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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Krankenhaus</title>
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	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
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		<title>Müssen Frauen ab 1.7.10 auf Hebammenhilfe verzichten?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Versicherungsprämien und Gebührenverordnung gefährden die flächendeckende Versorgung mit Hebammen in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien – bei stagnierenden Einnahmen – verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden. War es früher selbstverständlich, dass eine Hebamme neben Vorsorge und Wochenbettbetreuung auch Geburten begleitet hat, so ist deren Anteil parallel zum Anstieg der Haftpflichtprämien drastisch gesunken.<br />
Von den freiberuflichen Hebammen sind gerade noch 23 Prozent mit Geburten als Beleghebamme, im Geburtshaus oder zu Hause tätig, obwohl es einen anhaltenden Trend gibt, Stellen für angestellte Hebammen in Kliniken abzubauen und stattdessen ins Belegsystem umzuwandeln. Ab dem 1.7.2010 erreichen die Haftpflichtprämien der Hebammen eine Höhe, die befürchten lässt, dass die Versorgung der Frauen nicht mehr flächendeckend sichergestellt werden kann. Den massiven Prämiensteigerungen stehen Gebühren gegenüber, die ohnehin inakzeptabel niedrig sind. Für die Betreuung einer Geburt, inklusive acht Stunden vor der Geburt und drei Stunden danach, bekommt die Hebamme 237 Euro für eine Geburt im Krankenhaus, 445 Euro für eine Geburt im Geburtshaus und 537 Euro für eine Hausgeburt.<br />
Bei einer Rundumbetreuung, mit Vorsorge, Kursen, Geburt, Wochenbett und Stillzeit betreut eine klinisch tätige Hebamme ca. 30 Frauen im Jahr, außerklinisch etwa 10 Frauen. Bei allen reichen nun die Einnahmen aus der Geburtshilfe gerade mal zur Deckung des neuen Versicherungsbeitrages von 3.689 Euro.<br />
Auch ohne Geburtshilfe ist es um die Einkommen der freiberuflichen Hebammen nicht rosig bestellt. Für einen Hausbesuch im Wochenbett erhält die Hebamme 26,52 Euro. Nach Abzug aller Kosten bleiben davon durchschnittlich 7,50 Euro. Durch diese Schieflage zwischen Einkommen und Ausgaben ist die Existenz vieler Hebammen akut gefährdet!<br />
Deshalb hatte der Deutsche Hebammenverband große Hoffnungen in die Verhandlungen mit den Krankenkassen über den „Ausgleich der Haftpflichtprämienerhöhung“ gesetzt. Leider wurden diese Verhandlungen am 29. März 2010 für gescheitert erklärt. „Der Grund für das Scheitern“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes, „sind die Spitzenverbände der Krankenkassen, die nicht bereit sind, die Vergütung für Hebammenleistungen auf ein Niveau anzuheben, das der hohen Verantwortung des Hebammenberufes gerecht wird und die massiv gestiegenen Versicherungsprämien kompensieren könnte. Die Schieflage wird zu einem reduzierten Angebot außerklinischer Geburtshilfe und Beleggeburten führen. Dadurch wird zukünftig das Recht der Frauen auf eine freie Wahl des Geburtsortes ausgehebelt“, so die Präsidentin.<br />
Verschärft wird diese Situation auch dadurch, dass zunehmend wohnortnahe geburtshilfliche Abteilungen an Kliniken aus Rentabilitätsgründen schließen. Dies könnte innerhalb weniger Jahre zu einer Monopolstellung großer geburtshilflicher Versorgungszentren führen. Auf dem freien Markt bewirken Monopolisierung und fehlende Konkurrenz immer eine Reduzierung, bzw. Verschlechterung des Leistungsangebotes. Dies befürchtet der Hebammenverband nun auch für die geburtshilfliche Situation in den Krankenhäusern. Die Leidtragenden sind die Mütter und Kinder mit ihren Familien, die dieser desolaten Versorgungssituation ausgeliefert sind.<br />
„Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, dass Hebammen wegen der drückenden Last der Haftpflichtprämien und der unzureichenden Anpassung der Gebühren die Geburtshilfe aufgeben müssen“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes. „Zumal die Erhöhung der Haftpflichtprämie nicht durch einen Anstieg der Schadensfälle verursacht worden ist, sondern durch massiv angestiegene Pflegekosten der Geschädigten. Deshalb dürfen diese hohen Schadensaufwendungen auch nicht den Hebammen aufgebürdet werden. Wenn es in dieser Angelegenheit keine zeitnahe Korrektur gibt, wird die flächendeckende Versorgung spätestens zum 1.7.2010 zusammenbrechen. Deshalb appellieren wir an die Politik! Wenn sie ihrem Sicherstellungssauftrag nachkommen will, muss sie sich gemeinsam mit uns für eine rasche politische Lösung einsetzen“, so die Vorsitzende abschließend.<br />
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. vom 7.4.2010</p>
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		<title>Zukunftspläne</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 08:27:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mein Baby kommt im Februar, und was dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schwangerschaft hatte ich sehr viel Zeit zum Nachdenken. Meine Verwandtschaft  auch. Um mich herum wurden diverse Pläne geschmiedet, aber mich fragte weiter keiner.</p>
<p>Rückblickend war ich noch ein Kind, aber ich bekam ein Baby. Hin und her gerissen zwischen Wunsch und Wirklichkeit saß ich da. Wir waren das, was man heute ein Patchworkfamilie nennt. Die Familien meiner beiden Mütter, waren dermaßen unterschiedlich geprägt, dass ich immer für einen Teil von ihnen etwas falsch machte. Nun wohnte ich aber bei der &#8220;richtigen&#8221; Familie, hörte nichts von meinem Vater, den Geschwistern und auch nicht von seiner Frau.</p>
<p>Also fühlte ich mich ihnen verplichtet. Unterschwellig wurde auch tagtäglich daür gesorgt, dass ich nie vergaß wie dankbar ich zu sein hatte.</p>
<p>Im Haus meiner Oma wurde eine Dachwohnung frei. Sie war möbliert und dort sollte ich einziehen. Dieses Haus war damals schon uralt, kalt und feucht. Es gab einen Kohleofen, der ständig ausging. Im Winter hatte man Eiszapfen am Fenster und im Sommer ging man da oben ein.</p>
<p>Meine Oma war zunächst nur mäßig begeistert.</p>
<p>Und ich? Horror! Mir standen die Haare zu Berge!!</p>
<p>Ich hasste damals schon Abhängigkeiten.</p>
<p>Also plante ich alleine vor mich hin. Im Februar war der Errechnete Termin. Im März wurde die Wohnung frei, und ich ergab mich zunächst meinem Schicksal.</p>
<p>Nunja, nicht so ganz, denn ein Anruf in einem der Krankenhäuser öffnete mir eine winzige Tür. Sie suchten dringend eine Hebamme. Allerdings viel früher, sofort und am besten gestern.</p>
<p>Trotzdem schwebte ich auf Wolken, soweit es mit dickem Bauch möglich war. Meine Hoffnung war, dass in diesem alten Gemäuer so schnell keine Kollegin arbeiten wollen würde.  Eine kleine Stadt am Rande der Ruhrgebiets war und ist sicher auch nicht sonderlich attraktiv.</p>
<p>Blieb noch das neue Haus. in dem ich mein Kind bekommen wollte.</p>
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		<title>Mein Baby wird ein Mädchen!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:57:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hebamme mit Fernweh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fiel nämlich kein Jungenname ein. Daran kann man vielleicht sehen, wie kindisch ich noch war.</p>
<p>Alle Versuche mir einen Jungennamen schmackhaft zu machen waren vergebens.  Zum Glück war wenigstens mein schreckliche Überlkeit verschwunden. Im Rückblick war sie mit Sicherheit nicht unerheblich mit der großen Belastung  zu erklären.</p>
<p>Freund weg, Examen, mein gespanntes Verhältnis zu meinem Elternhaus und die Verwandtschaft waren wohl etwas viel. Ich nahm insgesamt nur acht Kilo zu. Und das, obwohl ich ständig nur &#8220;herumhing&#8221;. Vor lauter Langeweile begann ich wieder zu häkeln und zu stricken. Ich hasse Handarbeiten!!!</p>
<p>Aber meine Oma liebte ich sehr, und ich wollte wenigstens etwas Dankbarkeit zeigen.</p>
<p>Natürlich kreisten meine Gedanken vorrangig um meine Zukunft. Es musste etwas geschehen. Das war klar.</p>
<p>Damals hatte mach acht Wochen Mutterschutz, es gab weder Kindergeld, kein Elterngeld und über etwaige Beihilfen war ich nicht informiert.</p>
<p>Im örtlichen Krankenhaus zu arbeiten kam nicht in Frage. Dort wurde eine miserable Geburtshilfe praktiziert. In der benachbarten Kreisstadt gab es zwei Krankenhäuser. Eines davon wollte ich testen, indem ich dort selber entbinden würde. Es war ein Neubau und sehr modern eingerichtet.</p>
<p>Die zweite Option war ein altes Haus, in dem ich selber geboren wurde.</p>
<p>Aber wie sollte das gehen? Ein Baby und voll arbeiten? Dazu kam noch ein weiter Fahrweg. Da saß ich nun fest. Ausgerechnet ich mit meinen hochfliegenden Plänen. Kleinstadtmief und Dorftratsch statt großer weiter Welt-</p>
<p>Ich wusste  zum  Glück nicht, dass mich mein Fernweh nie verlassen würde.</p>
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		<title>Prüfungen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:40:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die ersten Schritte zur Hebamme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwelche Prüfungen nicht zu bestehen, war in meiner Familie kein Thema. Besonders mein Vater setzte voraus, dass keine seiner Töchter durchfallen wird.</p>
<p>Punkt.</p>
<p>Ich also zur Abschlussprufung in die Wallachei.  Der Ort bestand aus dem Krankenhaus, einem Kloster und dem wichtigen Büdchen oder Koisk.</p>
<p>Ende, mehr war da nicht. Davon ist mir bis heute ein Trauma gblieben. Schon die Vorstellung ländlich wohnen zu sollen lässt mich grausen. Und das, obwohl ich in einem Dorf aufgewachsen bin.</p>
<p>Man muss nicht raten, denn sonst wäre ich keine Hebamme geworden. Natürlich bestand ich, und für die Umstände nicht einmal so schlecht.</p>
<p>Aber die nächste Herausforderung war schon in Sicht. Um in die Hebammenschule aufgenommen zu werden, mußte man dort eine Aufnahmeprüfung machen. Es gab damals schon mehr Bewerberinnen als Plätze.</p>
<p>Meine Zimmerkollegin, die mir diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte, fiel übrigens mit Pauken und Trompeten durch. Ich nicht!! Erwähnte ich schon, dass ich schließlich Hebamme werden wollte??</p>
<p>An diesem Tag lernte ich ein junges Mädchen kennen, die heute noch meine Freundin ist. Nicht zu fassen, aber natürlich wußten wir das damals nicht. Junge Mädchen sind wir auch nicht mehr.</p>
<p>Im Oktober 1971 war ich am Ziel. Die Ausbildung begann. Ich war nicht mehr auf dem Land, sondern geradezu in einer Großstadt.  Man wurde erst mit einunzwanzig volljährig, und mußte in der Schule wohnen. Das war mir völlig egal. Alles war besser als Klosterschule oder der letzte Job.</p>
<p>Dachte ich jedenfalls.</p>
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