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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Krankenhaus</title>
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	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
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		<title>Weg vom Stillzwang</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil Mütter und das Fachpersonal an Geburtskliniken Kritik am Stillzwang äusserten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weil Mütter und das Fachpersonal an Geburtskliniken Kritik am Stillzwang äusserten, will Unicef ihr Stilllabel «babyfreundliches Spital» überarbeiten. Die Kliniken sollen mehr Spielraum erhalten</strong>.</p>
<div><strong>Viele Mütter fühlen sich beim Thema Stillen zu stark unter Druck gesetzt.</strong></div>
<p>Mütter, die an einer Klinik mit dem Unicef-Label «babyfreundliches Spital» entbinden, und Fachpersonal kritisierten, dass ein hoher Druck ausgeübt werde, um die Frauen zum Stillen zu überreden. Das ist in einem Bericht vom Tages-Anzeiger von heute zu lesen. Das geht bis hin zum Stillzwang. Auf die individuellen Bedürfnisse von Mutter und Kind einzugehen, sei kaum mehr möglich, sagten Mitarbeiter der zertifizierten Spitäler in einer Befragung der Unicef.</p>
<p>Das Label «Babyfreundliches Spital» will das Stillen fördern. Seit der Einführung Anfang der 1990er Jahre ist auch die Anzahl der Mütter, die ihre Kinder stillen, gestiegen. Doch das ist mit einem hohen Preis verbunden. Die zertifizierten Spitäler müssen Stillquoten erfüllen. Gestillte Babys dürfen nur in aussergewöhnlichen Fällen Fertigmilch bekommen. «Aus Sorge, das Baby könnte durch die Hilfsmittel oder zusätzliche Nahrung vom Saugen an der Brust abgehalten werden, wird bei Mutter und Kind die Schmerzgrenze ausgereizt, etwa bei einer Brustentzündung oder wenn das Kind nicht richtig trinkt», schreibt der Tages-Anzeiger.</p>
<p>Dieser Kritik will sich Unicef nun annehmen und will ihre Richtlinien für das Label lockern. Die Spitäler sollen mehr Spielraum in schwierigen Fällen erhalten. Zudem werden die Stillquoten gesenkt. Das soll aber nicht dazu führen, dass Frauen weniger <a href="http://www.hebamme4u.net/baby/stillen.html" target="_blank">stillen</a>. Die Organisation will nämlich die Stillförderung durch Hebammen und Mütterberaterinnen ausserhalb des Spitals voran treiben.</p>
<p>Text: Angela Zimmerling am 19.10. 2011</p>
<p>Quelle: Familienleben. ch</p>
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		<title>&#8220;Normale Geburt soll mehr Anerkennung erfahren&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 07:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Doktorarbeit zur normalen Geburt: braucht man so etwas? Leider ja wie es aussieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="@p430112-author_text">Dr. Christiane Krüger</div>
<div id="@p430112-department_id">Pressestelle</div>
<p><a href="http://www.idw-online.de/pages/de/institution1554">Hochschule für Gesundheit</a></p>
<div id="@p430112-official_date">27.06.2011 12:44</div>
<div id="@p430112-@l0-abstract">„Die  physiologische Geburt, die umgangssprachlich oft als normale Geburt  bezeichnet wird, muss in Deutschland wieder eine größere  gesellschaftliche Anerkennung und Bedeutung erfahren. Es ist  nachweislich so, dass eine physiologische Geburt bei gesunden  Schwangeren und Gebärenden gefördert wird, wenn die Frauen im Kreißsaal  ausschließlich von Hebammen betreut werden. Die Betreuung durch Hebammen  wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mutter  und Kind aus. Hierdurch werden medizinische Interventionen signifikant  seltener eingesetzt“, sagte Prof. Dr. Nicola Bauer heute in Bochum.</div>
<div id="@p430112-@l0-text">Die  im April 2010 an die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum berufene  Professorin für Hebammenwissenschaft hat auf dem Internationalen  Hebammenkongresses vom 19. bis zum 23. Juni in Durban (Südafrika) die  Ergebnisse ihrer Promotion vorgestellt, die ihre Forderung untermauern.</div>
<div>
<p>Bauer: „Die meisten schwangeren Frauen benötigen bei der Geburt kein  medizinisches Eingreifen. Denn nach den Kriterien der World Health  Organization sind etwa 70 bis 80 Prozent aller Schwangeren bei  Geburtsbeginn als gesund einzustufen. Dennoch steigt die Zahl der  geburtshilflichen Interventionen und Kaiserschnitte in Deutschland sowie  weltweit an. In Deutschland erleben nur 8,2 Prozent der gesunden  Schwangeren eine Geburt ohne medizinisches Eingreifen“.</p>
<p>In ihrer Dissertation mit dem Titel „Das Versorgungskonzept  Hebammenkreißsaal und die möglichen Auswirkungen auf Gesundheit und  Wohlbefinden von Mutter und Kind“ belegt Bauer, dass sich gesunde  Schwangere, die während der Geburt von Hebammen in einem  Hebammenkreißsaal im klinischen Setting betreut werden, nachweisbar  seltener medizinische Interventionen oder einen Kaiserschnitt erhalten,  dass sie im Geburtsverlauf häufiger ihre Position wechseln und häufiger  eine alternative Geburtsposition zur Geburt ihres Kindes einnehmen. „Die  Hälfte der Schwangeren in meiner Studie, die im Hebammenkreißsaal  betreut werden, erleben eine interventionsfreie Geburt, also eine  physiologische Geburt. In der Vergleichsgruppe im ärztlich geleiteten  Kreißsaal waren es nur 22,6 Prozent“, erläutert Prof. Bauer.</p>
<p>In ihrer Doktorarbeit untersuchte Nicola Bauer das in Deutschland neue  Versorgungskonzept Hebammenkreißsaal anhand einer Studie. Hierbei wurden  die Auswirkungen des Versorgungskonzeptes Hebammenkreißsaal im  Vergleich zum üblichen, ärztlich geleiteten Kreißsaalmodell verglichen.  Frauen der Hebammenkreißsaal-Gruppe haben deutlich häufiger spontan  geboren und eine signifikant niedrigere Kaiserschnittrate als Frauen in  der Arztkreißsaal-Gruppe. Auch beim Stillen gab es nachweislich  Unterschiede in den beiden Gruppen: Von Hebammen betreute Frauen stillen  häufiger. 72,8 Prozent der Frauen in der Hebammenkreißsaal-Gruppe  stillten noch acht Wochen nach der Geburt ihr Kind ausschließlich. In  der Kontrollgruppe waren es nur 47,4 Prozent. Der Gesundheitsstatus des  Neugeborenen wies direkt nach der Geburt keine signifikanten  Unterschiede auf.</p>
<p>„International sind in den Industrieländern steigende Raten von  Kaiserschnitten sowie medizinischen Interventionen während der Geburt zu  verzeichnen. Dies wird von Hebammenwissenschaftlerinnen weltweit mit  großer Sorge wahrgenommen und kritisiert“, fasst Prof. Bauer ihre  Eindrücke aus Durban zusammen.</p>
</div>
<div id="@p430112-@l0-urls">
<div>
<div>Weitere Informationen:</div>
<div><a href="http://www.hs-gesundheit.de/" target="_new">http://www.hs-gesundheit.de</a></div>
</div>
</div>
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		<title>GrünenFraktion: Leistungen bei Schwangerschaft u. Geburt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 07:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hebammhilfe: ein Anlauf im Bundestag ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>„zeitgemäß ausgestalten“</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Die Regelungen zu Schwangerschaft und Geburt für Versicherte der  Gesetzlichen Krankenversicherungen sollen nach dem Willen der Fraktion  Bündnis 90/Die Grünen von der Reichsversicherungsordnung (RVO) in das  Fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) überführt und dabei „umfassend  überarbeitet“ werden.</p>
<p>Vielen Schwangeren seien ihre gesetzlichen  Ansprüche auf die Unterstützung durch Hebammen in der Schwangerschaft,  während der Geburt sowie im Wochenbett und der Stillzeit nicht bekannt,  heißt es in einem Antrag der Fraktion. Dies hänge auch damit zusammen,  dass die Regelungen zu Schwangerschaft und Geburt für diese Versicherten  in der RVO „faktisch nicht auffindbar“ seien. Auch würden die  Regelungen der RVO „weder der Praxis noch den zeitgemäßen Anforderungen  an eine gesetzliche Regelung gerecht“.</p>
<p>Es fehlten unter anderem eine  gesetzliche Definition der Hebammenhilfe, die   „Benennung aller <a href="http://www.hebamme4u.net/schwangerschaft/babys-geburtsort.html" target="_blank">Geburtsorte</a> (Klinik, Geburtshaus, Hausgeburt)“ sowie  „Leistungsansprüche bei der Adoption von Säuglingen oder für Väter. wenn  die Mutter verstirbt, nicht verfügbar oder nicht in der Lage ist, den  Säugling zu versorgen“, bemängeln die Abgeordneten. Ebenso wenig sei  geregelt, dass Schwangere einen „Anspruch auf die Begleitung durch  Hebammen bei späten Abbrüchen und dem sich anschließenden Wochenbett  haben“. Zudem sollten neben medizinischen auch psychosoziale Aspekte wie  etwa die Förderung der Mutter-Kind-Bindung aufgenommen werden.<br />
Weiter fordert die Fraktion in dem Antrag die Bundesregierung auf,  „schnellstmöglich“ einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die im SGB V  geregelte Berücksichtigung der „berechtigten wirtschaftlichen Interessen  der freiberuflich tätigen Hebammen bei den Vergütungsverhandlungen mit  den gesetzlichen Krankenkassen konkretisiert, um eine angemessene  Honorierung von Hebammen zu gewährleisten“. Ferner solle die Regierung  unter anderem Vorschläge unterbreiten, wie „die Sicherstellung der  Versorgung von Schwangeren vor, während und nach der Geburt durch  Hebammen gewährleistet werden kann“.</p>
<p><em>Quelle: heute im bundestag vom 23.3.2011</em></p>
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		<title>Müssen Frauen ab 1.7.10 auf Hebammenhilfe verzichten?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Versicherungsprämien und Gebührenverordnung gefährden die flächendeckende Versorgung mit Hebammen in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien – bei stagnierenden Einnahmen – verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden. War es früher selbstverständlich, dass eine Hebamme neben Vorsorge und Wochenbettbetreuung auch Geburten begleitet hat, so ist deren Anteil parallel zum Anstieg der Haftpflichtprämien drastisch gesunken.<br />
Von den freiberuflichen Hebammen sind gerade noch 23 Prozent mit Geburten als Beleghebamme, im Geburtshaus oder zu Hause tätig, obwohl es einen anhaltenden Trend gibt, Stellen für angestellte Hebammen in Kliniken abzubauen und stattdessen ins Belegsystem umzuwandeln. Ab dem 1.7.2010 erreichen die Haftpflichtprämien der Hebammen eine Höhe, die befürchten lässt, dass die Versorgung der Frauen nicht mehr flächendeckend sichergestellt werden kann. Den massiven Prämiensteigerungen stehen Gebühren gegenüber, die ohnehin inakzeptabel niedrig sind. Für die Betreuung einer Geburt, inklusive acht Stunden vor der Geburt und drei Stunden danach, bekommt die Hebamme 237 Euro für eine Geburt im Krankenhaus, 445 Euro für eine Geburt im Geburtshaus und 537 Euro für eine Hausgeburt.<br />
Bei einer Rundumbetreuung, mit Vorsorge, Kursen, Geburt, Wochenbett und Stillzeit betreut eine klinisch tätige Hebamme ca. 30 Frauen im Jahr, außerklinisch etwa 10 Frauen. Bei allen reichen nun die Einnahmen aus der Geburtshilfe gerade mal zur Deckung des neuen Versicherungsbeitrages von 3.689 Euro.<br />
Auch ohne Geburtshilfe ist es um die Einkommen der freiberuflichen Hebammen nicht rosig bestellt. Für einen Hausbesuch im Wochenbett erhält die Hebamme 26,52 Euro. Nach Abzug aller Kosten bleiben davon durchschnittlich 7,50 Euro. Durch diese Schieflage zwischen Einkommen und Ausgaben ist die Existenz vieler Hebammen akut gefährdet!<br />
Deshalb hatte der Deutsche Hebammenverband große Hoffnungen in die Verhandlungen mit den Krankenkassen über den „Ausgleich der Haftpflichtprämienerhöhung“ gesetzt. Leider wurden diese Verhandlungen am 29. März 2010 für gescheitert erklärt. „Der Grund für das Scheitern“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes, „sind die Spitzenverbände der Krankenkassen, die nicht bereit sind, die Vergütung für Hebammenleistungen auf ein Niveau anzuheben, das der hohen Verantwortung des Hebammenberufes gerecht wird und die massiv gestiegenen Versicherungsprämien kompensieren könnte. Die Schieflage wird zu einem reduzierten Angebot außerklinischer Geburtshilfe und Beleggeburten führen. Dadurch wird zukünftig das Recht der Frauen auf eine freie Wahl des Geburtsortes ausgehebelt“, so die Präsidentin.<br />
Verschärft wird diese Situation auch dadurch, dass zunehmend wohnortnahe geburtshilfliche Abteilungen an Kliniken aus Rentabilitätsgründen schließen. Dies könnte innerhalb weniger Jahre zu einer Monopolstellung großer geburtshilflicher Versorgungszentren führen. Auf dem freien Markt bewirken Monopolisierung und fehlende Konkurrenz immer eine Reduzierung, bzw. Verschlechterung des Leistungsangebotes. Dies befürchtet der Hebammenverband nun auch für die geburtshilfliche Situation in den Krankenhäusern. Die Leidtragenden sind die Mütter und Kinder mit ihren Familien, die dieser desolaten Versorgungssituation ausgeliefert sind.<br />
„Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, dass Hebammen wegen der drückenden Last der Haftpflichtprämien und der unzureichenden Anpassung der Gebühren die Geburtshilfe aufgeben müssen“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes. „Zumal die Erhöhung der Haftpflichtprämie nicht durch einen Anstieg der Schadensfälle verursacht worden ist, sondern durch massiv angestiegene Pflegekosten der Geschädigten. Deshalb dürfen diese hohen Schadensaufwendungen auch nicht den Hebammen aufgebürdet werden. Wenn es in dieser Angelegenheit keine zeitnahe Korrektur gibt, wird die flächendeckende Versorgung spätestens zum 1.7.2010 zusammenbrechen. Deshalb appellieren wir an die Politik! Wenn sie ihrem Sicherstellungssauftrag nachkommen will, muss sie sich gemeinsam mit uns für eine rasche politische Lösung einsetzen“, so die Vorsitzende abschließend.<br />
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. vom 7.4.2010</p>
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		<title>Zukunftspläne</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 08:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Baby kommt im Februar, und was dann?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schwangerschaft hatte ich sehr viel Zeit zum Nachdenken. Meine Verwandtschaft  auch. Um mich herum wurden diverse Pläne geschmiedet, aber mich fragte weiter keiner.</p>
<p>Rückblickend war ich noch ein Kind, aber ich bekam ein Baby. Hin und her gerissen zwischen Wunsch und Wirklichkeit saß ich da. Wir waren das, was man heute ein Patchworkfamilie nennt. Die Familien meiner beiden Mütter, waren dermaßen unterschiedlich geprägt, dass ich immer für einen Teil von ihnen etwas falsch machte. Nun wohnte ich aber bei der &#8220;richtigen&#8221; Familie, hörte nichts von meinem Vater, den Geschwistern und auch nicht von seiner Frau.</p>
<p>Also fühlte ich mich ihnen verplichtet. Unterschwellig wurde auch tagtäglich daür gesorgt, dass ich nie vergaß wie dankbar ich zu sein hatte.</p>
<p>Im Haus meiner Oma wurde eine Dachwohnung frei. Sie war möbliert und dort sollte ich einziehen. Dieses Haus war damals schon uralt, kalt und feucht. Es gab einen Kohleofen, der ständig ausging. Im Winter hatte man Eiszapfen am Fenster und im Sommer ging man da oben ein.</p>
<p>Meine Oma war zunächst nur mäßig begeistert.</p>
<p>Und ich? Horror! Mir standen die Haare zu Berge!!</p>
<p>Ich hasste damals schon Abhängigkeiten.</p>
<p>Also plante ich alleine vor mich hin. Im Februar war der Errechnete Termin. Im März wurde die Wohnung frei, und ich ergab mich zunächst meinem Schicksal.</p>
<p>Nunja, nicht so ganz, denn ein Anruf in einem der Krankenhäuser öffnete mir eine winzige Tür. Sie suchten dringend eine Hebamme. Allerdings viel früher, sofort und am besten gestern.</p>
<p>Trotzdem schwebte ich auf Wolken, soweit es mit dickem Bauch möglich war. Meine Hoffnung war, dass in diesem alten Gemäuer so schnell keine Kollegin arbeiten wollen würde.  Eine kleine Stadt am Rande der Ruhrgebiets war und ist sicher auch nicht sonderlich attraktiv.</p>
<p>Blieb noch das neue Haus. in dem ich mein Kind bekommen wollte.</p>
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		<title>Mein Baby wird ein Mädchen!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:57:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hebamme mit Fernweh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fiel nämlich kein Jungenname ein. Daran kann man vielleicht sehen, wie kindisch ich noch war.</p>
<p>Alle Versuche mir einen Jungennamen schmackhaft zu machen waren vergebens.  Zum Glück war wenigstens mein schreckliche Überlkeit verschwunden. Im Rückblick war sie mit Sicherheit nicht unerheblich mit der großen Belastung  zu erklären.</p>
<p>Freund weg, Examen, mein gespanntes Verhältnis zu meinem Elternhaus und die Verwandtschaft waren wohl etwas viel. Ich nahm insgesamt nur acht Kilo zu. Und das, obwohl ich ständig nur &#8220;herumhing&#8221;. Vor lauter Langeweile begann ich wieder zu häkeln und zu stricken. Ich hasse Handarbeiten!!!</p>
<p>Aber meine Oma liebte ich sehr, und ich wollte wenigstens etwas Dankbarkeit zeigen.</p>
<p>Natürlich kreisten meine Gedanken vorrangig um meine Zukunft. Es musste etwas geschehen. Das war klar.</p>
<p>Damals hatte mach acht Wochen Mutterschutz, es gab weder Kindergeld, kein Elterngeld und über etwaige Beihilfen war ich nicht informiert.</p>
<p>Im örtlichen Krankenhaus zu arbeiten kam nicht in Frage. Dort wurde eine miserable Geburtshilfe praktiziert. In der benachbarten Kreisstadt gab es zwei Krankenhäuser. Eines davon wollte ich testen, indem ich dort selber entbinden würde. Es war ein Neubau und sehr modern eingerichtet.</p>
<p>Die zweite Option war ein altes Haus, in dem ich selber geboren wurde.</p>
<p>Aber wie sollte das gehen? Ein Baby und voll arbeiten? Dazu kam noch ein weiter Fahrweg. Da saß ich nun fest. Ausgerechnet ich mit meinen hochfliegenden Plänen. Kleinstadtmief und Dorftratsch statt großer weiter Welt-</p>
<p>Ich wusste  zum  Glück nicht, dass mich mein Fernweh nie verlassen würde.</p>
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		<title>Prüfungen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
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		<description><![CDATA[Die ersten Schritte zur Hebamme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwelche Prüfungen nicht zu bestehen, war in meiner Familie kein Thema. Besonders mein Vater setzte voraus, dass keine seiner Töchter durchfallen wird.</p>
<p>Punkt.</p>
<p>Ich also zur Abschlussprufung in die Wallachei.  Der Ort bestand aus dem Krankenhaus, einem Kloster und dem wichtigen Büdchen oder Koisk.</p>
<p>Ende, mehr war da nicht. Davon ist mir bis heute ein Trauma gblieben. Schon die Vorstellung ländlich wohnen zu sollen lässt mich grausen. Und das, obwohl ich in einem Dorf aufgewachsen bin.</p>
<p>Man muss nicht raten, denn sonst wäre ich keine Hebamme geworden. Natürlich bestand ich, und für die Umstände nicht einmal so schlecht.</p>
<p>Aber die nächste Herausforderung war schon in Sicht. Um in die Hebammenschule aufgenommen zu werden, mußte man dort eine Aufnahmeprüfung machen. Es gab damals schon mehr Bewerberinnen als Plätze.</p>
<p>Meine Zimmerkollegin, die mir diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte, fiel übrigens mit Pauken und Trompeten durch. Ich nicht!! Erwähnte ich schon, dass ich schließlich Hebamme werden wollte??</p>
<p>An diesem Tag lernte ich ein junges Mädchen kennen, die heute noch meine Freundin ist. Nicht zu fassen, aber natürlich wußten wir das damals nicht. Junge Mädchen sind wir auch nicht mehr.</p>
<p>Im Oktober 1971 war ich am Ziel. Die Ausbildung begann. Ich war nicht mehr auf dem Land, sondern geradezu in einer Großstadt.  Man wurde erst mit einunzwanzig volljährig, und mußte in der Schule wohnen. Das war mir völlig egal. Alles war besser als Klosterschule oder der letzte Job.</p>
<p>Dachte ich jedenfalls.</p>
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