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	<title>Schwangerschaft, Geburt, Baby und Stillen</title>
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	<description>Informationen aus erster Hand zur Schwangerschaft, Geburt und zum Stillen</description>
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		<title>Hackepeter und rohes Mett sind nichts für kleine Kinder!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 10:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Ernährung für Babys noch Kleinkinder]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>In Deutschland wird einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts zufolge rohes Fleisch öfter als erwartet auch von <a title="Kleinkinder" href="http://www.hebamme4u.net/kleinkinder.html" target="_blank">kleinen Kindern</a> verzehrt. „Rohe, vom Tier stammende Lebensmittel sind häufig mit Krankheitserregern belastet“, erklärt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). „Besonders empfindliche Personengruppen, wie kleine Kinder, <a title="Schwangerschaft" href="http://www.schwangerschaft.de" target="_blank">Schwangere</a>, Senioren oder Personen mit geschwächter Immunabwehr, sollten diese Lebensmittel daher grundsätzlich nicht roh verzehren“. Mit rohem Fleisch können unter anderem Salmonellen, Campylobacter, E. coli einschließlich EHEC, Yersinien, Listerien aber auch Viren und Parasiten übertragen werden.<br />
Eine aktuelle im Epidemiologischen Bulletin veröffentlichte Studie des Robert Koch-Instituts hat gezeigt, dass rohes Schweinehackfleisch der wichtigste Risikofaktor für den Erwerb einer Yersiniose ist. Die Yersiniose ist eine Magen-Darm-Erkrankung, die insbesondere durch Infektion mit dem Bakterium Yersinia enterocolitica verursacht wird. Die Übertragung der Yersinien erfolgt hauptsächlich über Lebensmittel, insbesondere über rohes Schweinefleisch. Schweinefleisch, zum Beispiel Mett oder Hackepeter, wird in Deutschland häufig auch roh verzehrt.</p>
<p>Überraschend hoch war in der veröffentlichten Studie der Anteil der Kinder, die rohes Schweinehackfleisch gegessen hatten. Sogar bei Kindern, die 1 Jahr oder jünger waren, wurde bei knapp 30 Prozent der Erkrankten (und 4 Prozent der Kontrollpersonen) angegeben, dass sie Schweinehackfleisch roh verzehrt hatten.<br />
In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist Campylobacter mittlerweile der häufigste bakterielle Erreger von Darminfektionen des Menschen. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland über 70 Tausend Campylobacteriose-Fälle bei Menschen gemeldet. Campylobacter-Bakterien kommen insbesondere in rohem oder unzureichend erhitztem Geflügelfleisch vor, aber auch in rohem Fleisch anderer Tierarten, in Rohmilch und bei Hühnereiern.<br />
Die Zahl der gemeldeten Salmonellosen des Menschen, insbesondere durch Salmonella Enteritidis, hat sich in den letzten drei Jahren deutlich verringert. Dies deutet darauf hin, dass die Salmonellenbekämpfung beim Geflügel nach Verordnung (EG) Nr. 2160/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. November 2003 zur Bekämpfung von Salmonellen und bestimmten anderen durch Lebensmittel übertragbaren Zoonoseerregern, insbesondere die Verordnungen die Legehennen und Eier betreffen, erste Erfolge zeigen. Infektionen des Menschen mit Salmonella Typhimurium sind hingegen weniger stark zurückgegangen. Salmonella Typhimurium kommt vor allem in Puten- und Schweinefleisch vor. Im Rahmen des Zoonosen-Monitorings wurden im Jahr 2009 in 5 Prozent der Hackfleischproben Salmonellen nachgewiesen, meist Salmonella Typhimurium. Dieses Ergebnis bestätigt, dass rohes Hackfleisch eine Infektionsquelle für den Menschen darstellen kann.<br />
Zum Schutz vor den zum Teil schwer verlaufenden Lebensmittelinfektionen sollten besonders empfindliche Personengruppen, wie Kinder unter 5 Jahren, Schwangere, Senioren oder Personen mit geschwächtem Immunsystem, vom Tier stammende Lebensmittel grundsätzlich nicht roh verzehren. Meiden sollten sie daher den Verzehr von rohem Hackfleisch bzw. Hackepeter, Rohwurst, Rohmilch und Rohmilchkäse, rohem Fisch (z. B. Sushi) und bestimmten Fischereierzeugnissen (z. B. Räucherlachs und Graved Lachs) sowie rohen Meerestieren (z. B. rohe Austern).<br />
Insbesondere zerkleinertes Fleisch wie Hackfleisch bietet mit seiner großen Oberfläche den Mikroorganismen ideale Vermehrungsbedingungen. Zum Schutz vor Verderb und Wachstum von Krankheitserregern gelten für rohes Hackfleisch deshalb besonders strenge Anforderungen an die Herstellung und Lagerung. Deshalb sollte an der Bedientheke erworbenes Hackfleisch auch im Privathaushalt nur im Kühlschrank aufbewahrt und am Tag des Einkaufs verbraucht werden. Frisches Hackfleisch in Fertigpackungen muss mit einem Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis&#8230;“) sowie einer Beschreibung der einzuhaltenden Lagertemperatur gekennzeichnet sein. Sofern die auf der Verpackung angegebene Lagertemperatur im Haushalt nicht eingehalten werden kann, sollte Hackfleisch am Tag des Einkaufs verbraucht oder durchgebraten werden. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums sollte rohes Hackfleisch nicht mehr verzehrt werden.<br />
Verbraucherinnen und Verbraucher können sich weiterhin schützen, indem sie Fleisch und Geflügel vor dem Verzehr ausreichend und gleichmäßig garen, bis der austretende Fleischsaft klar ist und das Fleisch eine weißliche (Geflügel), graurosa (Schwein) oder graubraune Färbung (Rind) angenommen hat. Die Innentemperatur im Fleisch sollte mindestens 70° C für 2 Minuten betragen und kann im Zweifelsfall mittels eines Fleischthermometers überprüft werden.<br />
Besonders wichtig ist auch das Einhalten allgemeiner Hygieneregeln. Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden, sollten beim Umgang mit rohen und gegarten Lebensmitteln nie dieselben Küchenutensilien verwendet werden, sofern diese vorher nicht gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt wurden. Außerdem ist es ratsam, für das Schneiden von Fleisch und Geflügel ein anderes Schneidbrett zu verwenden als für Obst und Gemüse. Die Hände sollten nach Kontakt mit rohen Lebensmitteln sofort gründlich gewaschen werden.</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung vom 12.3.2012</em></p>
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		<title>Castingshows beeinflussen Körperideal von Mädchen</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 08:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Castingshows wie „Germany´s Next Topmodel“ beeinflussen das Körperbild von Jugendlichen, insbesondere von Mädchen, wie eine neue Studie zeigt. Demnach empfinden sich viele Mädchen und junge Frauen, die derartige Shows verfolgen, als zu dick. Damit könnten Castingshows die Tendenz zu Essstörungen wie etwa Magersucht oder Bulimie verstärken, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Castingshows wie „Germany´s Next Topmodel“ beeinflussen das Körperbild von Jugendlichen, insbesondere von Mädchen, wie eine neue Studie zeigt. Demnach empfinden sich viele Mädchen und junge Frauen, die derartige Shows verfolgen, als zu dick. Damit könnten Castingshows die Tendenz zu Essstörungen wie etwa Magersucht oder Bulimie verstärken, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM).</p>
<p>Diese gefährlichen Essstörungen entwickeln hauptsächlich Mädchen und junge Frauen. Die Fachgesellschaft weist darauf hin, dass etwa eine Magersucht ohne fachgerechte Therapie schnell chronifizieren kann und sowohl die seelische als auch die körperliche Gesundheit schwer schädigt.<br />
Castingshows wie „Germany&#8217;s Next Topmodel“ (GNTM) sind gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Einige dieser Sendungen verfolgen mehr als 62 Prozent der Heranwachsenden zwischen zwölf und 17 Jahren. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass GNTM bei Mädchen die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper steigert. In der Untersuchung des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) des Bayerischen Rundfunks befragten Forscherinnen Mädchen, die regelmäßig GNTM sahen.</p>
<p>Das Resultat: Die Gefühle vieler Befragten schwankten zwischen Bewunderung und Neid. „Alle, die da sind, haben so eine tolle Figur, das gibt mir Anreize abzunehmen“, gab eine 14-Jährige an. Eine 15-Jährige meinte: „Dann denk&#8217; ich mir meist, warum ich nicht so dünn bin.“ Und schon eine Elfjährige fand ihren Bauch und ihre Beine zu dick, weil Topmodels ja schlank sein müssten.<br />
„Wenn Mädchen sich trotz normalen Gewichts als zu dick empfinden, sind sie anfälliger für eine Essstörung wie Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa“, betont Professor Dr. med. Stephan Herpertz von der DGPM. Studien zufolge leiden in Deutschland an Magersucht, Anorexie genannt, bis zu 0,8 Prozent und an Bulimie drei Prozent der jungen Frauen zwischen 14 und 20 Jahren. Dabei schränken Betroffene mit Magersucht ihre Nahrungsaufnahme stark ein oder reduzieren ihr Gewicht aktiv durch Erbrechen, exzessiven Sport oder die Einnahme von Abführmitteln. Junge Frauen mit Bulimie streben ebenfalls ein Gewicht an, das ihnen ständiges Fasten auferlegt. Sie haben jedoch gleichzeitig die Kontrolle über ihr Essverhalten verloren und ein Teufelskreis zwischen übermäßigem Essen, Erbrechen und Fasten entsteht. Beide Essstörungen können schwerwiegende seelische wie auch körperliche Schäden zur Folge haben. So w irkt sich die Magersucht beispielsweise negativ auf die Knochendichte, das Längenwachstum und die Hirnreifung aus. An dieser Krankheit sterben etwa zwölf Prozent der Betroffenen.<br />
„Essstörungen wie Anorexie haben gravierende Folgen für die Gesellschaft“, gibt Professor Herpertz von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bochum zu bedenken. „Denn sie betreffen fast ausschließlich junge Menschen und beeinträchtigen sowohl deren gesundheitliche als auch berufliche Entwicklung.“ Bei der Behandlung der Patienten rät die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) in einer aktuellen S3-Leitlinie vor allem zu einer Psychotherapie, die speziell auf die jeweilige Essstörung ausgerichtet ist. „Sie soll das Essverhalten wieder normalisieren und die mit der Krankheit verbundenen seelischen Probleme lösen. Der Heilungserfolg bei der Anorexie liegt lediglich bei etwa der Hälfte der Patientinnen“, erläutert der Sprecher der Leitlinie. Selbst bei günstigem Verlauf sei dies ei n langwieriger Prozess, der oft eine stationäre Behandlung erfordere.<br />
In jedem Fall sollte eine Chronifizierung der Magersucht oder Bulimie unbedingt vermieden werden. Wichtigster Hinweis bei der Magersucht ist das stetig sinkende Körpergewicht: Bei Kindern und Jugendlichen ist ein Unterschreiten der zehnten Body-Mass-Index (BMI) Altersperzentile kritisch. Gewicht, Größe und Geschlecht berücksichtigt, würde das bedeuten, dass mehr als 90 Prozent der Gleichaltrigen mehr wiegen als der Betroffene. Die verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers als zu dick trotz objektivem Untergewicht ist ein weiteres wichtiges Warnzeichen sowohl für Magersucht wie auch Bulimie. „GNTM hat sicherlich ein nicht zu unterschätzendes Gefährdungspotenzial für junge Frauen und ein öffentlicher Diskurs wäre wichtig“, ergänzt Professor Herpertz.</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) vom Februar 2012</em></p>
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		<title>Deutsches Kinderhilfswerk sucht</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>

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		<description><![CDATA[ bundesweit innovative Ernährungsprojekte für Kinder]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p>„Eine gesunde <a title="Ernährung" href="http://www.hebamme4u.net/ernaehrung.html" target="_blank">Ernährung</a> und Bewegung sind die wesentlichen Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Dabei ist das Ernährungsverhalten ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Dieser wird wesentlich im Kindesalter erlernt und gebildet. Die hier erworbenen Ernährungsmuster behalten Kinder und Jugendliche oft ein Leben lang“, betont die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Dr. Heide-Rose Brückner. „Die zwölf besten Ernährungsprojekte nehmen an einem kostenlosen Qualifizierungsworkshop mit dem bekannten Vegankoch Björn Moschinski im Mai 2012 in Berlin teil. Der Workshop dient der Qualifizierung, der Vernetzung und dem Austausch der Koch- und Ernährungsprojekte“ so Brückner weiter.</p>
<p>In Deutschland gibt es Koch- und Ernährungsprojekte in Schulen, <a title="Kindergarten" href="http://www.hebamme4u.net/kleinkinder/kinderbetreuung/kindergarten.html" target="_blank">Kindergärten</a>, Kinderhäusern und Jugendeinrichtungen, die sich engagiert dafür einsetzen, dass Kinder lernen, zu kochen und sich ausreichend und gesund zu ernähren. Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft bundesweit diese Projekte auf, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Das Programm findet in Kooperation mit der Albert Schweizer Stiftung für unsere Mitwelt statt und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Schirmherrschaft hat der Modedesigner und Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes, Harald Glöckler übernommen.<br />
Beim Workshop im Mai 2012 werden in Arbeitsgruppen die u.a. die Themen „Ausgewogene Ernährung für Kinder“ und „Kochen mit kulturellem Hintergrund“ diskutiert. Alle Projektkosten (Reise- und Übernachtungskosten/Wareneinsatz) werden vom Deutschen Kinderhilfswerk übernommen. In einem Jahreskalender 2013 werden Fotos und Kochrezepte der prämierten Projekte veröffentlicht. Außerdem erhalten die zwölf Nominierten 500 Euro für den Kauf von Küchenequipment.<br />
Für interessierte Projekte steht unter www.dkhw.de ein Bewerbungsformular bereit. Ergänzend können Plakate oder dokumentierende Fotos oder auch andere Medien eingereicht werden – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Beiträge sind bis zum 5. März 2012 einzureichen.</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 3.2.2012</em></p>
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		<title>Berliner Kinderschutzbund fordert</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[ mehr Jugendschutz in sozialen Netzwerken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p>Anlässlich des „Safer Internet Days“ am 7. Februar 2012 fordert der Berliner Kinderschutzbund von den Betreibern sozialer Netzwerke endlich weitergehende Maßnahmen zum Schutz von minderjährigen Nutzern.<br />
So sollte beispielsweise bei neu angelegten Profilen eine altersgerechte Aufklärung über Chancen und Risiken der Veröffentlichung privater Inhalte verpflichtend sein, fordert der Medienexperte des Berliner Kinderschutzbundes, Christoph Thiel. „Darüber hinaus wäre es sinnvoll, einmalig einen Warnhinweis beim Teilen von Inhalten mit einem größeren Benutzerkreis als dem der eigenen Freunde auszugegeben und Kinder und Jugendliche nicht mehr zur Herausgabe ihres Mail-Passwortes aufzufordern“, sagte Christoph Thiel weiter.<br />
Der Kinderschutzbund befürchtet, dass Kinder und Jugendliche zunehmend in eine virtuelle Lebenswelt hineinwachsen, in der ihnen eine engmaschigere Vernetzung mit sogenannten „Freunden“ vorgegaukelt wird, als sie in der Realität tatsächlich stattfindet. „Außerdem sollen sie bei Facebook und Co. sukzessive an die Normalität gewöhnt werden, ständig und überall preiszugeben, wo sie gerade mit wem unterwegs sind und was sie denken oder tun. Das ist definitiv nicht im Sinne eines nachhaltigen und weitsichtigen Kinder- und Jugendmedienschutzes“, so Christoph Thiel.<br />
Der Kinderschutzbund kritisiert, dass die meisten Betreiber sozialer Netzwerke bislang den Forderungen zur Nachbesserung nicht nachgekommen sind. „Umso wichtiger ist es, dass inzwischen die EU und der Bundesrat auf das Problem aufmerksam geworden sind. Denn in unseren Medienkursen erlebe ich es immer wieder, dass Kinder und Jugendliche Dinge von sich preisgeben, ohne sich über die möglichen Folgen im Klaren zu sein“, sagte Christoph Thiel abschließend. Mit seinen Kursen „Wege durch den Mediendschungel“ hilft der Kinderschutzbund Kindern, Eltern und Erziehenden die Wahrnehmung für die Risiken bei der Benutzung sozialer Netzwerke zu schärfen und die Kompetenz im Umgang mit „social media“ zu erhöhen.<br />
Nähere Informationen unter www.kinderschutzbund-berlin.de.</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des Berliner Kinderschutzbundes vom 6.2.2012</em></p>
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		<title>Kindergeld und Kinderfreibetrag</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 09:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle die große Kinder haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Kinderfreibeträge oder das Kindergeld kamen bislang nur für Eltern in Betracht, deren volljähriges Kind nicht mehr als 8.004 Euro bezog. Dies ändert sich nun schlagartig mit Beginn 2012!</p>
<p>Die Gesetzesänderung sieht vor, dass Kinder, die das 25. Lebensjahr nicht überschritten haben, nur noch berücksichtigt werden können, wenn sie eine erstmalige Berufsausbildung und ein Erststudium abgeschlossen haben und keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Das heißt im Klartext, dass Einkünfte aus einem Arbeitsverhältnis von wöchentlich nicht mehr als 20 Stunden für den Kindergeld- bzw. Freibetragsbezug unschädlich sind. Ganz egal, wie viel auf dem Gehaltszettel steht.</p>
<p>Quelle: steuersparen.de</p>
<p>SonderbedarfDie Regelung zur Abgeltung des Sonderbedarfs eines sich in Berufsausbildung befindenden, auswärtig untergebrachten, volljährigen Kindes bleibt bestehen. Studiert ihr Kind zum Beispiel in einer fremden Stadt oder absolviert dort seine Berufsausbildung, kann jährlich ein Freibetrag von dem Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden.</p>
<div>
<div><strong></strong><strong>Tipp für 2011:</strong><em>Wenn droht, dass Ihr Kind im Jahr 2011 die Einkommensgrenze überschreitet, sollte man für 2012 geplante Ausbildungskosten noch ins Jahr 2011 vorziehen. Das geht zum Beispiel mit dem Kauf von Fachbüchern oder einem Notebook.“</em></div>
</div>
</div>
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		<title>Väter sitzen länger im Büro als Kinderlose</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		<description><![CDATA[Väter, die Teilzeit arbeiten oder gar Hausmänner, die sich um die Kinder kümmern, sind heute keine Seltenheit mehr – oder eben doch? Das deutsche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung fand kürzlich heraus, dass junge Väter meist sogar länger arbeiten als ihre kinderlosen Arbeitskollegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Väter, die Teilzeit arbeiten oder gar Hausmänner, die sich um die Kinder kümmern, sind heute keine Seltenheit mehr – oder eben doch? Das deutsche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung fand kürzlich heraus, dass junge Väter meist sogar länger arbeiten als ihre kinderlosen Arbeitskollegen.</strong></p>
<div>
<p>Bis zu zwei Stunden wöchentlich arbeiten Väter länger als ihre Kollegen ohne Kinder.</p>
</div>
<p>Auf dieses Ergebnis kam das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) dank «Mikrozensus 2010», einer Haushaltsbefragung vom vergangenen Jahr. Der Untersuchung zufolge arbeiten 25- bis 39-jährige <strong>Väter</strong> im Wochenschnitt zwei Stunden länger als ihre Kollegen ohne Kinder. Ebenfalls ein interessanter Trend zeigt sich bei den Arbeitszeiten der Ü40-Männer: Während Alleinstehende dann eher weniger arbeiten, steigt die Anzahl Arbeitsstunden bei Familienvätern sogar etwas an.</p>
<div id="rectangle_detail">
<div>
<div>Windeln wechseln, Hausarbeit, Zankereien – nach einem langen Arbeitstag wartet auf einen arbeitstätigen Vater zuhause tatsächlich nicht immer Erfreuliches. Bleibt manch ein Familienmann deshalb länger im Büro und drückt sich so vor seinen privaten Verpflichtungen? Das sei nicht der Hauptgrund, sagt Martin Bujard, wissenschaftlicher Mitarbeiter des BiB im Gespräch mit Spiegel Online. Seine Schlussfolgerung ist pragmatischer: «Viele Frauen machen bei der <a title="Geburt" href="http://http://www.hebamme4u.net/geburt.html" target="_blank">Geburt</a> eines Kindes Mutterschaftsurlaub und reduzieren danach ihre Erwerbstätigkeit. Väter müssen dann für das fehlende Einkommen sorgen.»</div>
</div>
</div>
<p>So festige sich die klassische Rollenverteilung in der Familiendynamik, erläutert Bujard gegenüber Spiegel Online. Ist also die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt und das lockere, unkonventionelle Familienbild der Gegenwart etwa nur eine Illusion? So sei es dann doch nicht ganz, sagt Bujard. <a title="Väter" href="http://www.hebamme4u.net/baby/wochenbett/maenner-0.html" target="_blank">Väter</a> seien generell durchaus bereit, ihr Engagement für die Familie auch mal in den Haushalt zu verlagern. «Um innerhalb der Familie für eine gerechtere Arbeitsverteilung zu sorgen, brauchen Väter offensichtlich Unterstützung und Anreize seitens der Liebsten.»</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,803790,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a></p>
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		<item>
		<title>Das Angebot außerklinischer Geburten durch Hebammen ist überzeugend gut</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Familie. schwanger. Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ergebnis des Pilotprojektes kann sich sehen lassen. Der Vergleich der klinischen Perinataldaten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Ergebnis des Pilotprojektes kann sich sehen lassen. Der Vergleich der klinischen Perinataldaten aus Hessen mit den statistischen Daten der Geburten in Geburtshäusern, sogenannten Hebammen geleiteten Einrichtungen (HgE) brachte die Bestätigung. Die von QUAG erfassten Daten der HgE’s sind in einigen Bereichen sogar überzeugend besser. Verschiedene vergleichbare Parameter wurden für die Studie ausgewählt und ein neuer Parameter entwickelt: Die gemeinsame Entlassung von Mutter und Kind nach Hause. Die gemeinsame Entlassung bildet den Gesundheitszustand von Mutter und Kind gleichermaßen ab. Deutlich häufiger als bei einer Geburt im Krankenhaus können nach einer Geburt im Geburtshaus Mutter und Kind zusammen nach Hause entlassen werden, selbst wenn zuvor eine Risikoselektion bei Krankenhausgeburten durchgeführt wurde, die ausschließlich reif- und spontan geborene Einlinge berücksichtigt hat. Die Daten zeigen auch , dass es in HgE seltener zu mütterlichen Dammverletzungen kommt als in der Klinik. Zudem bestätigen die Prozessparameter, dass in HgE weniger Medikamente zum Einsatz kommen und die Varianz hinsichtlich der Gebärpositionen deutlich größer ist.<br />
Erfolgsentscheidend für die deutsche außerklinische Geburtshilfe in Hebammen geleiteten Einrichtungen, im Vergleich zu internationalen Ergebnissen, ist offensichtlich der Einsatz qualifizierter Hebammen. Nach Ansicht der Hebammenverbände spiegelt das gute Ergebnis aus Hessen einen bundesweiten Trend wider, denn seit Jahren arbeiten die 161 Geburtshäuser in Deutschland an der Optimierung eines QM-Systems, um eine hohe Betreuungsleistung garantieren zu können.<br />
„Dieses gute Ergebnis der hessischen Perinatalstudie, an der sowohl die Krankenkassen als auch die Hebammenverbände mitgewirkt haben, freut mich sehr“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. „Das Ergebnis verdeutlicht den hohen Sicherheitsstandard in den Geburtshäusern, zeigt aber auch, dass eine gekonnte Nichtintervention durch Hebammen sich positiv auf das gesundheitliche Wohlergehen von Müttern und Kinder auswirkt. Umso unverständlicher ist deshalb das Angebot der Krankenkassen, das sie Mittwoch dieser Woche den Hebammenverbänden für eine Geburt im Geburtshaus gemacht haben“. Bislang erhält ein Geburtshaus für eine Geburt 550 Euro, obwohl eine Abfrage in den Hebammen geleiteten Einrichtungen ergeben hat, dass ein Bedarf von über 1.300,- Euro pro Geburt besteht, um kostendeckend arbeitend zu können.<br />
Aus Protest gegen das mangelhafte Angebot der Krankenkassen haben die Hebammenverbände am Mittwoch die Verhandlungen unterbrochen. Sie erwarten bis kommenden Montag (5. Dezember) ein deutlich besseres Angebot.<br />
Weitere Infos unter: Qualitätssicherung in der außerklinischen Geburtshilfe www.quag.de<br />
Deutscher Hebammenverband www.hebammenverband.de</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes vom 2.12.2011</em></p>
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		<title>Vorgelegtes Kinderschutzgesetz findet im Bundesrat keine Mehrheit</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familie. schwanger. Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[wegen finanzieller Bedenken........]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wegen finanzieller Bedenken hat der Bundesrat das Gesetz für einen besseren Schutz von Kindern vor Misshandlungen blockiert. Bei der Sitzung der Kammer am 25. November fand das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) vorgelegte Kinderschutzgesetz keine Mehrheit. Die Ministerin warf den SPD-geführten Ländern vor, „aus parteipolitischem Kalkül dringend notwendige Verbesserungen im Kinderschutz zu verweigern“.<br />
Schröder wollte mit dem Gesetz Kinder besser vor Gewalt und Vernachlässigung schützen. Ihr Ministerium sollte auf vier Jahre befristet mit 120 Millionen Euro den Einsatz sogenannter Familienhebammen unterstützen, die Familien in schwierigen Situationen helfen sollen. Länder und Kommunen fürchteten aber, danach anfallende Kosten übernehmen zu müssen. Einige forderten deshalb, die gesetzlichen Krankenkassen an der Finanzierung zu beteiligen.<br />
Das Gesetz weise in der derzeitigen Fassung „deutliche Mängel“ auf, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) bei der Sitzung der Länderkammer. „Da müssen wir nachbessern.“ Die Linkspartei forderte eine „solide und nachhaltige Basis“ für die Finanzierung. Kinderschutz dürfe „nicht abhängig sein von der schwindenden Finanzkraft der Kommunen“, kritisierte ihre kinderpolitische Sprecherin Diana Golze.<br />
Ministerin Schröder bezeichnete die Blockade im Bundesrat als „traurig“. Mit ihrem Entwurf hätte eine „neue Qualität im Kinderschutz“ erreicht werden können. „Die Länder tragen nun die Verantwortung, dass das Bundeskinderschutzgesetz nicht zum 1. Januar 2012 in Kraft treten kann.“ Schröder kündigte an, sich für die Anrufung des Vermittlungsausschusses einzusetzen. Im Bundesrat hatte es auch für diese Anrufung keine Mehrheit gegeben, damit ist das Gesetz vorerst blockiert. Der Bundestag hatte die Vorlage im Oktober ohne Gegenstimme beschlossen.<br />
Schröders Entwurf sah außerdem vor, von hauptamtlichen Mitarbeitern der Jugendhilfe generell ein erweitertes Führungszeugnis zu verlangen. Damit sollten einschlägig Vorbestrafte von der Kinder- und Jugendhilfe ausgeschlossen werden. Ärzte sollten ihre Schweigepflicht brechen und das Jugendamt einschalten können, wenn sie einen Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls haben. Behörden mit Befugnissen im Kinderschutz – wie etwa Jugendämter, Schulen, Schwangerschaftsberatungsstellen und die Polizei – sollten in einem Kooperationsnetz enger zusammenarbeiten.<br />
Der Bundesrat forderte zudem die Bundesregierung auf, die Kindesrechte im Grundgesetz zu verankern und deren besonderen Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung zu betonen. In der Gesellschaft müsse das Bewusstsein dafür gestärkt werden, dass Kinder „eigene Grundrechte haben, die zu respektieren sind“, heißt es in einer am Freitag verabschiedeten Entschließung.</p>
<p><em>Quelle: Meldung von AFP (Agence France-Presse) vom 25.11.2011</em></p>
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		<title>Kinderschutzbund Schleswig-Holstein:</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Betreuungsgeld setzt die falschen Anreize]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Betreuungsgeld setzt die falschen Anreize</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein lehnt die Einführung eines Betreuungsgeldes ab. Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein Irene Johns nimmt zum Betreuungsgeld wie folgt Stellung:</p>
<p>„Wer die Chancen sozial benachteiligter Kinder verbessern will, setzt mit dem Betreuungsgeld die falschen Anreize. Richtig wäre es, Kinder und Eltern durch den Ausbau der frühkindlichen Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsinfrastruktur und der Beratungs- und Bildungsangebote für Eltern zu fördern und zu stärken. Je früher ein Kind gefördert wird, desto höher sind seine Chancen, Bildung zu erwerben. Frühkindliche Bildung ist eines der Schlüsselfelder zur Gewährleistung gleicher Lebenschancen. In Deutschland ist der Zugang zu Bildungs- und Entwicklungsförderung ganz wesentlich abhängig von der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Eltern, ihrem Bildungsgrad und gegebenenfalls einer Migrationserfahru ng. Das Bildungssystem schafft bei uns bisher keinen Ausgleich.<br />
Zahlreiche Kitas und Verbände aus Thüringen, wo 2006 ein Betreuungsgeld eingeführt wurde, berichten, dass viele Kinder abgemeldet wurden, die besonders von der intensiven Förderung profitiert hätten. Ähnliche Erfahrungen werden aus Norwegen berichtet. Neben einer hervorragenden Betreuungsinfrastruktur gibt es dort ein Betreuungsgeld, das in voller Höhe nahezu ausschließlich von bildungsfernen Familien und Familien mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen wird. Diese Kinder profitieren daher nicht von positiven, integrativen Erfahrungen und einer besseren Sprachförderung. Einen finanziellen Anreiz zu geben, Kinder nicht in die Kita zu schicken, hält der Kinderschutzbund für falsch. Daher: ein klares Nein zum Betreuungsgeld.“</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein vom 22.11.2011</em></p>
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		<title>„MEHR Männer in Kitas“:</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 09:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hebamme4u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung. Kita. Kindergarten. Kindertageststätte]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[ Modellprojekte nehmen Fahrt auf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3>Am 4. November präsentierten sich die ESF-Modellprojekte „MEHR Männer in Kitas“ erstmals dem interessierten Publikum. Trotz des gleichen Ziels, mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu gewinnen, könnten die Ansätze, mit denen dieses Ziel erreicht werden soll, kaum vielfältiger sein.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bundesweite Internetplattform: Das Nürnberger Modellprojekt stellte eine bundesweite Internetplattform vor, über die sich Männer unabhängig von Ort und Zeit mit Kollegen austauschen können. Sie wird noch dieses Jahr frei geschaltet. Themen wie Gender, männliche Identität oder Generalverdacht sollen hier von (angehenden) Erziehern diskutiert werden. Auch gemeinsame Positionspapiere der beteiligten Erzieher sollen auf der Plattform entstehen, wo sie dann veröffentlicht und der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Inhaltlich begleitet und co-moderiert werden die Nutzer von Prof. Dr. Roland Bader von der Hochschule HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Weitere Informationen unter www.mehrmik.de<br />
Online-Mentoring: Ein Online-Mentoring bietet das Modellprojekt in Hessen und Nassau an. Erzieher in der Berufsanfangsphase, Praktikanten, FSJler oder Umschüler werden von erfahrenen Erziehern und Erzieherinnen persönlich und fachlich begleitet. Thema der Gespräche wird auch die Rolle als Mann in einer Kita sein. Durch diese Begleitung sollen die Kitas ihre männlichen Mitarbeiter dauerhaft halten und sie auf eine geschlechtersensible Pädagogik vorbereiten.<br />
Weitere Informationen unter www.mikitas.de/index.php/projektbausteine/online-mentoring.html<br />
Männer-Mobil: Das Modellprojekt im Westlichen Westfalen setzt auf ein Männer-Mobil, mit dem sie auf Tour geht und Schulen, Vereine, Veranstaltungen und öffentliche Plätze anfährt. Über das „Kontakthalteprogramm“ werden sich interessierte Jungen regelmäßig über ihre Erfahrungen austauschen. Weitere Informationen unter www.awo-en.de/MiK/maemo.htm<br />
Schulbus: Mobilität steht auch im Vordergrund des länderübergreifenden Modellprojekts. Mit einem amerikanischen Schulbus sorgten sie bereits bei der „Taufe“ am 4. November für Aufsehen. Der Bus selbst ist mit vielfältigem Material zum Thema Berufsfindung und Gender ausgestattet und greift das Thema spielerisch, beispielsweise mit einer Quizshow, auf. www.bage.de/schoolbus/<br />
Multimediale Kampagne „Vielfalt, Mann! Dein Talent für Hamburger Kitas.“: In der letzten Woche startete das Hamburger Modellprojekt eine multimediale Kampagne „Vielfalt, Mann! Dein Talent für Hamburger Kitas.“ Jungen werden in der Phase der Berufsorientierung über die Vorteile des Erzieherberufs informiert. Parallel dazu gibt es in den nächsten Monaten umfangreiche Aktionen, um das Berufsbild und die Arbeitsbedingungen zu verbessen. Ziel: Männer sollen vielfältig in den Kita-Alltag involviert und in Kita-Frauenteams erfolgreich integriert werden. Vielfalt steht auch auf den zur Kampagne gehörenden Plakaten im Vordergrund. Hier wird an die Talente appelliert, die Erzieher in die Kitas einbringen können: Künstler, Vorleser, Spieleentwickler und Rennfahrer sind genauso gefragt wie Trostspender, Philosophen, Clowns und Streitschlichter. Die interessierten Männer werden aufgefordert: „Sei alles, werde Erzieher!“. Weitere Informationen unter www.vielfalt-mann.de<br />
Duale Ausbildung: Das Stuttgarter Modellprojekt entwickelt ein Konzept für eine duale Erzieher(innen)ausbildung, das ab Sommer 2012 erprobt wird. Theorie und Praxis wechseln sich im dreimonatigen Rhythmus ab, das Anerkennungsjahr ist integriert.<br />
„Genderkoffer“: Das Wiesbadener Modellprojekt hat einen „Genderkoffer“ mit Materialien und Methoden zum Thema „Gender in der Kita“ entwickelt. Darin enthalten sind thematisch passende Kinderbücher, Spiele und Informationen für Erzieherinnen und Erzieher, aber auch für Mütter und Väter. Der „Genderkoffer“ wird jeder der am Verbund beteiligten <a title="Kindertagesstätte" href="http://www.hebamme4u.net/kleinkinder/kinderbetreuung/kindertagesstaette.html" target="_blank">Kindertagesstätten </a>zur Verfügung gestellt. Dort wird er dann erprobt. Die Inhalte werden anschließend auf der Webseite zur Verfügung gestellt – so dass jede Wiesbadener Kita einen eigenen Genderkoffer erstellen kann.<br />
Bildungsangebote, Kita als sicherer Ort: Bildungsangebote wie Seminare, Arbeitskreise und Fortbildungen für Fachkräfte, Eltern und Jungen bilden einen Schwerpunkt des Berliner Modellprojekts. Gemeinsam mit Fachleuten arbeitet es beispielsweise gerade am Konzept „Kita als sicherer Ort“, das ein Schutzkonzept für Kinder in Kitas und den Generalverdacht gegenüber Männern bezüglich sexuellen Missbrauchs behandelt. Ende November wird es ein zweitägiges Orientierungsseminar für Männer geben, bei dem sich die Teilnehmer über Ausbildung, Perspektiven, Hintergründe und Motive austauschen können. Weitere Informationen unter www.mann-macht-erziehung.de/<br />
Veranstaltungen: Im Rahmen des Modellprogramms wird es in nächster Zeit weitere Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des Themas geben. Ende November lädt das Nürnberger Modellprojekt zum Fachforum „Geschlechterdynamik in gemischten Teams – Herausforderung für Beratung und Begleitung“ ein. Anfang Dezember treffen sich Mitarbeiter/innen der Modellprojekte aus Berlin, Erfurt, Hamburg und Stendal zu einem Workshop, in dem ein Schutzkonzept für Kinder in Kitas entwickelt werden soll. Weitere Informationen unter www.koordination-maennerinkitas.de/Kalender<br />
Dies sind nur einige, nicht vollständige Eindrücke aus der Arbeit der Modellprojekte. Mehr erfahren Sie auf unserer Website und auf den Websites der Modellprojekte. www.koordination-maennerinkitas.de/modellprojekte</p>
<p><em>Quelle: Newsletter der Koordinationsstelle „Männer in Kitas“ vom 14.11.2011</em></p>
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