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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Hebammenschule</title>
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	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
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		<title>Die Ausbildung</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kreißsaal]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben in der Hebammenschule nicht gelernt, uns zu behaupten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angekündigt nun etwas mehr über die Schulzeit.</p>
<p>Mir fällt es etwas schwer darüber zu schreiben. Warum ich viel davon verdrängt habe, hat seine Gründe. Bei diversen Fortbildungen und Kongressen hörte ich von Kolleginnen immer das Gleiche: &#8220;Sie wollten uns das Rückgrat brechen.&#8221;</p>
<p>So war es. Warum bleibt mir bis heute unerklärlich. Hebammen tragen eine hohe Verantwortung, müssen eigene Entscheidungen treffen und auch dafür den Kopf hinhalten.  Dazu braucht man Selbstsicherheit und ein gutes Gespür für seine eigenen Grenzen.</p>
<p>Darauf wurden wir nicht vorbereitet. Dieser Beruf ist von Erfahrung geprägt, die man als Schülerin nicht haben kann. Es kann sie einem auch keiner beibringen. Darum geht es nicht.</p>
<p>Im Nachhinein hätte ich aber erwartet, nicht nur Lehrstoff pauken zu müssen, sondern auch mit einem Bewußtsein für die zukünftige Verantwortung ausgestattet zu werden. Gestärkt in die Praxis zu gehen, und sich nicht alles selber erarbeiten zu müssen.</p>
<p>Ich hatte schon Übung durch die Klosterschule. Die meisten anderen Kolleginnen nicht. Ich kann nicht zählen, wie oft eine von uns heulend oder wütend aus dem Kreißsaal oder von der Station kam. Auch nicht, wieviele die Ausbildung im ersten Semester abgebrochen haben.</p>
<p>Natürlich wurde bei diversen Zwischenprüfungen fachlich gesiebt, völlig klar. Um die geht es dabei nicht.</p>
<p>Wir wurden klein gehalten oder gemacht. Auf vielen Stationen haben wir nur geputzt, Betten ausgewaschen und mehr. Auf einer der großen Wochenstationen ging es so weit, dass die Putzfrauen Frühstück gemacht und ausgeteilt haben, und wir deren Job machten.</p>
<p>Im Kreißsaal haben wir und immer davor getroffen und sind nur im Pulk zum Dienst gegangen. Je nachdem wer da Dienst hatt, auch schlotternd vor Schiss.</p>
<p>Ich kam zu Beginn auf eine Station, die so gar nichts mit dem Beruf zu tun hat. Dort lagen Frauen mit Krebs, anderen schweren Krankheiten, und/oder den Folgen von Hinterhofabtreibungen.</p>
<p>Dazu eine seltsame Oberschwester, die mir bis heute nachläuft. Ich mußte von ihr lernen, wie man aus Milchresten Quark macht.</p>
<p>Das ist kein Scherz.</p>
<p>Mir machten diese Patientinnen sehr zu schaffen, und jeden Tag Todesfälle war eindeutig zuviel für mich. Es gab auch keine Begleitung für uns. Da blieben nur die Zimmergenossinnen, die damit auch überfordert waren.</p>
<p>Nach sechs Wochen traute ich mich zur Oberin. Nicht zur Schulleiterin Warum nicht, kommt noch.</p>
<p>Ich also zur obersten Leitung&#8230;.sie hörte mich auch an. Immerhin. Das Ergebnis war, dass ich dort nicht mehr hin musste. Aber das Ganze ging in einen sog. Führungsbogen als Strafversetzung ein.</p>
<p>Also eine Negativbewertung für die Zulassung zum Examen.</p>
<p>Und von da an war ich unten durch.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt wusste ich das nicht. Selbst wenn, ich hätte es keinen Tag länger auf der Station geschafft.</p>
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		<title>Hebammenschule</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 12:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Kreißsaal]]></category>

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		<description><![CDATA[Hebammenschule? Oder was war das?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan stelle ich fest: ich habe ein Zeitproblem.</p>
<p>Trotzdem möchte ich natürlich noch weiter schreiben.</p>
<p>Wo war ich? Achja die Hebammenschule. Davon habe ich mindestens zwei Drittel verdängt.</p>
<p>Wir hatten dort vollen Dienst inclusive 3 Wochen lange Nachtwachen, Wechseldienste und immer dazu Unterricht. Nach dem Nachtdienst, davor oder dazwischen war ganz egal. Bezahlung gab es so gut wie keine. Das wurde mit wohnen und essen verrechnet. Keine Nacht- oder Rufbereitschaftszuschläge. Nichts. So blieb ein Taschengeld übrig.</p>
<p>Drei Wochen Urlaub, in dem Samstage, Sonntage und Feiertage als Ulaubstage galten.</p>
<p>Wir haben quasi den ganzen Betrieb getragen. In der Nacht gab es eine!! Krankenschwester für das ganze Haus, ansonsten überall nur Schülerinnen. Es war kein kleines Krankenhaus!!</p>
<p>Im OP kam nur für größere Eingriffe die OP- Schwester, sonst wieder nur Schülerinnen. Es gab noch eine Kinderschwester für evtl. Erstversorgungen, und im Kreißsaal leibhaftige Hebammen., die auch anwesend waren. Nun gut, zwei, und der Rest? Man kann es sich denken.</p>
<p>In den Mehrbettzimmern schlafen? Fehlanzeige. Eine von den Anderen hatte immer Pause oder frei.  Wie sehr wir ausgenutzt wurden wurde mir natürlich nicht sofort klar. Dazu war ich zu jung und naiv.</p>
<p>Von Arbeitsrecht hatten wir alle keine Ahnung.</p>
<p>Lernen musste man ja auch noch, denn der Stoff war und  ist nun wirklich nicht von Pappe.</p>
<p>Was aber den meisten Schülerinnen viel mehr zu schaffen machte, kommt im nächsten Artikel.</p>
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		<title>Prüfungen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Schritte zur Hebamme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwelche Prüfungen nicht zu bestehen, war in meiner Familie kein Thema. Besonders mein Vater setzte voraus, dass keine seiner Töchter durchfallen wird.</p>
<p>Punkt.</p>
<p>Ich also zur Abschlussprufung in die Wallachei.  Der Ort bestand aus dem Krankenhaus, einem Kloster und dem wichtigen Büdchen oder Koisk.</p>
<p>Ende, mehr war da nicht. Davon ist mir bis heute ein Trauma gblieben. Schon die Vorstellung ländlich wohnen zu sollen lässt mich grausen. Und das, obwohl ich in einem Dorf aufgewachsen bin.</p>
<p>Man muss nicht raten, denn sonst wäre ich keine Hebamme geworden. Natürlich bestand ich, und für die Umstände nicht einmal so schlecht.</p>
<p>Aber die nächste Herausforderung war schon in Sicht. Um in die Hebammenschule aufgenommen zu werden, mußte man dort eine Aufnahmeprüfung machen. Es gab damals schon mehr Bewerberinnen als Plätze.</p>
<p>Meine Zimmerkollegin, die mir diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte, fiel übrigens mit Pauken und Trompeten durch. Ich nicht!! Erwähnte ich schon, dass ich schließlich Hebamme werden wollte??</p>
<p>An diesem Tag lernte ich ein junges Mädchen kennen, die heute noch meine Freundin ist. Nicht zu fassen, aber natürlich wußten wir das damals nicht. Junge Mädchen sind wir auch nicht mehr.</p>
<p>Im Oktober 1971 war ich am Ziel. Die Ausbildung begann. Ich war nicht mehr auf dem Land, sondern geradezu in einer Großstadt.  Man wurde erst mit einunzwanzig volljährig, und mußte in der Schule wohnen. Das war mir völlig egal. Alles war besser als Klosterschule oder der letzte Job.</p>
<p>Dachte ich jedenfalls.</p>
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