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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen &#187; Übelkeit</title>
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	<description>Was Sie in der Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt wissen sollten</description>
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		<title>Mein Baby wird ein Mädchen!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hebamme mit Fernweh]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fiel nämlich kein Jungenname ein. Daran kann man vielleicht sehen, wie kindisch ich noch war.</p>
<p>Alle Versuche mir einen Jungennamen schmackhaft zu machen waren vergebens.  Zum Glück war wenigstens mein schreckliche Überlkeit verschwunden. Im Rückblick war sie mit Sicherheit nicht unerheblich mit der großen Belastung  zu erklären.</p>
<p>Freund weg, Examen, mein gespanntes Verhältnis zu meinem Elternhaus und die Verwandtschaft waren wohl etwas viel. Ich nahm insgesamt nur acht Kilo zu. Und das, obwohl ich ständig nur &#8220;herumhing&#8221;. Vor lauter Langeweile begann ich wieder zu häkeln und zu stricken. Ich hasse Handarbeiten!!!</p>
<p>Aber meine Oma liebte ich sehr, und ich wollte wenigstens etwas Dankbarkeit zeigen.</p>
<p>Natürlich kreisten meine Gedanken vorrangig um meine Zukunft. Es musste etwas geschehen. Das war klar.</p>
<p>Damals hatte mach acht Wochen Mutterschutz, es gab weder Kindergeld, kein Elterngeld und über etwaige Beihilfen war ich nicht informiert.</p>
<p>Im örtlichen Krankenhaus zu arbeiten kam nicht in Frage. Dort wurde eine miserable Geburtshilfe praktiziert. In der benachbarten Kreisstadt gab es zwei Krankenhäuser. Eines davon wollte ich testen, indem ich dort selber entbinden würde. Es war ein Neubau und sehr modern eingerichtet.</p>
<p>Die zweite Option war ein altes Haus, in dem ich selber geboren wurde.</p>
<p>Aber wie sollte das gehen? Ein Baby und voll arbeiten? Dazu kam noch ein weiter Fahrweg. Da saß ich nun fest. Ausgerechnet ich mit meinen hochfliegenden Plänen. Kleinstadtmief und Dorftratsch statt großer weiter Welt-</p>
<p>Ich wusste  zum  Glück nicht, dass mich mein Fernweh nie verlassen würde.</p>
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		<title>Das Familiengericht tagt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meinen Start als Hebamme hatte ich mir anders vorgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Omas Geburtstag&#8230;.tja&#8230;.da saßen alle alten Tanten die es in der Familie so gab.</p>
<p>Als sie die Tür öffnete, hatte mein Vater ihr ein  &#8220;die ist schwanger&#8221; entgegengeschleudert, meine Sachen in den Flur geworfen, und war entschwunden.</p>
<p>Meine arme Oma!!</p>
<p>Sie wurde ganz blass, aber sagte, sie habe es sich schon gedacht. Meine übermäßige Übelkeit war auch ihr nicht entgangen.</p>
<p>Was dann folgte, möchte ich lieber nicht bis ins Detail schildern. Da stellen sich mir heute noch die Haare zu Berge.</p>
<p>Aber ich bekam Asyl bei Oma. Der Preis war, dass ich schuldbeladen durch die Schwangerschaft gehen mußte.  Nach meinen eigenen Anlaufschwierigkeiten mit dem Kind, hatte ich gerade begonnen mich zu freuen. Klar war das &#8220;unvernünfig&#8221;, aber mir egal.</p>
<p>Meine Familie, die teilweise &#8220;rundherum&#8221; wohnte, erwartete ebenfalls ewige Dankbarkeit. Aber am liebsten hätten sich mich versteckt. &#8220;Was sollen denn die Leute denken&#8221;&#8230;&#8230;.Nunja&#8230;.davon hatte ich mich schon ziemlich lange befreit.</p>
<p>Aber ich habe mich ehrlich bemüht, brav zu sein. Natürlich sah ich ein, dass es für sie nicht leicht war.  Allerdings ist mein Onkel nur elf Jahre älter als ich. Da hätte ich schon etwas mehr Unterstützung erwartet.</p>
<p>Begonnen hat damit seine Frau. Meine Tante besorgte alle möglichen Sachen. Bett, Kinderwagen usw. Gebraucht und sehr günstig. Geld hatte ich keins. Ich bekam Arbeitslosengeld. Berechnet nach dem Schülerinnengehalt. Auf die Idee zum Sozialamt zu gehen, bin ich leider nie gekommen.</p>
<p>Der Postbote schleppte sich einen Ast. Ich bekam Pakete von meinen Kolleginnen. Die haben alles abgeklappert, was sie kannten. Boh&#8230;das hatte ich nicht erwartet. Keine Kohle, aber mein Kind hatte Klamotten wie eine Prinzessin.</p>
<p>Achso: natürlich würde ich ein Mädchen bekommen. Das stand fest. Nein, nicht mit Ultraschall. Die Technik war noch in den Kinderschuhen. Ich hatte das so beschlossen, und mich nicht einmal um einen Jungennamen gekümmert.</p>
<p>Leider schaffte ich es nicht immer ein nettes Mädchen zu sein. Wie anstrengend!!</p>
<p>Jedenfalls plante ich schon weiter. So konnte es nicht gut gehen. Natürlich war die Entwicklunghilfe kein Thema mehr. Leider! Aber mit einem Baby wollte ich nun lieber nicht im Urwald oder Slums landen. Meine Familie war sehr froh, dass ich diese dämliche Idee nicht in die Tat umsetzen konnte. Ich nicht.</p>
<p>Ich wollte endlich als Hebamme arbeiten. Für ein Bett bei Oma hatte ich nicht so lange gekämpft. Ich zog aber weiter den Kopf ein, freute mich heimlich und wartete auf die Geburt.</p>
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		<title>Examen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Examen, ein Hühnerhaufen war nichts dagegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl während der Ausbildung gesiebt worden war, waren wir  immer noch mehr als dreißig Schülerinnen. Ein zahlenmäßig ungewöhnlich starker Kurs</p>
<p>Das Schlimme daran war, dass wir geteilt wurden. Irgendwelche Vorschriften lassen es nicht zu, so viele mündliche Examen an einem Tag abzunehmen. Dem ABC sei Dank, kam ich am ersten Tag dran.</p>
<p>Gott war mit schlecht&#8230;..Durch meine Dauerübelkeit zu der Zeit hatte ich aufgehört zu rauchen. Aber ich mußte Eine qualmen. Mir wurde nur noch schlechter, und nach zwei Zügen was das Thema beendet.</p>
<p>Ich erinnere mich nur noch seeeeeehr dunkel an die Fragen, aber sehr gut an das Drumherum. Natürlich war ein Hühnerhaufen nichts gegen uns. Das kann man sich denken. Eine unsere Afrikanerinnen hatte gerade entbunden, und die Zweite lag sozusagen in den Wehen. Sie waren durch Sondergehmigungen trotz Mutterschutz zugelassen worden  Elsa hat wirklich am Tag nach dem Mündlichen entbunden.</p>
<p>Es gab mindestens zwei Wackelkandidaten, aber beide  der Schulleitung sehr zugetan.</p>
<p>Am Ende des Tages stand fest, dass wir alle bestanden hatten. Die Note war mir völlig egal. So richtig freuen konnten die Meisten sich aber trotzdem nicht, denn da waren noch die Kolleginnen. Meine Zimmergnossinnen und meine Freundin waren erst am nächsten Tag dran&#8230;..ohmann!!!</p>
<p>Wir haben alle bestanden. Die Lieblinge mit Vier Minus, was eigentlich ein Fünf  und durchfallen gewsen wäre. Kontakte sind alles, auch damals schon.</p>
<p>Da die Prüfungstermine sehr spät lagen, hatten wir nur noch wenig Zeit zum Feiern und Ausziehen.</p>
<p>Auf den Vater meines Kindes möchte ich nicht weiter eingehen. Zu diesem Zeitpunkt kam er nicht vor. Ich hatte beschossen das Leben mit Kind alleine zu stemmen. Moral von 1973 hin oder her. Dazu komme ich noch.</p>
<p>Nach den Examen war die Hölle los. begeisterte Eltern, Telegramme, Riesengeschenke und nicht zu vergessen unsere Erleichterung.</p>
<p>Mein Vater gehörte leider nicht zu den Begeisterten. Er setzte einfach voraus, dass man Prüfungen besteht. Meine Mutter ist früh gestorben, und meine Stiefmutter stand mir nicht sehr nahe.</p>
<p>Nunja, er hat zumindest angerufen, und sich unter Protest bereit erklärt, mich abzuholen. Meine Oma wurde an dem Tag siebzig Jahre alt, und natürlich wollte ich dabei sein. Damals hatten nicht sehr viele Leute ein Telefon. Mein Oma schon dreimal nicht. Also war mein Hebammexamen quasi ihr Geburtstgsgeschenk.</p>
<p>Wie ich nun meiner Families meine Schwangerschaft beibringen sollte, war mir noch unklar.</p>
<p>Die letzten Wote der Schulleiterin an mich waren: &#8220;Naaaaaaa???? Und Duuuhuuuuuuu???  Was willst Du jetzt machen?&#8221; Natürlich begleitet von ihrem typischen Grinsen.</p>
<p>&#8220;Das geht Sie nur wirklich nichts mehr an&#8221; war meine Antwort,  meinerseits begleitet von einem inneren Laubhüttenfest. Ich feier es heute noch.</p>
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