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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Kind</title>
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	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
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		<title>Väter sitzen länger im Büro als Kinderlose</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		<description><![CDATA[Väter, die Teilzeit arbeiten oder gar Hausmänner, die sich um die Kinder kümmern, sind heute keine Seltenheit mehr – oder eben doch? Das deutsche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung fand kürzlich heraus, dass junge Väter meist sogar länger arbeiten als ihre kinderlosen Arbeitskollegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Väter, die Teilzeit arbeiten oder gar Hausmänner, die sich um die Kinder kümmern, sind heute keine Seltenheit mehr – oder eben doch? Das deutsche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung fand kürzlich heraus, dass junge Väter meist sogar länger arbeiten als ihre kinderlosen Arbeitskollegen.</strong></p>
<div>
<p>Bis zu zwei Stunden wöchentlich arbeiten Väter länger als ihre Kollegen ohne Kinder.</p>
</div>
<p>Auf dieses Ergebnis kam das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) dank «Mikrozensus 2010», einer Haushaltsbefragung vom vergangenen Jahr. Der Untersuchung zufolge arbeiten 25- bis 39-jährige <strong>Väter</strong> im Wochenschnitt zwei Stunden länger als ihre Kollegen ohne Kinder. Ebenfalls ein interessanter Trend zeigt sich bei den Arbeitszeiten der Ü40-Männer: Während Alleinstehende dann eher weniger arbeiten, steigt die Anzahl Arbeitsstunden bei Familienvätern sogar etwas an.</p>
<div id="rectangle_detail">
<div>
<div>Windeln wechseln, Hausarbeit, Zankereien – nach einem langen Arbeitstag wartet auf einen arbeitstätigen Vater zuhause tatsächlich nicht immer Erfreuliches. Bleibt manch ein Familienmann deshalb länger im Büro und drückt sich so vor seinen privaten Verpflichtungen? Das sei nicht der Hauptgrund, sagt Martin Bujard, wissenschaftlicher Mitarbeiter des BiB im Gespräch mit Spiegel Online. Seine Schlussfolgerung ist pragmatischer: «Viele Frauen machen bei der <a title="Geburt" href="http://http://www.hebamme4u.net/geburt.html" target="_blank">Geburt</a> eines Kindes Mutterschaftsurlaub und reduzieren danach ihre Erwerbstätigkeit. Väter müssen dann für das fehlende Einkommen sorgen.»</div>
</div>
</div>
<p>So festige sich die klassische Rollenverteilung in der Familiendynamik, erläutert Bujard gegenüber Spiegel Online. Ist also die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt und das lockere, unkonventionelle Familienbild der Gegenwart etwa nur eine Illusion? So sei es dann doch nicht ganz, sagt Bujard. <a title="Väter" href="http://www.hebamme4u.net/baby/wochenbett/maenner-0.html" target="_blank">Väter</a> seien generell durchaus bereit, ihr Engagement für die Familie auch mal in den Haushalt zu verlagern. «Um innerhalb der Familie für eine gerechtere Arbeitsverteilung zu sorgen, brauchen Väter offensichtlich Unterstützung und Anreize seitens der Liebsten.»</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,803790,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a></p>
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		<title>Weg vom Stillzwang</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil Mütter und das Fachpersonal an Geburtskliniken Kritik am Stillzwang äusserten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weil Mütter und das Fachpersonal an Geburtskliniken Kritik am Stillzwang äusserten, will Unicef ihr Stilllabel «babyfreundliches Spital» überarbeiten. Die Kliniken sollen mehr Spielraum erhalten</strong>.</p>
<div><strong>Viele Mütter fühlen sich beim Thema Stillen zu stark unter Druck gesetzt.</strong></div>
<p>Mütter, die an einer Klinik mit dem Unicef-Label «babyfreundliches Spital» entbinden, und Fachpersonal kritisierten, dass ein hoher Druck ausgeübt werde, um die Frauen zum Stillen zu überreden. Das ist in einem Bericht vom Tages-Anzeiger von heute zu lesen. Das geht bis hin zum Stillzwang. Auf die individuellen Bedürfnisse von Mutter und Kind einzugehen, sei kaum mehr möglich, sagten Mitarbeiter der zertifizierten Spitäler in einer Befragung der Unicef.</p>
<p>Das Label «Babyfreundliches Spital» will das Stillen fördern. Seit der Einführung Anfang der 1990er Jahre ist auch die Anzahl der Mütter, die ihre Kinder stillen, gestiegen. Doch das ist mit einem hohen Preis verbunden. Die zertifizierten Spitäler müssen Stillquoten erfüllen. Gestillte Babys dürfen nur in aussergewöhnlichen Fällen Fertigmilch bekommen. «Aus Sorge, das Baby könnte durch die Hilfsmittel oder zusätzliche Nahrung vom Saugen an der Brust abgehalten werden, wird bei Mutter und Kind die Schmerzgrenze ausgereizt, etwa bei einer Brustentzündung oder wenn das Kind nicht richtig trinkt», schreibt der Tages-Anzeiger.</p>
<p>Dieser Kritik will sich Unicef nun annehmen und will ihre Richtlinien für das Label lockern. Die Spitäler sollen mehr Spielraum in schwierigen Fällen erhalten. Zudem werden die Stillquoten gesenkt. Das soll aber nicht dazu führen, dass Frauen weniger <a href="http://www.hebamme4u.net/baby/stillen.html" target="_blank">stillen</a>. Die Organisation will nämlich die Stillförderung durch Hebammen und Mütterberaterinnen ausserhalb des Spitals voran treiben.</p>
<p>Text: Angela Zimmerling am 19.10. 2011</p>
<p>Quelle: Familienleben. ch</p>
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		<title>BAG Mehr Sicherheit für Kinder: Kinder vor schweren Stürzen schützen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Säuglinge und Kleinkinder vor schweren Stürzen schützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stürze stellen eine große Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder dar.  Mehr als 123.000 Kinder unter fünf Jahren erleiden pro Jahr einen  Sturzunfall, der ärztlich behandelt werden muss. Um Stürzen vorzubeugen,  startet die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder  e.V. die Kampagne „Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!“ am  heutigen Kindersicherheitstag 2011. Unter der Schirmherrschaft von  Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wendet sich die  Aufklärungskampagne an Eltern, Kinder, Erzieherinnen und Erzieher. Die  Kampagne läuft bis zum Jahr 2014.<br />
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr sagt zum Start dieser Kampagne:  „In den letzten Jahren haben wir in der Unfallprävention wichtige  Erfolge erzielt. Weniger Kinder erlitten tödliche Unfälle. Aber dennoch  ist gerade im Bereich Sturzprävention noch viel zu tun. Denn fast die  Hälfte aller Kinderunfälle wird durch Stürze verursacht. Bei der  Prävention von Stürzen geht es nicht darum, Kinder in ihrem natürlichen  Bewegungsdrang einzuschränken. Denn wir wissen, Kinder mit großer  Bewegungserfahrung sind besser vor Stürzen geschützt. Daher ist der  Ansatz, die Fähigkeiten der Kinder zu stärken, genau richtig. Hier setzt  die heute vorgestellte Kampagne an.“<br />
Die meisten Unfälle ereignen sich im eigenen Zuhause. Schwere Stürze  haben nach einer Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von  Kindern und Jugendlichen in den meisten Fällen eine  Schädel-Hirn-Verletzung für die Kleinen zur Folge. Außerdem sind sie  nach Ersticken, Ertrinken und Wohnungsbränden die häufigste Todesursache  bei kleinen Kindern und Säuglingen.<br />
„Mit unserer Sturzkampagne wollen wir Kinder und Erwachsene  gleichermaßen ansprechen. Kinder sollen vielfältige Bewegungserfahrungen  machen, ihr Umfeld bewusster wahrnehmen und Risiken einschätzen lernen.  Erwachsene müssen für mögliche Sturzgefahren sensibilisiert werden“,  erklärt Dr. Stefanie Märzheuser, Präsidentin der  Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und  Kinderchirurgin an der Berliner Charité: „Darüber hinaus ist es wichtig,  dass Erwachsene unkalkulierbare Risiken vermeiden und mit Kindern  sicheres Verhalten üben.“<br />
Die BAG fördert die Aufklärungskampagne mit dem Infoblatt „10 Regeln  gegen Stürze“, mit Sicherheitsinformationen zu Produkten, die an  Sturzunfällen beteiligt sind, und mit Tipps zur Vermeidung von  Sturzunfällen in den Social Media. Kindertagesstätten erhalten  Arbeitshilfen für Kita-Aktionen, um das Thema Stürze in den  pädagogischen Alltag einzubinden.<br />
Gleichzeitig sollen spielerische Angebote die Risikokompetenz von  Kindern stärken, ihre motorischen Fähigkeiten fördern und das  Gefahrenbewusstsein von kleinen Mädchen und Jungen schulen.<br />
Weitere Informationen unter www.kindersicherheit.de</p>
<p><em>Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für  Gesundheit und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für  Kinder e.V. vom 9.6.2011</em></p>
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		<title>Fahrradhelm wird zur tödlichen Gefahr</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 08:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Helmtragen beim Spielen auf dem Spielplatz ist gefährlich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Helmtragen beim Spielen auf dem Spielplatz ist gefährlich</h2>
<div><strong>Jährlich verletzen sich rund 492.000 Kinder unter 15 Jahren  in Heim und Freizeit so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen</strong>&nbsp;</p>
<div><a rel="lightbox[3942]" href="http://www.cleankids.de/wp-content/uploads/2010/01/logo-bag.gif"><img title="Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V." src="http://www.cleankids.de/wp-content/uploads/2010/01/logo-bag.gif" alt="" width="105" height="105" /></a>Beim  Spiel auf dem Spielplatz hatte ein achtjähriges Mädchen in Oberhausen  seinen Fahrradhelm nicht abgesetzt. Sie ist damit in den Maschen einer  Hängebrücke hängen geblieben und hatte sich so stranguliert. Am 30. März  ist sie ihren schweren Verletzungen erlegen. „So ein tragischer Unfall  kann vermieden werden, wenn Eltern und ältere Kinder darauf achten, dass  beim Spiel auf dem Spielplatz immer der Helm abgenommen wird“, sagt  Martina Abel von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für  Kinder e.V. heute in Bonn. „So richtig und wichtig ein Helm beim  Fahrradfahren ist, so gefährlich kann er werden, wenn er nicht zur  rechten Zeit auf dem Spielplatz abgesetzt wird.“</div>
<div>Jährlich verletzen sich rund 492.000 Kinder  unter 15 Jahren in Heim und Freizeit so schwer, dass sie ärztlich  versorgt werden müssen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat  im Jahr 2008 fast 40.000 Unfälle mit Spielplatzgeräten registriert – und  dabei handelt es sich nur um die Spielplatzunfälle auf Schulhöfen und  Außengeländen von Kindertageseinrichtungen während der Betreuungszeiten.  Auf diese hohe Zahl kommt zusätzlich eine große Zahl von  Spielplatzunfällen im öffentlichen und privaten Bereich (Quellen: BAG  Mehr Sicherheit für Kinder e.V., DGUV).</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.<br />
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit  Sitz in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Die BAG informiert durch  Veröffentlichungen auf ihrer Webseite </em><a href="http://www.kindersicherheit.de/"><em>www.kindersicherheit.de</em></a><em> und in ihrem Internetforum </em><a href="http://www.elternforum-kindersicherheit.de/"><em>www.elternforum-kindersicherheit.de</em></a><em> über Kinderunfälle und deren Verhütung und gibt zahlreiche Broschüren  zur Kindersicherheit heraus. Gemeinsam mit dem Hauptförderer Johnson  &amp; Johnson und unterstützt durch das Bundesministerium für Gesundheit  setzt sich die BAG dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren, innovative  Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit sowie Kooperationen auf  nationaler und internationaler Ebene voran zu bringen. Mitglieder sind  unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und  technische Dienstleister</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V.<br />
Heilsbachstr. 13<br />
53123 Bonn<br />
Tel. (0228) 688 34-0</p>
<p>Eltern-Hotline 688 34-34</p>
<p><a href="mailto:info@kindersicherheit.de">info@kindersicherheit.de</a><br />
<a href="http://www.kindersicherheit.de/">www.kindersicherheit.de</a></p>
</div>
<p><strong><a rel="next" href="http://www.cleankids.de/2010/04/07/havells-sylvania-ruft-15w-10-000-h-10-year-mini-lynx-fast-start-energiesparlampe-zuruck/3960"><br />
</a></strong></p>
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</form>
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		<title>Bundestag debattiert über Präimplantationsdiagnostik</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 08:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Embo. PID. Präimplantationsdiagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Embryonen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie. schwanger. Schwangerschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[ Präimplantationsdiagnostik: Diskussion im Bundestag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Der Bundestag debattiert am 14. April ohne die übliche  Fraktionsdisziplin über den künftigen Umgang mit der  Präimplantationsdiagnostik (PID). Der Aussprache liegen drei  Gesetzentwürfe zugrunde, die von einem strikten Verbot bis zu einer  eingeschränkten Zulassung des umstrittenen Verfahrens reichen. Bei der  PID werden Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind,  vor der Einpflanzung in die Gebärmutter auf etwaige Krankheiten  untersucht und eventuell verworfen. Die Diskussion war nach einer  Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Leipzig vom vergangenen Juli in  Gang gekommen, der zufolge die PID nach dem 1991 in Kraft getretenen  Embryonenschutzgesetz nicht verboten ist.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Den weitgehendsten  Gesetzentwurf (17/5451), mit dem die PID eingeschränkt erlaubt werden  soll, haben mit 215 die meisten Abgeordneten aus allen Fraktionen  unterzeichnet. Zu den Initiatoren zählen die gesundheitspolitische  Sprecherin der FDP, Ulrike Flach, und den CDU-Abgeordnete Peter Hintze.</span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;"><br />
</span></strong></p>
<p>Die strikten Gegner von Erbguttests an Embryonen um die  gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen,  Birgitt Bender, und den stellvertretenden Vorsitzenden der  Unionsfraktion, Johannes Singhammer (CSU), konnten für ihren  Gesetzentwurf (17/5450) insgesamt 192 Unterzeichner aus allen Fraktionen  gewinnen. Eine weitere Abgeordnetengruppe um den Ethikexperten der  SPD-Fraktion, René Röspel, und die Sprecherin für Bildungspolitik und  Biotechnologie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Priska Hinz, will das  Verfahren „grundsätzlich“ verbieten, in Ausnahmefällen aber „für nicht  rechtswidrig“ erklären. Ihren Gesetzentwurf (17/5452) unterzeichneten 36  Abgeordnete aller Fraktionen, unter ihnen auch Bundestagspräsident  Norbert Lammert (CDU).<br />
Dem Entwurf der Abgeordnetengruppe um Flach und Hintze zufolge soll die  PID nach verpflichtender Aufklärung und Beratung sowie dem positiven  Votum einer Ethikkommission zulässig sein, wenn ein oder beide  Elternteile die Veranlagung für „eine schwerwiegende Erbkrankheit in  sich tragen oder mit einer Tot- oder <a title="Fehlgeburt" href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft/fehlgeburt.html" target="_blank">Fehlgeburt</a> zu rechnen ist“. Zur  Begründung heißt es: „Dadurch können bereits vor Einleitung der  <a title="Schwangerschaft" href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft.html" target="_blank">Schwangerschaft</a> Fehl- und Totgeburten und die Weitergabe von besonders  schweren Erkrankungen an das zukünftige Kind verhindert und schwere  Belastungen, insbesondere von den betroffenen Frauen, aber auch den  Familien insgesamt, abgewendet werden.“ Die Diagnostik müsse an  lizenzierten Zentren erfolgen.<br />
Die Abgeordneten schreiben weiter, ein explizites Verbot der PID mache  es „einschlägig vorbelasteten Paaren praktisch unmöglich“, eigene  genetisch gesunde Kinder zu bekommen, und stehe im Widerspruch zu der  Möglichkeit der Frau, bei einem im Wege einer Pränataldiagnostik  festgestellten schweren genetischen Schaden des Embryos und bei  Vorliegen der medizinischen Indikation die Schwangerschaft abbrechen zu  lassen. Der Bundesgerichtshof habe in seinem Urteil aus dem Juli 2010  darauf hingewiesen, „dass es widersprüchlich wäre, einerseits die  belastenden Schwangerschaftsabbrüche“ straffrei zu lassen und  andererseits die PID, „die auf einem weitaus weniger belastenden Weg  dasselbe Ziel verfolgt, bei Strafe zu untersagen“.<br />
Die PID-Gegner um Singhammer und Bender argumentieren, die Anwendung der  PID gefährde „die Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt“. Weiter heißt  es in dem Gesetzentwurf, der soziale Druck auf Eltern, „ein gesundes  Kind haben zu müssen“, werde erhöht. Die Werteordnung des Grundgesetzes  bestimme ausdrücklich, dass jeder Mensch den gleichen Anspruch auf Würde  und die gleichen Rechte auf Teilhabe besitze – mit einer Zulassung der  PID werde dieses Wertgefüge „nachhaltig beschädigt“.<br />
Die Abgeordneten schreiben in ihrem Entwurf, auch bei Spätabtreibungen  sei eine Aussortierung aufgrund von Behinderung „ausdrücklich nicht mehr  zulässig“. Voraussetzung sei vielmehr eine Gefahr für die körperliche  und seelische Gesundheit der Schwangeren. Einige der mittels PID  diagnostizierten Erkrankungen könnten „schon allein aufgrund ihrer  vergleichsweise geringen Folge eine solche Gefahr von sich aus schon  nicht begründen“.<br />
Die Gruppe um Röspel und Hinz will dann eine Ausnahme vom PID-Verbot  machen, wenn bei beiden Eltern oder einem Elternteil eine humangenetisch  diagnostizierte Disposition vorliegt, „die mit einer hohen  Wahrscheinlichkeit zu Fehl- oder Totgeburten oder zum Tod des Kindes im  ersten Lebensjahr führen kann“. Zudem müsse vor der Diagnostik eine  Beratung angeboten werden. In dem Gesetzentwurf wird ferner verlangt,  dass die PID künftig in einem lizenzierten Zentrum stattfindet und dass  die Entscheidung im Einzelfall durch eine Ethikkommission, die durch die  Bundesregierung berufen wird, erfolgt. Eine PID hingegen, die der  „Wunscherfüllung der Zusammensetzung genetischer Anlagen von Kindern  nach dem Willen der Eltern dienen soll“, bleibe damit weiterhin  verboten, heißt es in dem Gesetzentwurf weiter.</p>
<p><em>Quelle: heute im bundestag vom 13.4.2011</em></p>
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		<item>
		<title>„Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter“</title>
		<link>http://www.schwangerschaft-geburt-stillen.de/index.php/archives/364</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 09:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<description><![CDATA[Gleichzeitig erste Auswertungen aus der telefonischen Anlaufstelle in Ulm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Sprechen hilft!“ startet die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a. D., eine bundesweite Aufklärungskampagne. Die Unabhängige Beauftragte möchte damit das Thema sexueller Kindesmissbrauch über aktuelle Skandalfälle hinaus auf der Tagesordnung halten und Betroffenen Mut machen, ihr Schweigen zu brechen. Eingerichtet ist hierfür eine bundesweite telefonische Anlaufstelle.<br />
Seit nunmehr vier Monaten können sich dort Betroffene und Menschen, die Missbrauch in ihrem Umfeld wahrnehmen, anonym und vertraulich an Fachleute wenden und über das Erlebte sprechen. „Die Anruferinnen und Anrufer bestätigen uns, wie wichtig es ist, sich überhaupt erstmals jemandem anzuvertrauen – oftmals Jahrzehnte nach der Tat“, sagte Dr. Bergmann bei der Vorstellung der Kampagne in Berlin. „Mit dem Reden können sie sich selbst ein Stück von der Vergangenheit befreien und den Tätern Macht nehmen.“, so die Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung. Jede und jeder einzelne in der Gesellschaft sei aufgefordert, nicht weg zu sehen, Kindern Glauben zu schenken und den Tätern keine Handlungsspielräume zu lassen.</p>
<p>Der Slogan der Kampagne lautet deshalb: Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter.<br />
Der renommierte Filmemacher Wim Wenders („Buena Vista Social Club“, „Himmel über Berlin“) hat für die beiden Kampagnenspots, die ab dem 21. September auf allen großen TV-Sendern zu sehen sind, die Regie geführt. Seine Frau Donata Wenders nahm gemeinsam mit dem Schweizer Fotografen Alberto Venzago die Porträts für Plakate, Flyer und Postkarten auf. Alle Künstler haben die Kampagne pro bono umgesetzt. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen ein Mann beziehungsweise eine Frau mittleren Alters, der oder dem der Mund zugehalten wird. „Ich habe selbst ein paar Mal erlebt, welche Befreiung es darstellt, wenn jemand endlich über etwas sprechen kann“, sagte Wim Wenders vor Journalisten in Berlin, „ich bin dankbar, dass ich an dieser Kampagne teilnehmen durfte, die hoffentlich die Kraft hat, dieses Leid lindern zu helfen, was zuerst durch Missbrauch, dann aber auch durch das Schweigen darüber entstanden ist.“<br />
Neben der Kampagne wurden auf der Pressekonferenz erste wissenschaftliche Ergebnisse zur Nutzung der telefonischen Anlaufstelle präsentiert: Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm hat die Angaben jener Anrufenden anonym ausgewertet, die sich damit einverstanden erklärten. Insgesamt 2.500 Anrufe und Briefe haben die Unabhängige Beauftragte und ihr Team in den vergangenen fünf Monaten erreicht. Von den Anrufenden haben sich 60 Prozent noch nie jemandem anvertraut. Einmaliger Missbrauch wurde selten berichtet, die meisten wurden mehrfach und wiederkehrend missbraucht.</p>
<p>„Wir haben festgestellt, dass Frauen häufiger im familiären Umfeld und Männer eher in Institutionen missbraucht wurden“, sagte Professor Fegert bei der Vorstellung der Ergebnisse seiner Begleitforschung.<br />
„Das Durchschnittsalter der Anrufenden liegt bei 50 Jahren. Der Missbrauch liegt also meist viele Jahre, oft Jahrzehnte zurück“, so der Wissenschafter. 80 Prozent der Betroffen erzählten frühestens 20 Jahre nach der Tat von ihren Erlebnissen, viele sogar erst nach 40 bis 50 Jahren, auch viele 70- bis 80-Jährige seien unter den Anrufenden.<br />
Fast alle Betroffenen hinterlassen Botschaften an die Politik in der Anlaufstelle. Die häufigste Botschaft lautet: mehr Therapie- und Beratungsstellen für Betroffene.<br />
Im März 2010 hat die Bundesregierung Dr. Christine Bergmann zur Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs berufen. Damit reagierte die Bundesregierung auf die vielen Fälle sexuellen Missbrauchs, die Anfang des Jahres bekannt wurden. Zu den Hauptaufgaben der Unabhängigen Beauftragten gehört es, Ansprechpartnerin für Betroffene sexuellen Missbrauchs zu sein und ihre Anliegen an die Politik und in die Öffentlichkeit zu vermitteln. Sie spricht Empfehlungen für die Bundesregierung und den Runden Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch aus und macht Vorschläge, wie Betroffenen materiell und immateriell geholfen werden kann – und wie Kinder noch besser geschützt werden können.<br />
Telefonische Anlaufstelle: 0800-22 55 530<br />
Weitere Informationen zur Kampagne unter:</p>
<p><a href="http://www.sprechen-hilft.de/" target="_blank">www.sprechen-hilft.de </a> und <a href="http://www.beauftragte-missbrauch.de/" target="_blank">www.beauftragte-missbrauch.de</a></p>
<p><a href="http://www.beauftragte-missbrauch.de/" target="_blank"><br />
</a><br />
Quelle: Pressemitteilung der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs vom 21.9.2010</p>
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		<title>Ich war endlich Hebamme</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 10:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwangere Hebamme unerwünscht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jawohl&#8230;&#8230;.Nur wollte mich keiner mehr. Duch die Schwangerschaft waren alle meine schönen Pläne für die Katz. Schwangere Hebammen, stellt keiner ein.</p>
<p>Dabei hatte ich zwei so tolle Optionen. Einmal war ich total wild darauf im Ausland zu arbeiten. Es gab damals nicht so viele Möglichkeiten dazu. Also hatte ich micht beim Deutschen Entwicklungsdienst beworben, und wolllte nach Südamerika.</p>
<p>Alternativ war da noch eine kleine Privatklinik in München, bei der ich mich beworben hatte. Nur so als Notlösung.</p>
<p>Ich wollte weg, raus aus dem Mief, und kam auf direktem Weg wieder rein. Nämlich in Omas 70sten Geburtstag. Horror.</p>
<p>Mein Vater holte mich also ab. Wie erwähnt, was das familiäre Verhältnis kompliziert und schwierig. Er wußte nichts von mir. Nichts von der Ausbildung, nichts von den Schwierigkeiten, und auch nichts von meinen Plänen.</p>
<p>Man wurde erst mit 21 volljährig, und ob ich für das Ausland sein Einverständnis bekommen hätte, weiß ich bis heute nicht. Deswegen auch die Option in München.</p>
<p>Rückblickend glaube ich, dass ich dort nicht besonders lange geblieben wäre, von daher war diese verpasste Gelegenheit nicht so schlimm. Das Ausland läuft mir immer noch hinterher, aber man kann nicht alle nachholen im Leben.</p>
<p>Jung und doof wie ich war, hatte ich halt keine wirkliche Peilung. Eigentlich wußte ich nur, was ich nicht wollte.</p>
<p>Bis heute weiß  ich noch den genauen Worlaut, meiner Beichte, dass ich schwanger wäre. Cool kalkuliert, während der Fahrt, damit er sich nicht nur darauf konzentrieren konnte.</p>
<p>Auch seine Reaktion ist mir immer noch sofort gegenwärtig. Danach sprach er kein Wort mehr mit mir. Er nahm mich auch nicht erst mit nach Hause, sondern lieferte mich gleich bei der Oma ab.</p>
<p>Doppelmoral hoch Drei&#8230;.denn er hatte selber ein &#8220;uneheliches&#8221; Kind, wie das hieß, und meine Stiefmutter ebenfalls. Sie dazu noch von einem verheirateten Mann.</p>
<p>Allerdings dachte mein Vater, ich wisse nichts von seinem &#8220;Fehltritt&#8221;.</p>
<p>So war das&#8230;.ich war und blieb das Schwarze Schaf, und wurde und auch noch zur Familienschande. Natürlich hatte ich gewußt, dass keiner erfreut sein würde. Schließlich lebte ich nicht auf dem Mond. Womit ich nicht gerechnet hatte, waren die Maßstäbe, die wohl nur für mich galten, nicht für meine Eltern.</p>
<p>Da kam ich also daher, geheimnisvoll gesegneten Leibes, denn den Vater kannte keiner aus der Familie.  Es war auch nicht wirklich wichtig, denn der &#8220;Papa&#8221; wußte auch nichts von seinem Glück. Er hatte sich gertrennt, und wegen eine Kindes geheiratet zu werden, ließ mein Stolz nicht zu.</p>
<p>Nienich, das wußte ich&#8230;&#8230;.</p>
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