, muss sie sich gemeinsam mit uns für eine rasche politische Lösung einsetzen“, so die Vorsitzende abschließend.<br />
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. vom 7.4.2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/235/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich war immer noch schwanger</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/169</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/169#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlgeburten]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Spätaborte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=169</guid>
		<description><![CDATA[Ich wollte trotzdem Hebamme werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pausen zwischen den Artikeln, muss ich kurz erklären.</p>
<p>Mir fällt es nach gefühlten einhundert Jahren immer noch schwer, an manche Dinge zurück zu denken. Da ich mich aber nun einmal entschlossen habe, dieses Projekt zu starten, brauche ich mehr Denkpausen als ich dachte. Zudem hatte ich ein langes Telefonat mit einer Uraltfreundin und Leidensgenossin aus diesen Zeiten. Sie hat mich in meinen Wahrnehmungen bestätigt. Danke Monika!!</p>
<p>Wo war ich&#8230;..</p>
<p>Bei der besagten Nachtwache&#8230;.nunja, ich mußte nicht auf diese dämliche Radiumstation. Jeder Gedanke, dieses Kind nicht zu bekommen, oder mich aufzuhängen, es zur Adoption freizugeben, ein Pflegestelle zu suchen, und wasweißchnoch&#8230;&#8230;.waren in diesem Moment vom Tisch.</p>
<p>Alle meinen schönen Zukunftspläne aber leider damit auch. Dabei wollte ich nach Südamerika in die Entwicklungshilfe. Heuuuuuuuuul&#8230;..:-(((</p>
<p>Eine Sicherheitsbewerbung in einer Münchener Privatklinik konnte ich auch in die Tonne drücken. Schwangere Hebammen nimmt man natürlich nicht.  Meine Eltern und die restliche Familie verdrängte ich erstmal.</p>
<p>Zunächst also weiter mit der Ausbildung.</p>
<p>Es war Psychoterror.</p>
<p>Warum weiß ich auch nicht, ich war ja nun nicht die einzige Schülerin, die ein Kind bekam. Nunja&#8230;.</p>
<p>In diesem Krankenhaus gab es einen großen Anteil an nicht normalen Schwangerschaften und Geburten. In so einem Zentrum ist es normal, dass sich solche Fälle häufen.</p>
<p>Nicht normal war aber, dass ich von dieser Kreißsaaloberhebamme nur noch für diese Frauen eingeteilt wurde. Ich hatte Fehlgeburten, Spätaborte, tote Kinder am Termin, schwere Störungen und körperliche Behinderungen zu betreuen. Mit ihr im Dienst, bekam ich keine einzige normale Geburt mehr zu sehen.</p>
<p>Da schüttelten sogar die sonst mir nicht so gewogenen Hebammen den Kopf. Nur die besagte Oberschulschwester grinste süffisant wenn sie mich sah. Sagte aber kein Wort.</p>
<p>Wie ich das ausgehalten habe ist mir ein Rätsel. Aber ich wollte Hebamme werden. Immer noch und erst recht. Zudem erwähnte ich schon, dass Aufgeben in meiner Familie nicht vorkam.</p>
<p>Damals wußte ich noch nicht, dass ich so gebacken bin. Hindernisse überwindet man und Widerstand stachelt mich an.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/169/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der nächste Schritt in der Ausbildung</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/158</link>
		<comments>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/158#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 11:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Examen]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/?p=158</guid>
		<description><![CDATA[Zu wenige Geburten für das Examen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war eine Station, auf der Frauen für Operationen vorbereitet und nachbetreut wurden.</p>
<p>Im Prinzip wieder nichts, was ich als zukünftige Hebamme wirklich brauchte. Aber es war eine der beliebtesten Stationen bei allen Schülerinnen.</p>
<p>Natürlich ist so etwas zunächst interessant, aber dazu kam, dass wir wirklich eingebunden wurden.</p>
<p>Wir durften mit zu Visite (eigentlich undenkbar), bei Untersuchungen gucken und asssistieren. Tausend Dinge, die woanders nicht so waren. Es hat auch Spaß gemacht, die Frauen länger zu sehen und wirklich etwas tun zu können. Wundpflege, mobilisieren usw. gehörten mit zu unseren Aufgaben. Ich konnte zu jeder Zeit die Schwestern oder Ärzte mit Fragen löchern, die nie weggewischt wurden. Waren sie auch noch so doof. Die Fragen meine ich natürlich.</p>
<p>Allerdings war diese Stationsschwester auch ganz anders als sämtliche Leiterinnen der übrigen Stationen.</p>
<p>Wir wurden ganz normal behandelt, bekamen sogar etwas von den Geschenken und Trinkegeldern ab (ich dachte mich tritt ein Pferd)</p>
<p>Gelegentliche gemeinsame Frühstücke fanden mit Schülerinnen statt, und wir wurden nicht in der Zeit zum Betten auswaschen geschickt. Der Umstand, dass &#8220;normal&#8221; behandeln erwähnenwert ist, lässt schon tief blicken.</p>
<p>Der glücklich Zustand hielt sieben Monate an. Von mir aus hätte er ewig dauern können, wenn nicht gewisse Vorausetzungen hätten sein müssen.</p>
<p>Um nämlich zum Examen zugelassen werden zu können, brauchte man eine bestimmte Anzahl von Geburten. Die erfüllte ich bei Weitem nicht.</p>
<p>Wir mußten darüber Protokoll führen, im sogenannten Dammschutzbuch. Und meines war ziemlich leer.</p>
<p>Die Lieblinge der Schulleiterin hatten ihr Soll übererfüllt. Ich natürlich nicht. Natürlich war ich damit nicht alleine, aber es fühlte sich so an.</p>
<p>Zwischenprüfungen und meine sonstigen Beurteilungen waren nicht zu beanstanden. Nur meine Moral. <img src='http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ))</p>
<p>Einige Mädels mit wesentlich schlechteren Arbeiten, sind nie durchgefallen. Da wurden aber auch alle Augen zugedrückt.</p>
<p>Ich muss aber sagen, dass wir immer alle zusammenhielten. Naja gut, bis auf wenige Ausnahmen, die es immer gibt.  Leider bin ich nie dahintergestiegen, wer genau die Informantin war. Da kamen Mehrere in Frage.</p>
<p>Ich hatte einen neuen Freund, 10 Jahre älter als ich und auch noch geschieden. Das ging ja gaaaaaaaaaaaaar nicht!!!  Die Achtundsechziger waren wohl total an der Schule vorbeigelaufen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/158/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

